Museen und Ausstellungen

Deutsches Architekturmuseum

www.dam-online.de

Neuer Mensch, neue Wohnung
Die Bauten des Neuen FRankfurt 1925-1033

23. März bis 18. August 2019

In den 1920er Jahren konstituiert sich in Frankfurt am Main ein beispielloses Programm baulicher und kultureller Erneuerung, das unter dem Namen „Neues Frankfurt“ in die Kulturgeschichte einging. Unter Oberbürgermeister Ludwig Landmann und seinem Stadtbaurat Ernst May nahm hier die Moderne als Lebensform Gestalt an. Im Kern des Projekts stand ein beispielhaftes Wohnungs- und Städtebauprogramm von internationaler Ausstrahlung. Die aus dem In- und Ausland rekrutierten Architekten des Hochbauamtes leisteten auf zahlreichen Gebieten Pionierarbeit. Die Ausstellung versammelt die Siedlungen und ausgewählte Bauten des Neuen Frankfurt, die den Ruhm der Stadt als Hochburg der Moderne begründeten. Die Ausstellung ist Teil einer gemeinsamen Initiative von drei Frankfurter Museen — dem Museum Angewandte Kunst, dem Deutschen Architekturmuseum und dem Historischen Museum Frankfurt — und dem Forum Neues Frankfurt anlässlich des Bauhaus-Jubiläums 2019.

Joyfull Architecture
European Architectural Photography Prize architekturbild 2019

4. Mai bis 1. September 2019

Der Europäische Architekturfotografie-Preis architekturbild wird seit 1995 alle zwei Jahre ausgeschrieben. 2003 übernahm der architekturbild e.v. die Betreuung, seit 2008 unterstützt ihn das DAM, 2016 kam die Bundesstiftung Baukultur als dritter Kooperationspartner hinzu. Die Auslobung zielt auf die gebaute Umwelt und die fotografisch-künstlerische Auseinandersetzung mit ihr und steht jeweils unter einem vorgegebenen Motto. 2019 heißt es „Joyful Architecture“. Die gängigen Erwartungen an Architektur lassen sich mit Nutzbarkeit, städtebauliche Einbettung, Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Ästhetik umreißen. Darüber, dass Architektur auch Spaß machen kann und darf, wird (zu) selten nachgedacht. Mit dem diesjährigen Preis waren die Fotografen aufgefordert, ihre Standpunkte zu freudvoller Architektur zu zeigen – freie Interpretationen möglich. Die Bildserie des diesjährigen Gewinners, dem Fotografen Dirk Härle, steht im Zentrum der Ausstellung. Alle weiteren Preise, Auszeichnungen und Anerkennungen sind ebenfalls zu sehen.


Schätze aus dem Schutt - 800 Jahre St. Leonhard

16. August 2019 bis 19. Janaur 2020

2019 feiert die Leonhardkirche ihr 800-jähriges Jubiläum. Das Dommuseum zeigt zusammen mit dem Archäologischen Museum und der städtischen und staatlichen Denkmalpflege herausragende Funde, die bei der archäologischen Grabung während der Sanierung der Kirche gemacht wurden. Zum ersten Mal sind die Skulpturen und Glasfragmente, Pilgermuscheln und Alltagsgegenstände zu sehen und erzählen aus der Geschichte von St. Leonhard –einer der schönsten Kirchen Frankfurts.


Caricatura-Museum

www.caricatura-museum.de

Hans Traxler
Zum Neunzigsten

27. Mai bis 22. September 20198

Er hat die „Neue Frankfurter Schule“ und die Satiremagazine Pardon und Titanic mitbegründet, Helmut Kohl als „Birne“ verewigt und die Elch-Skulptur vor dem Caricatura Museum geschaffen – als Künstler ist Hans Traxler ein ganz eigenes Monument. Die Zahl seiner Buchveröffentlichungen, Zeitschriftenbeiträge und Illustrationsarbeiten sprengt jedes vernünftige Maß, die seiner Verdienste und Auszeichnungen sämtliche Dimensionen. Robert Gernhardt nannte ihn einen „Cartoonisten der Weltklasse“.


Deutsches Filmmuseum

www.deutschesfilmmuseum.de

Digitale Revolution

4. Juni bis 20. Oktober 2019

Reisen Sie mit der Zeitmaschine Digital Revolution in die vergangenen 50 Jahre internationale Digitalgeschichte: die Entwicklungen bei Spielen, Filmen, Musikvideos, Computern, Telefonen und vielen anderen Medien sind Teil unseres Lebens – und des Lebens von Künstler/innen – geworden. Sie haben Kunst, Kommunikation und unsere Wahrnehmung neu definiert. Von den 70er Jahren bis heute, vom Arcade-Spiel Pong (1972) bis zum Film GRAVITY (US/GB 2013, Alfonso Cuarón). Hier, in Digital Revolution, können Sie spielen, berühren und gestalten. Die Ausstellung lädt Sie ein, digitale Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu betrachten.


Frankfurter Kunstverein

www.fkv.de

Winter/Hörbelt: Die Große Illusion

bis 25. August 2019

Die Laufzeit der Außenskulptur „Die Große Illusion“ des Künstlerduos Winter/Hörbelt an der Fassade des Frankfurter Kunstvereins wurde um fünf Monate verlängert. Bis zum Museumsuferfest Frankfurt, das vom 23. zum 25. August 2019 stattfindet, können Anwohner, Passanten und Touristen das Kunstwerk weiter besichtigen. Die Stahlskulptur bildet einen überraschenden und kontrastreichen Blickfang in der umliegenden Neuen Altstadt. Als zeitgenössischer künstlerischer Beitrag hat sich die Skulptur als gelungene Intervention etabliert und sorgt weiterhin für Überraschung und Diskussion im öffentlichen Raum. Besonders beliebt ist die Skulptur inzwischen auch als Selfiepoint.

Yves Netzhammer / Theo Jansen / Takayuki Todo
Empathische Systeme

14. Juni 2019 bis 08. September 2019

Der Frankfurter Kunstverein hat Yves Netzhammer, Theo Jansen und Takayuki Todo eingeladen, eine Auswahl ihrer Werke in Einzelpräsentationen zu zeigen, für die der gemeinsame Titel „Empathische Systeme“ eine thematische Überkategorie setzt. Die Ausstellung kreist um das vielschichtige Thema des emotionalen Verhältnisses zwischen Mensch und Technologie. Kommunikationsabläufe finden nicht mehr allein zwischen Mensch und Mensch statt, sondern zwischen Mensch und Technologie und zunehmend tauschen digitale Technologien Daten nur noch untereinander aus.


Historisches Museum Frankfurt

www.historisches-museum.frankfurt.de

Wie wohnen die Leute?
Mit dem Stadtlabor durch die Enst-May-Siedlungen

bis 13. Oktober 2019

Die Siedlungen des Neuen Frankfurt wurden in den 1920er Jahren zu weltbekannten Bauprojekten. Das Stadtlabor fragt, wie es sich heute in Römerstadt, Zick-Zack-Hausen und den anderen Ernst-May-Vierteln lebt.

Ernst May plante die Siedlungen in einer Zeit großer Wohnungslosigkeit. In möglichst kurzer Zeit musste neuer, bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden. Zwischen 1925 und 1930 entstanden in Frankfurt ca. 15.000 neue Wohnungen. Dieses große Stadtplanungsprogramm war Teil des Neuen Frankfurt. Akteur*innen aus Kunst, Kultur, Politik, Architektur und Städtebau arbeiteten interdisziplinär zusammen, um eine moderne Großstadt zu gestalten.


Institut für Stadtgeschichte

www.stadtgeschichte-ffm.de

Clara Schumann: Eine moderne Frau im Frankfurt des 19. Jahrhunderts

bis 26. Januar 2020

Clara Schumann, geb. Wieck (1819–1896), war nicht nur die bedeutendste Pianistin ihrer Zeit, sondern auch Komponistin, Musikpädagogin und moderne Unternehmerin. Nach dem frühen Tod ihres Mannes, des Komponisten Robert Schumann, sorgte sie mit höchst erfolgreichen Konzertreisen durch halb Europa für den Unterhalt ihrer vielköpfigen Familie. Persönliche Schicksalsschläge wie den Tod mehrerer ihrer acht Kinder meisterte sie beherzt.

Gerd Winter: Farbfelder

bis 16. Februar 2020

Gerd Winter (* 1951), Meisterschüler der Frankfurter Städelschule, verbindet in seiner Farbfeldmalerei gestische Abstraktion mit meditativer Stille. Auf der Suche nach Schönheit, nach gültiger ästhetischer Form, letztendlich nach Wahrhaftigkeit bedeutet ihm die Präsenz der Farbe immer auch die Gegenwart eines großen Geheimnisses. So öffnen sich seine Bilder zu weiten Ausblicken als Fenster zur geistigen Welt.


Jüdisches Museum

www.juedischesmuseum.de

Fritz Bauer. Der Staatsanwalt

NS-Verbrechen vor Gericht

10. April bis 7. September 2019

Fritz Bauer gehört zu den einflussreichsten jüdischen Remigranten im Nachkriegsdeutschland. Als hessischer Generalstaatsanwalt, der den Frankfurter Auschwitz-Prozess auf den Weg brachte, hat er bundesrepublikanische Geschichte geschrieben.

Ostend. Blick in ein jüdisches Viertel

bis 24. November 2019

Das Frankfurter „Ostend“ entwickelte sich östlich der Wallanlagen auf Garten- und Feldgelände. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts entstand hier ein Wohngebiet für Angehörige der Mittelschicht, die von Handel, Kleingewerbe und Handwerk lebten.

Nach der Öffnung des Frankfurter Ghettos um 1800 war ein Großteil der jüdischen Bevölkerung bevorzugt in das Ostend gezogen. Viele Familien blieben in räumlicher Nähe zu bestehenden religiösen und sozialen Einrichtungen, koscheren Geschäften und der jüdischen Nachbarschaft. Ab 1850 entstanden auch neue Bauten der Jüdischen Gemeinde und der neu gegründeten IRG. Um 1895 war knapp die Hälfte der Ostend-Bewohner


Liebieghaus Skulpturensammlung

www.liebieghaus.de

White Wedding
Die Elfenbein-Sammlung Reiner Winkler

Für immer

Die Liebieghaus Skulpturensammlung erhält grandiosen Zuwachs: Die Ernst von Siemens Kunststiftung, der Städelsche Museums-Verein und das Städel Museum haben, mit Unterstützung der Kulturstiftung der Länder und der Hessischen Kulturstiftung, eine Sammlung von über 200 kostbaren Elfenbeinskulpturen aus dem Besitz von Reiner Winkler für die Liebieghaus Skulpturensammlung erworben. Mit dieser Erwerbung, die durch die großzügige Schenkung des überwiegenden Teils der Sammlung durch Reiner Winkler überhaupt ermöglicht wurde, gelingt dem Liebieghaus die bedeutendste Erweiterung der eigenen Bestände in der Geschichte des Museums.


Museum für Angewandte Kunst

www.angewandtekunst-frankfurt.de

Contemporary Muslim Fashions

5. April - 15. September 2019

Nachdem die Schau in den Fine Arts Museums of San Francisco für Furore sorgte, wird sie in Frankfurt als erste Station in Europa gezeigt. Die Ausstellung präsentiert eine Momentaufnahme aktueller muslimischer Kleidungsstile aus aller Welt, mit einem Schwerpunkt auf dem Nahen Osten und Südostasien sowie Europa und den USA. Dabei reflektiert sie, wie Kleidung dem Ausdruck der vielen Facetten individueller, religiöser und kultureller Identität dient – und wie sie Identität prägt. Rund 80 Ensembles von etablierten und aufstrebenden Marken, ergänzt von Modefotografie und Laufstegvideos, zeigen die Raffinesse, mit der regionale Ästhetiken mit globalen Modetrends verwoben werden.

Sagmeister & Walsh
Beauty

bis 15. September 2019

Nach dem großen Erfolg seiner Happy Show kehrt Stefan Sagmeister, der in New York lebende Superstar des Grafikdesigns, 2019 zurück ins Museum Angewandte Kunst. Gemeinsam mit seiner Studiopartnerin Jessica Walsh liefert er mit dem neuen Ausstellungsprojekt Beauty ein ganz persönliches, visuell beeindruckendes Plädoyer für die Lust am Schönen. Mit spektakulären interaktiven Installationen nimmt das renommierte Designduo Sagmeister & Walsh die Besucher*innen mit auf eine sinnlich-vergnügliche Suche: Was ist Schönheit und warum fühlen wir uns von ihr angezogen?

Sieben Schätze
Eine Wunderkammer des japanischen Cloisonnés

bis 22. September 2019

Als Japan sich Mitte des 19. Jahrhunderts der Welt öffnete, blickte der Westen staunend auf ein Land voller Naturschönheiten, aber auch auf eine Hochkultur und ihre raffinierten Artefakte. Der Japonismus als Modephänomen war geboren.
Mit ihm erlebte die Kunstform des japanischen Cloisonnés einen rasanten Aufschwung. Kunstvoll verzierte Vasen, Teller und Schalen in jener Dekortechnik, bei der farbiges Glas zwischen feinen Kupferstegen auf eine Oberfläche aufgeschmolzen wird, wurden gezielt für einen gehobenen internationalen Markt geschaffen. In einer Verbindung aus östlicher und westlicher Ästhetik entstand ein neuartiger Stil des Dekorativen. Noch heute beeindrucken die zarten Farbverläufe, fein gearbeiteten Motive und malerischen Oberflächeneffekte.


Museum für moderne Kunst

www.mmk-frankfurt.de

Weil ich nun mal hier lebe

bis 18. August 2019
Ausstellung im Tower

Für die Aufnahme eines Films wird das Treppenhaus der Münchener Metzstraße 11 zum Transitraum der BRD 1975: Želimir Žilnik porträtiert die Bewohner_innen, zumeist sogenannte Gastarbeiter_innen, die sich nacheinander vorstellen und von ihrer Herkunft, Ankunft und Situation in Deutschland berichten. Die mit ihrer statistischen Erfassung und Darstellung einhergehende Macht der Repräsentation zeigt sich in Aufstellung (2005) von Harun Farocki. Verschiedenste Grafiken zur Migration und Zuwanderung aus statistischen Erhebungen, Behördenschriften oder Lehrbüchern werden zu einem visuellen Vokabular unserer Wahrnehmung montiert. Die scheinbar neutralen Informationen der Abbildungen zeigen sich durch die Montage als eindimensionale Klischees, die unsere Wahrnehmung der Wirklichkeit prägen: eine visuelle Gewalt, die von einem strukturellen wie auch alltäglichen Rassismus zeugt.


Museum Giersch der Goethe-Universität

www.museum-giersch.de

Frobenius - Die Kunst des Forschens

24. März - 14. Juli 2019

Die Ausstellung präsentiert mehr als 200 Bildwerke – ethnographische Bilder, Fotografien und Nachzeichnungen prähistorischer Felsbildkunst – aus der einzigartigen Sammlung des Frobenius-Instituts für kulturanthropologische Forschung in Frankfurt. Die Objekte, die auf den Expeditionen von Leo Frobenius (1873–1938) und seinen Nachfolgern nach Nord- und Südeuropa, Afrika, Indonesien und Australien im Zeitraum von 1904 bis 1964 entstanden, offenbaren eine faszinierende Verbindung von Kunst und Wissenschaft: Zeichner und Zeichnerinnen setzten sich kreativ mit dem Fremden auseinander und stellten ihre Kunstfertigkeiten in den Dienst der Ethnologie und der prähistorischen Forschung. Mit Werken von Willi Baumeister, Paul Klee und Wols wirft die Ausstellung überdies einen Blick auf die Bedeutung prähistorischer Kunst für die Moderne.

Heinrich Mylius (1769–1854)
Ein europäischer Bürger zwischen Frankfurt am Main und Mailand

8. August bis 8. September 2019

Der Frankfurter Heinrich Mylius erlangte als Kaufmann, Bankier und Mäzen in Mailand Reichtum und Ansehen. Die Ausstellung erzählt anhand von Bildern, Dokumenten und Kunstwerken die Lebens- und Familiengeschichte dieser eindrucksvollen Persönlichkeit und ihres interkulturellen Wirkens. Ein ausgeprägtes wirtschaftliches, soziales und kulturelles Engagement kennzeichnet Mylius als aufgeklärten Bürger, dessen vorurteilsfreies Denken und gesellschaftsorientiertes Handeln ihn als Vorbild für die Gesellschaft des 21. Jahrhunderts darstellt. Er pflegte intensive deutsch-italienische Bekanntschaften, besonders in Künstler- und Literatenkreise – zu den populärsten zählen Goethe und der italienische Schriftsteller Alessandro Manzoni.


Schirn Kunsthalle Frankfurt

www.schirn-kunsthalle.de

John M Armleder

7. Juni bis 1. September 2019

Ein einzig­ar­ti­ges Erleb­nis im Innen- und Außen­raum erschafft John M Armle­der. Eigens für die SCHIRN entwi­ckelt er neue, raum­fül­lende Instal­la­tio­nen. Sie verbin­den Hoch­kul­tur und Alltag, Tief­grün­di­ges und Bana­les auf ambi­va­lente Weise. Basie­rend auf dem forma­len Reper­toire der Moderne – Konstruk­ti­vis­mus, Op-Art, Pop, gesti­sche, abstrakte Male­rei, aber auch Video und Design –, findet Armle­der poeti­sche und ironi­sche Kommen­tare zu unse­rer heuti­gen Wirk­lich­keit und dem Status der Kunst. Zufall und Planung werden vermischt und die Besu­cher oft aktiv in den künst­le­ri­schen Prozess einge­bun­den. Der Schwei­zer gilt als einer der wich­tigs­ten Konzept-, Perfor­mance- und Objekt­künst­ler der Gegen­wart. Armle­der lebt und arbei­tet in Genf. Bereits 1986 bespielte er den Schwei­zer Pavil­lon auf der Bien­nale in Vene­dig und nahm 1987 an der docu­menta 8 in Kassel teil. Zahl­rei­che Auszeich­nun­gen und Werk­schauen folg­ten, so etwa zuletzt 2018 zwei Retro­spek­ti­ven zu seinem 70. Geburts­tag im Museum MADRE in Neapel und im Museion Bozen.


Städel Museum

www.staedelmuseum.de

Picasso - Druckgafik als Experiment

3. April - 30. Juni 2019

Pablo Picasso (1881–1973) ist der Inbegriff des modernen Künstlergenies. Mit unermüdlicher Kreativität und Schaffenskraft bediente er sich scheinbar mühelos aller Gattungen, Techniken und Materialien und beschritt dabei häufig neue, unbekannte Wege. Die Graphische Sammlung des Städel Museums macht Picassos Erfindungsfreude ab dem 3. April 2019 am Beispiel seiner Druckgrafik anschaulich. Ob Radierung, Kaltnadel, Lithografie oder Linolschnitt, mit nie schwindender Neugier und Virtuosität eignete sich der Künstler unterschiedlichste Verfahren an und befragte auf immer neue, experimentelle Weise das einmal Gefundene. Mit einer Auswahl von etwa 60 Werken aus dem Bestand der Graphischen Sammlung des Städel Museums, ergänzt durch einige Leihgaben, gewährt die Ausstellung einen Einblick in das breite Spektrum von Picassos druckgrafischem Œuvre und verfolgt seinen innovativen Umgang mit Hoch-, Tief- und Flachdruck von den frühen Pariser Jahren bis ins Spätwerk.

Air Conditioned

Absolventenausstellung der Städelschule 2019

20. Juni bis 14. Juli 2019

Das Städel Museum präsentiert erneut die Absolventenausstellung der Hochschule für Bildende Künste–Städelschule. Zu sehen sind Werke in verschiedenen Medien und Disziplinen, darunter Malerei, Skulptur, Installation und Video von insgesamt 20 Absolventinnen und Absolventen.

Geheimnisse der Materie
Kirchner, Heckel und Schmidt-Rottluff

26. Juni bis 13. Oktober 2019

Kein Material ist mit der Kunst des deutschen Expressionismus stärker verbunden als Holz. Dieser natürliche, gewachsene Werkstoff reizte die „Brücke“-Mitbegründer Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff. Im Dialog mit dem Material schufen sie Holzschnitte und Skulpturen von großer Ausdruckskraft, deren Wechselwirkungen die Ausstellung nachspürt


Weltkulturen Museum

www.weltkulturenmuseum.de

Grey is the new pink - Momentaufnahmen des Alterns

bis 1. September 2019

Wer ist wo wann alt? Kann man der „Herausforderung Alter” optimistisch begegnen? Und welche Potenziale schlummern im Älterwerden?

Die weltweite demografische Entwicklung prognostiziert eine Zunahme an älteren Menschen in der Bevölkerung. Das Älterwerden spielt also nicht nur für den Einzelnen eine wichtige Rolle, sondern hat Auswirkungen auf gesellschaftliche und kulturelle Prozesse. Doch jede Generation altert anders. Und ab wann kann man überhaupt von „alt” sprechen? Auch wenn es weltweit einheitliche biologisch sichtbare Alterungsprozesse gibt, so weist doch jede Kultur in der Bestimmung von „Alter” ihre Unterschiede auf. Eine allgemeingültige Definition der Lebensphase „Alter” gibt es nicht. Wer ist also wo wann alt?


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