Aktuelles:

Tagung Ist Kunst widerständig? Vom 25.10. bis 27.10.2018
Campus Westend, Casino Gebäude, Raum 1.801 (Renate-von Metzler-Saal)

-> Program und Fleyer

Ringvorlesung Disegno. Zeichnen und Entwerfen in der Frühen Neuzeit jeweils Dienstags, 18 Uhr, Campus Westend, HZ 8
Ringvorlesung des Kunstgeschichtlichen Instituts der Goethe-Universität Frankfurt a. M. in Zusammenarbeit mit der Graphischen Sammlung des Städel Museums Frankfurt a. M.

Disegno ist der Vater unserer drei Künste Architektur, Bildhauerei und Malerei, der aus dem Geist hervorgeht": Giorgio Vasari verstand die Zeichnung als das alle bildenden Künste verbindende, auf den geistigen Entwurf zurückführende Fundament. Die Idealisierung der Zeichnung als unmittelbarem, durch die Materie kaum behindertem Niederschlag eines schöpferischen Konzepts erreichte ihre extreme Formulierung in Federico Zuccaros neuplatonischer Kunsttheorie, die vom "äußeren Disegno" der händischen Zeichnung einen "inneren", an der Idee teilhabenden Disegno abtrennt. Die Vielfalt der zeichnerischen Praxis der Frühen Neuzeit lässt sich allerdings nicht auf die metaphysische Überhöhung in der florentinisch-römischen Kunsttheorie reduzieren. Und auch die in neueren Studien entworfene Idealtypik eines 'klassischen' Dispositivs der Zeichnung kann nicht alle zeichnerischen Möglichkeiten der Frühen Neuzeit erfassen. Deren Reichtum möchte die Ringvorlesung an exemplarischen Beispielen diskutieren. Die Bandbreite reicht dabei von den Meisterzeichnungen der Hochrenaissance bis zu Aktstudien in der Akademieausbildung, von 'autonomen' Zeichnungen bis zu Architekturaufnahmen usw. Die Ringvorlesung wird in Zusammenarbeit mit der Graphischen Sammlung des Frankfurter Städel-Museums veranstaltet. Ihr besonderes Anliegen ist es, die Studierenden für die spezifischen Bedingungen und Möglichkeiten des Mediums Zeichnung zu sensibilisieren und zwischen der akademischen Lehre und den auf kennerschaftlicher Erfahrung beruhenden Kompetenzen der Zeichnungsforschung zu vermitteln.

Konzeption:
Hans Aurenhammer (Goethe-Universität)
Martin Sonnabend (Städel Museum, Leiter Graphische Sammlung bis 1750)

Die einzelnen Vorträge finden sich in der Veranstaltungsübersicht.

Zweiter Termin des Fachgespräche zur Vorlesung "Tizian, Tintoretto, Veronese" (Sommersemester 2018)
(Prof. Hans Aurenhammer)

Donnerstag 25. Oktober 2018
BA-Studierende vormittags
MA-Studierende ab 13.00

Bitte tragen Sie sich in die neben Raum 315 (Büro Prof. Aurenhammer) ausgehängten Listen ein!



Große Exkursion nach Bologna und Ferrara im Sommerssemester 2019
Im Sommersemester 2019 wird eine Große Exkursion (mit begleitendem, teilweise geblocktem Hauptseminar) nach Bologna und Ferrara angeboten, die von Prof. Aurenhammer und Dr. Saviello geleitet wird. Die Exkursion wird voraussichtlich während des Semesters, in der Woche vom 1 . bis 6. Juli 2019, stattfinden. Um eine möglichst frühe Buchung der Flüge und die fristgerechte Beantragung einer zusätzlichen finanziellen Unterstützung zu ermöglichen, wird die Anmeldung zu Exkursion und Hauptseminar bereits im Laufe des Wintersemesters erfolgen. Dies wird rechtzeitig auf der Homepage des Instituts angekündigt – wir bitten, von entsprechenden Anfragen per Mail abzusehen.

Quo vadis? Berufsinformationen für KunshistorikerInnen Berufsfelder, Studienperspektiven, Praxistipps
Drei Vertreter ihrer Berufe geben Einblicke in die Berufsmöglichkeiten
von KunsthistorikerInnen und stehen Euch Rede und Antwort.

Referenten:

Dr. Julia Saviello | Universität, Goethe-Uni Frankfurt
Stefan Hess | Auktionshaus, Sotheby’s Frankfurt
Jutta Mößer | Denkmalpflege, Landesamt Hessen

Mittwoch, 07. November 2018, 18 Uhr c.t.
SH 0.105, Seminarhaus, Campus Westend

Gerade erschienen: Henning Engelke:
Metaphern einer anderen Filmgeschichte. Amerikanischer Experimentalfilm, 1940—1960
In den 1940er- und 1950er-Jahren entwickelte sich in den USA eine vielfältige und lebendige Experimentalfilmszene. Wie in kaum einem anderen Bereich verdichteten sich im Experimentalfilm Umbrüche von Filmästhetik, Kunstauffassungen, Epistemologie, Medienökonomie und Kulturpolitik. Auf der Grundlage bislang unerschlossener Quellen folgt das vorliegende Buch den Entwicklungslinien von ästhetischer Innovation, dem Streben der Experimentalfilmer um kulturelle Anerkennung und Institutionalisierung sowie ihrer Auseinandersetzung mit sich verändernden Medienumwelten.

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