Museen und Ausstellungen

Deutsches Architekturmuseum

www.dam-online.de

Einfach Grün - Greening the City

23. Januar - 20. Juni 2021

Kann GRÜN in der Architektur das Klima in den Städten verbessern, Hitzebildung reduzieren, Feinstaubbildung reduzieren und das Wohlbefinden der Menschen steigern? Selten waren Grünräume derart gefragt wie seit der Konfrontation mit Corona. Es ist an der Zeit, die Architektur im Hinblick auf Grünflächen zu entwickeln, die Stadtlandschaften aufzurüsten und GRÜN nicht nur auf ökologische Aspekte herunter zu brechen.

Die Ausstellung widmet sich den Vorteilen und Herausforderungen urbanen städtischen GRÜNS – insbesondere der Haus-  und Dachbegrünung im Bestand und Neubau. Neben der wissenschaftlichen Perspektive nimmt die Ausstellung zugleich die technischen Möglichkeiten und praktische Fragen in den Blick. Gezeigt werden gelungene Grünbauten von Düsseldorf über Mailand bis Singapore, bereits Erprobtes und völlig neue Entwicklungen.

Antike radikal
Häuser und Kirchen von Heinz Bienefeld 1954-1995

15. Mai - 31. Oktober 2021

Vor allem im Rheinland schuf der aus Krefeld stammende Architekt Heinz Bienefeld (1926–1995) während vier Jahrzehnten zahlreiche Sakralbauten sowie Wohnhäuser für private Bauherren.

Seine Gebäude sind in ihrer Gestalt nicht leicht zwischen einem von Palladio geprägten Klassizismus und der zeitgenössischen Moderne einzuordnen. Bienefeld, der an den Kölner Werkschulen bei Dominikus Böhm gelernt und später für dessen Sohn Gottfried Böhm sowie Emil Steffann gearbeitet hat, legte in seinem Werk besonderes Augenmerk auf Detail und Materialität.

Seine Bauten bestechen durch präzise Profilierung von Abschlüssen, exakte Verbin-dungen zwischen Fenstern und Mauerwerk sowie das harmonische Verlegen von Ziegelsteinen. Als Werkzeug zur Formfindung benutzte Bienefeld dabei das Modell. Aus Plastilin formte er eine Vielzahl von Architekturskulpturen, anhand derer sich seine Ideen zu Gebäuden entwickeln konnten. Die Ausstellung zeigt ausgesuchte Bauten und Projekte anhand von Zeichnungen, Fotografien und originalen Modellen.


Caricatura-Museum

www.caricatura-museum.de

Grober Strich und feiner Witz
Hauck & Bauer: Cartoons

bis 7. März 2021

Sie sind seriös, anarchistisch und komisch zugleich: Elias Hauck und Dominik Bauer sind das Cartoon-Duo Hauck & Bauer, dessen grober Strich und feiner Witz nun in einer großen Sonderausstellung im Caricatura Museum Frankfurt gewürdigt wird. Seit 17 Jahren veröffentlichen die beiden jede Woche einen Strip in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung”. Im Satiremagazin TITANIC, für das sie seit 2005 arbeiten, tragen sie seit 2008 allmonatlich zur Rubrik „Hier lacht der Betrachter“ bei. Ihre Fernsehtauglichkeit haben sie schließlich mit Cartoonfilmen zu Anke Engelkes TV-Show „Anke hat Zeit“ (WDR) unter Beweis gestellt.


Frankfurter Kunstverein

www.fkv.de

Jeremy Shaw - Phase Shifting Index

bis 24. Januar 2021

Der Frankfurter Kunstverein präsentiert als Deutschlandpremiere die jüngste und größte Produktion des kanadischen Künstlers Jeremy Shaw, Phase Shifting Index (2020), eine Sieben-Kanal-Videoinstallation, die sich über das gesamte Gebäude erstreckt.

Jeremy Shaw arbeitet in einer Vielzahl von Medien, um veränderte Zustände und die kulturellen und wissenschaftlichen Praktiken zu erforschen, die danach streben, Transzendenzerfahrungen zu kartografieren. Er interessiert sich für die Sehnsucht des Menschen, nicht nur über eine rein kognitive und quantifizierende Weise auf Dinge zu sehen, sondern sich auf eine umfassendere Weise der Welt zu nähern – jenseits der Grenze des durch Vernunft Erfahrbaren.


Historisches Museum Frankfurt

www.historisches-museum.frankfurt.de

Kleider in Bewegung
Frauenmode seit 1850

bis 24. Janaur 2021

Ende des 19. Jahrhunderts geriet die Gesellschaft in Bewegung – Standesschranken fielen, demokratische Kräfte forderten die Monarchien heraus, und durch Industrialisierung und Elektrifizierung entwickelten sich neue urbane Räume und Gesellschaftsmilieus. Dies zeigt sich im rasanten Wandel der Bekleidung, vor allem in der weiblichen Mode. Kleidung und die durch sie ermöglichte Körperbewegung drückten ganz wesentlich die veränderten Geschlechterrollen und Lebensverhältnisse in der Gesellschaft des deutschen Kaiserreichs und der Weimarer Republik aus.

 

Ich sehe was, was Du nicht siehst
Rassisms, Widerstand und Empowerment.

bis 28. März 2021

Ab Oktober 2020 zeigt das Historische Museum Frankfurt eine Stadtlabor-Ausstellung mit dem Titel „Ich sehe was, was du nicht siehst. Rassismus, Widerstand und Empowerment“. Gemeinsam mit den Stadtlaborant*innen möchten wir den Blick auf postkoloniale Kontinuitäten und Brüche in Frankfurt legen. Das Stadtlabor lebt als partizipatives Ausstellungsformat, von der Beteiligung der Bürger*innen der Stadt. Deshalb ist das Ziel der Ausstellung, einen multiperspektivischen Blick auf das Beziehungsgeflecht zwischen kolonialer Vergangenheit und postkolonialer Gegenwart zu werfen. 


Institut für Stadtgeschichte

www.stadtgeschichte-ffm.de

Bewegte Zeiten: Frankfurt in den 1060er Jahren

bis 18. April 2021

Frankfurt zeigte sich in den 1960er Jahren als eine Stadt im Wandel. Wirtschaftswunder und Wiederaufbau hatten die Mainmetropole zwar in den 1950er Jahren in neuem Glanz erstrahlen lassen, doch die baulichen Herausforderungen nach Kriegsende ließen sich nicht binnen 15 Jahre meistern. So sah sich Frankfurt in den 1960er Jahren weiterhin mit Wohnungsnot und Verkehrsfragen konfrontiert. Gleichzeitig drängten die Frankfurter*innen in der gefestigten westdeutschen Demokratie auf mehr Mitbestimmung: in Bildungs- wie in Baufragen, bei Reformen, dem Umgang mit der eigenen Vergangenheit wie bei politischer Beteiligung.

Eberhard Steneberg: Zwischen allen Stühlen

3. Juni 2020 bis 9. Mai 2021

Ab Juni 2020 zeigt die Ausstellung „Eberhard Steneberg: Zwischen allen Stühlen“ eine Retrospektive der Werke des 1996 gestorbenen Malers aus der Sammlung Lambrette.

1914 in Weimar geboren, übersiedelte Steneberg 1947 in den Westen, wo er sich politische und geistige Freiheit für sein Schaffen erhoffte. 1951 ließ er sich in Frankfurt nieder und wirkte hier als freier Künstler und Kunsthistoriker. Mit seiner abstrakten Malerei orientierte sich Steneberg an Robert Delaunay und den Bauhauskünstlern, er nutzte Techniken von Lyonel Feininger – und schuf einen eigenen, faszinierenden Stil, mit leuchtenden Farben und einem Gegen- und Nebeneinander von unterschiedlichen Elementen. Die Abstraktion schützte sein OEuvre vor politischen oder ideologischen Zuschreibungen, aber unpolitisch war es nicht. So griff der Künstler die Spannungsverhältnisse auf, die das moderne Leben um ihn herum darbot.


Jüdisches Museum

www.juedischesmuseum.de

Unser Mut
Juden in Europa 1945-48

24. März - 22. August 2021

Von Białystok über Frankfurt nach Amsterdam, von Berlin über Budapest nach Bari: Zum ersten Mal beleuchtet eine Ausstellung jüdische Zeitgeschichte in den Jahren nach der Schoa in einer gesamteuropäischen Perspektive. Der Titel dieser Ausstellung "Unser Mut" erinnert an dem Namen der Zeitung, die im Displaced Persons Camp Frankfurt-Zeilsheim herausgegeben wurde und ist zugleich Programm: die Ausstellung erzählt jüdische Geschichten von Flucht, Erinnerung und Selbstermächtigung sowie vom Aufbau eines neuen Lebens nach der Schoa.


Liebieghaus Skulpturensammlung

www.liebieghaus.de

Bunte Götter - Goldene Edition
Die Farben der Antike

30. Januar 2020 bis 17. Januar 2021

Die „Bunten Götter“ kehren zurück nach Frankfurt

Die Farbigkeit der antiken griechischen und römischen Skulptur begeistert seit mehr als 15 Jahren ein weltweites Publikum. Rund 3 Millionen Besucherinnen und Besucher konnten die „Bunten Götter“ in Museen weltweit erleben.

Die Liebieghaus Skulpturensammlung präsentiert nun eine große, erweiterte Ausstellung, die einen neuen, differenzierten Blick auf das irritierende Phänomen der Statuenpolychromie ermöglicht. „BUNTE GÖTTER – GOLDEN EDITION. Die Farben der Antike“ zeigt über 100 Objekte aus internationalen Museumssammlungen und dem Bestand des Liebieghauses, darunter 60 Rekonstruktionen aus den letzten Jahren, aber auch einige aus dem 19. Jahrhundert, sowie 22 Grafiken.
Seitdem die Ausstellung „BUNTE GÖTTER“ 2008 erstmals in Frankfurt zu sehen war, hat sich die Anzahl der von dem Forschungsteam erarbeiteten Rekonstruktionen verdoppelt und neue Aspekte wie etwa die Farbigkeit antiker Bronzen sind hinzugekommen.


Museum für Angewandte Kunst

www.angewandtekunst-frankfurt.de

ars viva 2021

bis 31. Januar 2021

Rob Crosse, Richard Sides und Sung Tieu thematisieren Fragen zur menschlichen Existenz und zum zuweilen spannungsreichen Zusammenleben gesellschaftlicher Gruppen. Ihr zentrales Medium ist der digitale Film, jeweils ergänzt um Fotografie, Zeichnung, Installation, Sound und Objekte.

Mit dem Fokus auf tabuisierte, kritische und auch schmerzhafte Themen reiht sich die Präsentation der arsviva- Preisträger*innen ein in die Ausstellungen zu aktuellen, politischen und sozialen, aber auch historischen Spannungsfeldern, die im Museum Angewandte Kunst wiederholt verhandelt werden. Damit eröffnet das Museum neue Perspektiven auf aktuelle Positionen der angewandten und der bildenden Kunst und zeichnet grundsätzliche Beziehungen von Gesellschaft und deren Gestaltung nach.

meet asian art: Schalen Metamorphosen einer Grundform

bis 7. November 2021

Das Museum Angewandte Kunst präsentiert mit seiner neuen Kabinettausstellung aus der Reihe meet asian art die Schönheit der archetypischen Form der Schale. Gezeigt werden 31 ausgewählte Beispiele aus China, Korea, Japan und Südostasien, gefertigt über vier Jahrtausende hinweg und in unterschiedlichsten Materialien und Techniken.

Anette Lnez. à propos

bis 28. März 2021

Die in Paris lebende deutsche Grafikdesignerin Anette Lenz zählt zu den einflussreichsten Gestalter*innen der Gegenwart. Aus einem Misstrauen gegenüber kommerzieller Werbung heraus hat sie neue Strategien für die visuelle Kommunikation im öffentlichen Raum entwickelt. Ihr teilweise anarchisches, immer lustvolles und experimentelles Spiel mit Typografie, Farbe, Fotografie und Film brachte außergewöhnliche Plakatserien, Bücher, Ausstellungsdesigns und visuelle Identitäten mehrerer französischer Städte, Theater und Museen hervor. In einer nach wie vor männlich dominierten und von ökonomischen Faktoren bestimmten Kommunikationswelt vertraute sie stets auf die eigene Einmaligkeit, wodurch sie zur Vorreiterin einer neuen Generation von Grafikdesignerinnen geworden ist.


Museum für moderne Kunst

www.mmk-frankfurt.de

Sammlung
Ausstellung im TOWER

bis 30. Mai 2021

Mit HORST ADEMEIT, SILVIA BÄCHLI, SAMMY BALOJI, ÉRIC BAUDELAIRE, THOMAS BAYRLE, VIJA CELMINS, MARLENE DUMAS, ISA GENZKEN, TISHAN HSU, ANNE IMHOF, BARRY LE VA, LEE LOZANO, BRUCE NAUMAN, CADY NOLAND, MARCEL ODENBACH, LAURIE PARSONS, GERHARD RICHTER, CAMERON ROWLAND, THOMAS RUFF, DIRK SKREBER, STURTEVANT, MARTINE SYMS, ABISAG TÜLLMANN, CY TWOMBLY, JEFF WALL, ANDY WARHOL

Lungiswa Gqunta

Comming soon! (Zollamt)


Schirn Kunsthalle Frankfurt

www.schirn-kunsthalle.de

Magnetic North
Mythos Kanada in der Malerei 1910-1940

5. Februar - 16. Mai 2021

Uralte Wälder in entle­ge­nen Regio­nen, majes­tä­ti­sche Ansich­ten der Arktis, die Magie der Nord­lich­ter: Die Male­rei der kana­di­schen Moderne entwirft ein mythi­sches Kanada. Voller bild­ne­ri­scher Expe­ri­men­tier­freude reis­ten Anfang des 20. Jahr­hun­derts Künst­le­rin­nen und Künst­ler wie Fran­klin Carmi­chael, Emily Carr, J. E. H. MacDo­nald, Lawren S. Harris, Edwin Holgate, Arthur Lismer, Tom Thom­son oder F. H. Varley aus den Städ­ten tief hinein in die Natur, auf der Suche nach einem neuen male­ri­schen Voka­bu­lar für die kultu­relle Iden­ti­tät der jungen Nation. In einer verfüh­re­ri­schen visu­el­len Spra­che verkör­pern diese Gemälde und Skiz­zen den Traum einer „neuen“ Welt und zeich­nen ein Idyll der über­wäl­ti­gen­den Land­schaft jenseits der Reali­tät der Indi­ge­nen Bevöl­ke­rung und des moder­nen Stadt­le­bens sowie der expan­die­ren­den indus­tri­el­len Nutzung der Natur.

Gilbert & George
The great exhibition

12. Februar - 16. Mai 2021

Seit über einem halben Jahr­hun­dert schaf­fen Gilbert & George gemein­sam Kunst. Ihr heraus­ra­gen­des Œuvre ist bis heute von unge­bro­che­ner Brisanz und Bedeu­tung. Die SCHIRN widmet dem bild­ge­wal­ti­gen und biswei­len provo­ka­ti­ven Univer­sum des exzen­tri­schen Londo­ner Küns­tle­rd­uos eine umfang­rei­che Retro­spek­tive mit Werken von 1971 bis 2019. Gleich­zei­tig Subjekt und Objekt ihrer Arbeit, bilden Gilbert & George eine voll­kom­mene küns­tl­er­ische Einheit, die nicht zwischen Kunst und Leben unter­schei­det. Als Living Sculp­tu­res verkö­rpern sie ihre Kunst und sind Thema und Gegen­stand ihrer groß­for­ma­ti­gen Colla­gen und geras­ter­ten Bild­wel­ten. Ihr Werk kreist um Tod, Hoff­nung, Leben, Angst, Sex, Geld und Reli­gion. Es sind auch gesell­schaft­li­che Themen, die sie in ihrer Wider­sprüc­hlic­hkeit zeigen: zugleich frö­hlich und tragisch, grotesk und ernst, surreal und symbo­lisch. Das Duo befasst sich mit dem, was beun­ru­higt. Ihr Ziel ist es dabei nicht zu scho­ckie­ren, sondern viel­mehr unter ihrem Credo „Kunst für alle“ sicht­bar zu machen, was sich in der Welt abspielt. Punks und Hips­ter, Auto­ri­ta­̈ten und Außen­sei­ter, Schlag­zei­len und Werbung – übe­rall mischen sich Gilbert & George ein. Ihr Werk fordert das Welt­bild heraus und erweist sich darin immer wieder von Neuem als zukunfts­wei­send.

Caroline Monnet.
Transatlantic

5. Februar - 16. Mai 2021

Der Atlan­tik verbin­det für die Künst­le­rin Caro­line Monnet (*1985) beide Seiten ihrer Iden­ti­tät, die von ihren Algon­quin-Vorfah­ren in Kanada und ihren fran­zö­si­schen in Europa geprägt ist. Die SCHIRN präsen­tiert in der öffent­lich zugäng­li­chen Rotunde Monnets immer­sive Video­ar­beit Trans­at­lan­tic (2018, 15 Min.), welche die 22-tägige Reise der Künst­le­rin auf einem Fracht­schiff von Europa nach Kanada doku­men­tiert. In einer filmi­schen Montage entfal­ten die Bilder der Über­fahrt, an der Mittel­achse gespie­gelt und unter­legt von einer tran­ce­ar­ti­gen Tonspur aus Radio­fre­quen­zen und Morse­zei­chen, eine eindring­li­che Sogwir­kung. Diese steht im Kontrast zur Statik der drei Beton­ku­geln PROXI­MAL I, II, III (2018/2020), mit denen Monnet ihre Video­ar­beit in der SCHIRN zu einer eindring­li­chen Instal­la­tion vereint. Die sphä­ri­schen Skulp­tu­ren verwei­sen u. a. auf Mond­zy­klen, welche in der Algon­quin-Tradi­tion eine zentrale Rolle spie­len. Die Instal­la­tion beleuch­tet auch Auswir­kun­gen der kolo­nia­len Geschichte zwischen Europa und Nord­ame­rika, von Handel und Migra­tion wie auch den trau­ma­ti­schen Erfah­run­gen der Indi­ge­nen Menschen.


Städel Museum

www.staedelmuseum.de

Städels Beckmann
Beckmanns Städel

bis 5. April 2021

Max Beckmann verbrachte die längste und wichtigste Zeit seines Lebens in Frankfurt am Main. Hier entwickelte er sich zwischen 1915 und 1933 zu einem Künstler von internationalem Rang. Schon früh hat das Städel Museum begonnen, Werke des Künstlers zu sammeln. Im Zentrum der Ausstellung steht die jüngste Erwerbung: Beckmanns „Selbstbildnis mit Sektglas“, das programmatisch für seine intensive Beschäftigung mit der Gattung des Selbstbildnisses steht.


Weltkulturen Museum

www.weltkulturenmuseum.de

WELTENBEWEGEND. Migration macht Geschichten

bis 31. Januar 2021

Auf der ganzen Welt sind und waren Menschen in Bewegung. Mit ihnen wandern auch Lebensstile, Sprachen, Musik, Kunst und Handwerk.

Vieles, was für eine Kultur als „authentisch“ gilt, erweist sich auf den zweiten Blick als „Import“. Ausgehend von den eigenen Sammlungen greift das Weltkulturen Museum assoziativ Fragen auf, die zeigen, wie die verschiedenen Kulturen der Welt schon seit jeher im Austausch stehen: Ob historische Siedlungsbewegungen, Arbeitsmigration oder Globalisierung – Menschen und damit auch ihre unterschiedlichen Kulturen stehen in stetigem Austausch. Ist Migration wirklich nur Ursache von Problemen oder vielmehr wichtiger Motor für neue Wege des Zusammenlebens in einer sich ständig verändernden Welt?

Künstler*innen und Beteiligte:
Adams Bodomo, Behrouz Boochani and Arash Kamali Sarvestani, Artist Collective Teru, Shahram Entekhabi, Edzard Herlyn and Thomas Hoeren, Junges Schauspiel Frankfurt, Karinding Keos, Phyllis Kiehl, Ella Knorz, Mansuela, Gora Mbengue, Yasemin Niephaus, José Oliveira, participants of the workshop „stories that matter“, Rajery and 3MA, Safransirup, Wiparat Sukatorn, Felix Schwarz, Takayuki Tamura, Daniel Traub with Wu Yong Fu and Zeng Xian Fang, Cliff Whitin

Grüner Himmel, blaues Gras.
Farben ordnen Welten

1. April 2021 - 30. Januar 2022

Unsere Welt(en) sind voller Farben, aber nicht alle Kulturen sehen das Gleiche. Während die biologischen Grundlagen der Farbwahrnehmung überall dieselben sind, können die Bedeutungen und Assoziationen kulturell mitunter stark voneinander abweichen. Anhand von Sammlungsobjekten u. a. aus Neuguinea, dem Amazonas-Gebiet, Tibet und Java setzt sich die Ausstellung mit der Materialität der Farben und Ansätzen der Sprach- und Symbolforschung auseinander.


Syrien
Fragmente einer Reise - Fragmente einer Zeit

bis 11. April 2021

Das Archäologische Museum Frankfurt am Main zeigt die Ausstellung „SYRIEN. Fragmente einer Reise, Fragmente einer Zeit“ mit Fotografien von Yvonne von Schweinitz (1921 – 2015). Die Fotografin reiste 1953 und 1960 nach Syrien in die heute weitgehend zerstörten Städte Damaskus, Homs, Hama und Aleppo, mit Abstechern in die Wüstenoase Palmyra und ins Alawitengebirge. Ihr Weg führte sie weiter bis zur Kreuzritterburg „Krak des Chevaliers“ und an die nördliche Grenze zur Türkei, zum Simeonskloster, Qal’at Sim‘an.
Zu sehen sind über 70 S/W-Fotografien und zahlreiche Farbdiapositive, die Yvonne von Schweinitz mit ihrer Rolleiflex und verschiedenen Kleinbildkameras aufgenommen hat. Ergänzendes Material bietet Einblick in die aktuelle, vom Bürgerkrieg erschütterte Situation in Syrien.


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