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Ringvorlesung: Kunst, Politik, Geschlecht Dirk Hildebrandt: Expansion and Connectivity. Strategien des Zusammenhangs in der Kunst seit den 1960er Jahren 21. Juni 2018, 18:15 Uhr, Frankfurt, Hörsaalzentrum HZ 8
Als ‚ausgedehnt‘ und ‚anschlussfreudig‘ lässt sich das Kunstgeschehen der 1960er Jahre offenbar gleich in mehrfacher Hinsicht charakterisieren. Die titelgebenden Begriffe legen den allgegenwärtigen Willen zur Erschließung neuer Orte, Funktionen und Rollen der Kunst, abseits ihrer gewohnten Ausstellungskontexte, und zwar in Verbindung mit einer neuartigen Vorstellung vom künstlerischen Werk und seinem Wirkradius nahe. Gegenüber jener „Dematerialization of Art“, die John Chandler und Lucy Lippard in ihrem berühmten Text festgestellt hatten, eröffnet das Begriffspaar indessen eine alternative Perspektive, die sowohl das historische Geschehen wie auch seine Nachwirkungen betrifft. Die Leitthese der Vorlesung lautet, dass um 1968 ein Zusammenhangsdenken in der Kunst kulminiert, das neben der Hoffnung auf Etablierung sozialer Verbindungen durch die Kunst in erster Linie innerästhetische Absichten beschreibt. Diese These soll entlang dreier Beispiele entfaltet werden, die das historische Geschehen mit den unserer Gegenwart verbindet. Das, was in der Arbeit des Künstlers Allan Kaprow – ganz präzise im Jahre 1968 – geschieht, wird dabei den Ausgangspunkt der zu skizzierenden Topik bilden.

Dirk Hildebrandt studierte Kunstgeschichte in Bonn und Paris. Auf das Graduiertenkolleg in Basel am NFS eikones Bildkritik folgte die wissenschaftliche Mitarbeit/Assistenz für die Professur der Gegenwartskunst in Frankfurt am Main. Seit April 2017 ist er Assistent an der Professur für Moderne und Gegenwart an der Universität zu Köln.
Seine Dissertation „The Extension of Art. Allan Kaprow und die nordamerikanische Nachkriegskunst – 1950-1970“ wird voraussichtlich Februar 2019 im Verlag Silke Schreiber/ Edition Metzel erscheinen.


Kolloquium Theorie und Geschiche der Architektur DAM, Donnerstag 21.06.2018
14.00 c.t. Begrüßung
14.30 ALINA AGGUJARO
Tracing a line: the planning of Via Alexandrina in the Borgo Vaticano
15.30 KLAUS KÖBERER
Das Aussehen des Hauses hat mich eigentlich überhaupt nicht interessiert
16.30 DANIELA SCHWARZ
Lernen von Durand. Architektur als Wissenschaft und Kunst
17.30 Pause


18.00 c.t. Gastvortrag
EVA MARIA FROSCHAUER: Wundertüte der Formen – vom Kombinieren im architektonischen Entwurf


Vortragsreihe Projektwerkstatt Von Studenten für Studenten
Jeweils in der Kunstbibliothek ab 18 Uhr

Mi 20.06.18

Maureen Ogrocki: Antoine Wiertz - Sensationsmaler der Romantik

Mi. 04.07.18

Madeleine Hesse: René Magrittes Akte und da Bild im Bild

 Alle Interessenten sind herzlich eingeladen!

Die Projektwerkstatt ist eine Vortragsreihe, in der Promovierende, Magistrierende, Master- und Bachelor-Absolvierende in zwanglosem Rahmen ihre Projekte präsentieren. Sie bietet Studierenden aller Studienphasen Zugang zu verschiedenen Forschungsthemen und fördert den studentischen Austausch durch Diskussionen. Im Gespräch werden Begriffserklärungen, allgemeine Sachverhalte, Verständnisfragen und Herangehensweisen an wissenschaftliche Projekte erläutert.

Neue App zur Orientierung Action Bound Kunstgeschichte! Der Action Bound ist für Studienanfänger der Kunstgeschichte erstellt worden. Er führt quer über den Campus Bockenheim und bietet die Möglichkeit, sich alleine oder in Gruppen noch einmal die wichtigsten Gebäude und Räume in Ruhe anzusehen. Somit ergänzt der Bound die klassische Campusführung in der Orientierungswoche und ist jederzeit erneut spielbar. Neben dem Erkunden des Campus bekommen die Spielerinnen und Spieler Informationen zur Architekturgeschichte einzelner Bauten und zu „versteckten“ Kunstwerken, die man auf den ersten Blick vielleicht gar nicht wahrnimmt. Durch die interaktive Vielfalt der Actionbound App, gibt es außerdem einige Fragen und Aufgaben, bei denen die Boundspieler selbst kreativ werden müssen.

Der QR-Code führt direkt zum Bound!

Weiter Informationen unter: http//tinygu.de/hxpb

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