PD Dr. Rebecca Müller

E-Mail R.Mueller@kunst.uni-frankfurt.de

Raum 304
Telefon (069) 798–22275

Sprechstunden

Mittwochs, 16.45 — 17.45 Uhr. Abweichend am Mi. 18. Mai 12.30 — 13.30 Uhr. Bitte tragen Sie sich in die neben Raum 304 ausgehängte Liste ein.

Forschung

Einen Schwerpunkt bilden Rezeption und Transformation der Antike in Mittelalter und Früher Neuzeit. Dabei stehen sowohl der Umgang mit den materiellen Überresten seit dem Frühmittelalter wie auch die Wiederaufnahme antiker Gattungen der Repräsentation im Mittelpunkt (etwa der Büste und der Ehreninschrift), daneben die frühe Mythenrezeption. Ein zweiter Schwerpunkt liegt auf der spätmittelalterlichen Malerwerkstatt und hier Fragen der Werkstattorganisation, der Werkgenese, des Verhältnisses der Bildgattungen und der Stilwahl (hierzu das 2015 abgeschlossene Projekt der Fritz Thyssen Stiftung "Werkgenese im venezianischen Quattrocento. Die Malerwerkstätten der Vivarini" sowie die Habilitationsschrift "Die Vivarini. Bildproduktion in Venedig 1440 bis 1505"). Jüngere Beiträge widmen sich daneben künstlerischen Transferprozessen und der visuellen Kultur des mittelalterlichen Genua.

Für ihre Forschungen zur italienischen Kunst wurde Rebecca Müller 2010 der Jacob Burckhardt-Preis des Kunsthistorischen Instituts in Florenz – Max-Planck-Institut und seines Fördervereins verliehen.



Lebenslauf

1990 ― 1996   Studium der Kunstgeschichte, Klassischen Archäologie, Mittelalterlichen Geschichte in Tübingen, Rom und Bonn; Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes. Magisterarbeit "Der Hochaltar der Johanneskirche in Crailsheim. Ein Flügelretabel aus der Wolgemutwerkstatt in Nürnberg" (bei Prof. Dr. Gunter Schweikhart).

4/1997 ― 12/1999   Promotionsstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes; assoziiert am Graduiertenkolleg "Die Renaissance in Italien und ihre europäische Rezeption. Kunst - Geschichte - Literatur".

21.12.1999   Promotion an der Philipps-Universität Marburg; Dissertation: "Untersuchungen zur Spolienverwendung im mittelalterlichen Genua" (bei Prof. Dr. Ingo Herklotz).

3/2000 ― 2/2002 Volontariat an den Staatlichen Museen Berlin, Kupferstichkabinett und Skulpturensammlung. Konzeption und Organisation der Ausstellung "Die Natur ist meine einzige Lehrerin, meine Wohltäterin. Zeichnungen von Daniel Nikolaus Chodowiecki (1726-1801) im Berliner Kupferstichkabinett".

WS 2001/2002 und SS 2004   Lehraufträge an der HU Berlin und in Bamberg.

 3/2002 ― 6/2002   Tätigkeit in der Galerie W. Wittrock, Berlin: Katalogprojekt "My Favourite Print" zur Druckgraphik der Moderne.

7/2002 ― 10/2002   Postdoc-Stipendium am DFG Graduiertenkolleg "Kunstwissenschaft – Bauforschung – Denkmalpflege"

11/2002 ― 9/2005   Postdoc-Stipendien des Kunsthistorischen Instituts in Florenz – MPI und der Fritz Thyssen Stiftung; Kurzzeitstipendium am Deutschen Studienzentrum Venedig

SS 2005   Vertretung einer Juniorprofessur an der Universität Hamburg

Seit WS 2005   Wissenschaftliche Assistentin am Kunstgeschichtlichen Institut der Goethe-Universität Frankfurt; hier Koordinatorin für Erasmus.

4/2014 ― 3/2015   Leitung des Drittmittelprojekts "Werkgenese im venezianischen Quattrocento. Die Malerwerkstätten der Vivarini", finanziert von der Fritz Thyssen Stiftung.

10.2.2016   Habilitation ( "Die Vivarini. Bildproduktion in Venedig 1440 bis 1505") und Ernennung zur Privatdozentin.


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