Museen und Ausstellungen

Deutsches Architekturmuseum

www.dam-online.de

 UNESCO WELTERBE – Eine Deutschlandreise

6. Februar bis 26. Mai 2013

Deutschland ist eines der Länder mit den meisten UNESCO-Welterbestätten. Derzeit sind 37 deutsche Standorte gelistet: Kirchen und Klöster, Schlösser und Burgen, Gärten und Landschaften, historische Altstädte und herausragende Industriestätten zählen dazu. Diese einzigartigen Kultur- und Naturdenkmäler werden bislang in erster Linie touristisch erlebt. Weniger im Fokus steht der Einfluss, den sie auf die heutige lokale Baukultur, die Planung und Entwicklung von Stadt- und Landschaftsräumen, gewissermaßen also auf den »Weiterbau« des Welterbes haben. In der Ausstellung wird daher insbesondere die baukulturelle und städtebauliche Rolle der Welterbestätten für die Stadt- und Regionalentwicklung in den Mittelpunkt gerückt. Die Ausstellung eröffnet neue Einblicke und lädt anhand von Exponaten, Modellen und Portraits zu einer Reise in die deutschen Welterbestätten ein.

NETZWERK WOHNEN – Architektur für Generationen

16. Februar bis 19. Mai 2013

Die Alterung der westlichen Gesellschaft stellt die Industrienationen vor große Herausforderungen in sozialer und architektonischer Hinsicht. Der Wunsch nach Selbstständigkeit in den eigenen vier Wänden steht dabei für die Generation 60Plus im Vordergrund. Die Ausstellung zeigt Wohnungsbauten aus Europa und der Welt, die diesem Anliegen nachkommen. Der Besucher erhält einen Überblick an Wohnformen vom spektakulären Einfamilienhaus bis zum gemeinschaftlichen Mehrfamilienhaus mit Nachbarschaftshilfe.


Historisches Museum Frankfurt

www.historisches-museum.frankfurt.de

Sonderausstellung

G-Town. Wohnzimmer Ginnheim

24. März 2013 bis 4. Juli 2013

Gemütlicher Dorfkern, moderne Wohnblocks: Ginnheim ist ein vielseitiger, ambivalenter und multikultureller Stadtteil Frankfurts. Die dritte Ausstellung aus der Reihe Stadtlabor unterwegs nähert sich der Frage, wie es sich hier wohnt - in „G-Town, im Wohnzimmer Ginnheim”.
In 18 Beiträgen zeigen ehrenamtliche Co-Kurator/innen und rund 200 Mitwirkende, wie sie ihren Stadtteil sehen. So entsteht nicht nur ein Brückenschlag zwischen Alt- und Neu-Ginnheim, sondern auch eine Verbindung zwischen Ausstellungsmachern und Besuchern. Denn diese Ausstellung ist vor allem eine Einladung zum Teilhaben, Vernetzen und Weiterdenken.


Institut für Stadtgeschichte

www.stadtgeschichte-ffm.de

TAGTRAUM - Johann Georg Geyger. Gemälde
bis 29. September 2013

Der 2004 in Frankfurt am Main verstorbene Städellehrer Johann Georg Geyger schuf ein umfangreiches Oeuvre abstrahierender, vielfach aber gegenstandsbezogener Malerei. Das Institut für Stadtgeschichte zeigt großformatige Arbeiten des Frankfurter Künstlers, die geometrische und freie Formen miteinander verschränken und mit materialhaften Oberflächen überraschen. Die Kompositionen machen Geygers intensive Auseinandersetzung mit Japan augenfällig.

Von Kaschemmen und Nobelherbergen
Gastronomie in Alt-Frankfurt
5. Februar 2013 - 23. Juni 2013

Vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis zur Zerstörung im Zweiten Weltkrieg gehörte Frankfurt zu den deutschen Tourismusmagneten; nur Berlin und München verzeichneten mehr Besucher. Die Ausstellung lädt nach einem kurzen Rückblick auf die Entwicklung seit dem Mittelalter zu einem Rundgang durch die enorm vielfältige Hotel- und Gaststättenszene Frankfurts bis 1943/1944: Glitzerwelt und Hektik der modernen Großstadt in mondänen Vergnügungsetablissements und reichsstädtische Fachwerkidylle mit beschaulichen Apfelweinwirtschaften lagen hier dicht beieinander.


Liebieghaus Skulpturensammlung

www.liebieghaus.de

Zurück zur Klassik
8. Februar - 26. Mai 2013

Mit der umfangreichen Antikenausstellung "Zurück zur Klassik" öffnet die Liebieghaus Skulpturensammlung vom 8. Februar bis 26. Mai 2013 einen neuen Blick auf das alte Griechenland. Anhand von rund 80 herausragenden Werken, darunter Bronzeskulpturen, Vasen, Malereien, Terrakotten sowie bemalte, figürliche Gefäße bietet das groß angelegte Ausstellungs- und Forschungsprojekt einen neuen Zugang zur Kunst- und Kulturgeschichte der griechischen Klassik im 5. und 4. Jahrhundert vor Christus. Zusammen mit eigens für die Ausstellung entwickelten Rekonstruktionen führen die Arbeiten den ungeheuren ästhetischen und intellektuellen Innovationsschub jener Zeit vor Augen.


Museum für Angewandte Kunst

www.angewandtekunst-frankfurt.de

Korea Power
Design und Identität

27. April – 25. August 2013

Südkorea ist heute eines der führenden Industrieländer mit einer enormen Produktion von Konsumgütern. Als erste umfangreiche Ausstellung in Deutschland nimmt „Korea Power“ zeitgenössisches koreanisches Produkt- und Grafikdesign in den Fokus. Die Schau zielt darauf ab, eine „koreanische Identität“ herauszuarbeiten, wie sie sich im Zuge der Entstehung eines modernen Staates nach dem Zusammenbruch der Joseon-Dynastie, der japanischen Besatzung und dem Koreakrieg herausgebildet hat.

Weniger, aber besser
Design in Frankfurt 1925 bis 1985
Das Frankfurter Zimmer

27. April – 20. Oktober 2013

Frankfurt kann auf eine profilierte Gestaltungstradition zurückblicken, die stets das Nützliche und eine eher strenge Ästhetik in den Mittelpunkt stellte. Zeitlich setzt die Ausstellungsreihe "Weniger, aber besser" mit dem Projekt des „Neuen Frankfurt“ der 1920er Jahre ein, das nicht nur im Bereich Architektur, sondern auch im Produktdesign und in der Typografie wegweisend war. In Frankfurt wurden in dieser Zeit zahlreiche Gegenstände für den modernen Haushalt entworfen. Die Adlerwerke waren einer der größten Automobilhersteller, die Bauer’sche Gießerei veröffentlichte mit der „Futura“ die wichtigste Reformschrift der Zeit, und das Team um Hans Leistikow gestaltete das gesamte öffentliche Grafikdesign. Die Zeitschrift „Das Neue Frankfurt“ wurde zu einem der wichtigsten Diskursorte für die neue Gestaltung.

Das pralle Leben
Ukiyoe aus den Sammlungen
Johann Georg Geyger und Otto Riese

27. April – 27. Oktober 2013

Grell geschminkte Bühnenstars, zarte Schönheiten in den Teehäusern oder erhabene Landschaften entlang der großen Handelsstraßen: Die Holzschnitte des Ukiyoe zeigen ein faszinierendes Spiegelbild des Lebens im Japan des 17. bis 19. Jahrhunderts. Die im Auftrag umtriebiger Verleger von Zeichnern entworfen und arbeitsteilig von unterschiedlichen Spezialisten in einem aufwendigen Verfahren in Serie produzierten Drucke erfreuten sich in breiten Schichten des bürgerlich geprägten Japan der Edo-Zeit (1603-1868) großer Beliebtheit.

1607

27. April – 27. April 2014

Es ist die Zeit Galileo Galileis und Johannes Keplers, die Zeit der geografischen Entdeckungen und des technischen Fortschritts, der religiösen Konflikte und der europäischen Expansionen, der neuen Vorstellungen in Philosophie und Wissenschaft. Es herrscht Umbruchstimmung, die internationalen Handelsbeziehungen blühen auf, der Kulturaustausch intensiviert sich rasant und mit den Produkten aus allen Teilen der Erde verbreiten sich neue, exotische Bräuche und Sitten über den gesamten Globus.


Museum für moderne Kunst

www.mmk-frankfurt.de

Rineke Dijkstra - The Krazy House
23. Februar - 26. Mai 2013

Mit "The Krazy House" präsentiert das MMK die bisher umfassendste Ausstellung von Rineke Dijkstra in Deutschland. Die Schau der niederländischen Künstlerin, die heute weltweit zu den bekanntesten Foto- und Videokünstlerinnen zählt, versammelt erstmals alle ihre Video-Installationen seit 1996, darunter zwei Weltpremieren.

Carsten Nicolai. unidisplay uni(psycho)acoustic
26. Januar – 5. Mai 2013

Die Installation "unidisplay" von Carsten Nicolai (*1965) ist eine Sammlung grafischer Module. Diese präsentieren optische Muster und Formen, die verschiedene Aspekte menschlicher Wahrnehmung berühren. Die Soundkammer "uni(psycho)acoustic", die in Zusammenarbeit mit Studierenden der Städelschule entstanden ist, ergänzt "unidisplay" auf auditiver Ebene.


Museum Giersch

www.museum-giersch.de

Faszination Fremde
Bilder aus Europa, dem Orient und der Neuen Welt

17. März – 14. Juli 2013

Eindrucksvolle Naturlandschaften und exotische Kulturen lockten Künstler aus dem Rhein-Main-Gebiet in zahlreiche europäische Länder, in den Orient und sogar bis nach Amerika. Die Ausstellung thematisiert die Faszination dieser Künstler für fremde Bildwelten vom späten 18. bis ins frühe 20. Jahrhundert.


Schirn Kunsthalle Frankfurt

www.schirn-kunsthalle.de

Yoko Ono
Half -a-Wind Show
15. Feburar - 12. Mai 2013

Zum 80. Geburtstag von Yoko Ono bereitet die SCHIRN eine umfassende Retrospektive vor, die eine charakteristische Auswahl der letzten 60 Jahre ihres Schaffens präsentiert und so die mediale Vielfalt im Werk der Künstlerin beleuchtet.



LETZTE BILDER. VON MANET BIS KIPPENBERGER
28. Februar - 2. Juni 2013

Die Ausstellung widmet sich herausragenden Werken und Werkgruppen, die Künstler in der allerletzten Phase ihres Schaffens hervorgebracht haben und die – auf jeweils ganz unterschiedliche Weise – das Ende eines künstlerischen Lebenswerks markieren. Die Frage nach dem möglichen Abschluss eines Œuvres wird dabei anhand einer konzentrierten Auswahl künstlerischer Positionen vom späten 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart beleuchtet. Die Ausstellung präsentiert u. a. Werke von Édouard Manet, Henri Matisse und Alexej von Jawlensky bis hin zu Giorgio de Chirico, Ad Reinhardt und Martin Kippenberger in poetischen Konstellationen, bei denen jeweils zwei Künstler in einen spannungsvollen, meist unerwarteten Dialog treten. Berühmte Alterswerke, wie die späten Seerosenbilder von Claude Monet oder die Gemälde der 1980er-Jahre von Willem de Kooning sind ebenso Teil der Ausstellung wie überraschende „letzte Bilder“, darunter die 1949 entstandenen, radikal reduzierten „Punktebilder“ von Francis Picabia oder die „Wolkenbilder“ der fast 80-jährigen Georgia O’Keeffe, die in den 1960er-Jahren die für sie neue Erfahrungsdimension des Fliegens wiedergeben.


Städel Museum

www.staedelmuseum.de

Schönheit und Revolution
Klassizismus 1770 - 1820
20. Februar - 26. Mai 2013

In einer umfassenden Sonderausstellung widmet sich das Frankfurter Städel Museum vom 20. Februar bis 26. Mai 2013 dem Klassizismus und dessen Impulsen für die Romantik. Die in Zusammenarbeit mit der Liebieghaus Skulpturensammlung entstandene Ausstellung "Schönheit und Revolution" versammelt rund 100 Werke aus der Zeit von 1770 bis 1820, darunter Arbeiten von Anton Raphael Mengs, Thomas Banks, Antonio Canova, Jacques-Louis David, Bertel Thorvaldsen, Johann Gottfried Schadow und Jean-August-Dominique Ingres. Die große Überblicksausstellung zum Klassizismus gewährt erstmals in Deutschland einen umfassenden Einblick in die Vielfalt der unterschiedlichen und zuweilen sogar widersprüchlichen Facetten dieses Stils und zeigt die Verbindungen und Impulse zur Kunst der Romantik auf.


Suche