PD Dr. Daniela Bohde


Aktuell:

Daniela Bohde ist von SS 2013 bis WS 2014 als Vertretungsprofessorin am Kunsthistorischen Institut der Philipps-Universität Marburg tätig.



Lebenslauf:

Studium der Kunstgeschichte, Neueren deutschen Literatur, Philosophie und der Sozial- und Wirtschaftsgeschichte in Hamburg, dort Dissertation bei Prof. Dr. Bruno Reudenbach "Haut, Fleisch und Farbe - Körperlichkeit und Materialität in den Gemälden Tizians", verschiedene Stipendien u. a. am Centro tedesco di studi veneziani in Venedig. Post-Doc-Stipendiatin am Frankfurter Graduiertenkolleg "Psychische Energien bildender Kunst".
2001-2008 Assistentin am Kunsthistorischen Institut der Universität Frankfurt bei Prof. Dr. Alessandro Nova.
September 2009 - Dezember 2009 Stipendiatin am Kunsthistorischen Institut in Florenz
Habilitation und Ernennung zur Privatdozentin am 9.12.2009 am Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt mit einer Habilitationsschrift zu "Kunstgeschichte als physiognomische Wissenschaft - Eine Denkfigur in der deutschsprachigen kunsthistorischen Literatur zwischen 1920 und 1950".
Sept. 2010 - Mai 201 Samuel H. Kress Senior Fellow am Center for Advanced Study in the Visual Arts (CASVA) an der National Gallery Washington, DC, USA.
Von HS 2011 bis HS 2012 Vertretung des Lehrstuhls für Frühe Neuzeit an der Universität Basel.


Forschungsschwerpunkte:

Kunst des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit, insbesondere in Italien und Deutschland, Körper- und Gendergeschichte, Bildmedien und Materialsemantik, Kunsttheorie, Geschichte der Physiognomik 1750-1950, Wissenschaftsgeschichte und Geschichte der Kunstgeschichte, Kunst- und Kulturgeschichte im frühen 20. Jahrhundert, insbesondere NS-Zeit.


Abgeschlossene und laufende Projekte:

  • Der Inkarnatsbegriff und das Malen von Haut und Fleisch: Zwei gemeinsam mit Mechthild Fend organisierte Tagungen, Veröffentlichung von "Weder Haut noch Fleisch. Das Inkarnat in der Kunstgeschichte", Berlin 2007 gemeinsam mit Mechthild Fend. 
  • Mediale Interferenzen: Das Verhältnis von Wandmalerei und Tafelmalerei in der italienischen Sakralkunst zwischen 1300 und 1600 am Kunsthistorischen Institut in Florenz / Max Planck-Institut, September-Dezember 2009.
  • Umordnung und Unordnung auf dem Kalvarienberg: Passionsdarstellungen in der altdeutschen Kunst zwischen 1500 und 1530 / Disarray on Calvary - Passion Scenes in Early Sixteenth-Century German Art, September 2010 - Mai 2011 am Center for Advanced Study in the Visual Arts an der National Gallery, Washington.
    http://www.nga.gov/pdf/center-31.pdf

Suche