Kooperationen

Internationales Netzwerk für Kunstgeschichte


"Präsenz der Vergangenheit. Konstruktion, Transmission und Transgression der Vergangenheit in der Kunst"



14. Frühjahrsakademie in Rom, 16. - 21. Mai 2016

Nähere Informationen unter www.proartibus.net


1. Sein Ursprung, seine Gründungspartner

Die Gründer des Netzwerkes für Kunstgeschichte (Ségolène Le Men, Professorin an der Universität Paris X, damals Directeur des Études Littéraires an der École Normale Supérieure in Paris, Salvatore Settis und Enrico Castelnuovo von der Scuola Normale Superiore in Pisa, Johanne Lamoureux und Todd Porterfield von der Universität Montreal, Iris Lauterbach vom Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München, Michael F. Zimmermann von der Universität Eichstätt, damals Universität Lausanne, Thomas Kirchner von der Universität Frankfurt am Main, Serena Romano von der Universität Lausanne, Henri Zerner von der Harvard University) haben sich in dem Wunsch zusammengetan, die kunsthistorische Ausbildung im Bereich des M.A.- und Promotionsstudienganges international zu vernetzen. Zu diesem Zweck verbanden sie europäische und nordamerikanische universitäre Ausbildungsinstitutionen (die kunsthistorischen Institute der Universitäten von Paris X, Frankfurt am Main, Lausanne, Montreal und die Harvard University) mit den Grandes Écoles (Scuola Normale Superiore, Pisa, und École Normale Supérieure, Paris) und Forschungsinstitutionen (das Institut National d'Histoire de l'Art, Paris, und das Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München). Von zentraler Bedeutung für die Zusammenarbeit ist seither ein jährlich organisiertes, internationales Treffen von Doktoranden und Dozenten der Partnerinstitutionen: die Frühjahrsakademie.

2. Die Ziele des Netzwerkes

Die Gründungsmitglieder des Netzwerkes haben sich in ihrem Interesse an der kunsthistorischen Ausbildung auf hohem Niveau zusammengefunden. Sie eint das Bemühen um Interdisziplinarität, das Interesse für Fachgeschichte sowie für den Dialog zwischen der unterschiedlichen institutionellen Praxis und den nationalen, methodologischen Traditionen der Kunstgeschichte in den Ländern der Mitglieder.

Zentrales Anliegen ist es, den internationalen Dialog zu vertiefen und die Studierenden während und nach dem Studium daran teilnehmen zu lassen. In allen Stadien der Ausbildung soll der internationale Dialog fester Bestandteil der kunsthistorischen Arbeit werden. Die Studenteninnen und Studenten sollen dabei unterstützt werden, sich bereits während der Ausbildung ihr persönliches Netzwerk zu schaffen.

Namen und Adressen der aktuellen Mitglieder:

Frankreich:

  • Université Paris X Nanterre: Ségolène Le Men
  • École Normale Supérieure, Paris: Jean-Loup Bourget, Nadeije Dagen
  • Institut National d'Histoire de l'Art

Deutschland:

  • Universität Augsburg, Lehrstuhl für Kunstgeschichte: Gabriele Bickendorf
  • Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Lehrstuhl für Kunstgeschichte: Michael F. Zimmermann
  • Goethe-Universität Frankfurt am Main, Kunstgeschichtliches Institut: Thomas Kirchner, Alessandro Nova
  • Ludwig-Maximilians-Universität München, Institut für Kunstgeschichte: Hubertus Kohle
  • Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München: Iris Lauterbach

Schweiz:

  • Université de Fribourg, Département d'Histoire de l'Art: Victor Stoichita
  • Université de Genève: Dario Gamboni, Mauro Natale
  • Université de Lausanne, Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft: Christian Michel, Serena Romano

Italien:

  • Scuola Normale Superiore, Pisa: Enrico Castelnuovo, Massimo Ferretti, Salvatore Settis

Großbritannien:

  • University of Edinburgh, School of Arts, Culture and Environment: Richard Thomson

Kanada:

  • Université de Montréal: Johanne Lamoureux, Todd Porterfield, Alexis Sornin

USA:

  • Harvard University, Faculty of Arts and Sciences: Henri Zerner

4. Internationale Frühjahrsakademie

Die internationale Frühjahrsakademie ist die zentrale Veranstaltung des Netzwerkes, zu der die Mitglieder und die Studierenden ( Magistranden, Doktoranden und Postdoktoranden) sowie eingeladene Dozenten jährlich zusammenkommen. Jedes Jahr wird die Frühjahrsakademie in einem anderen Land des Netzwerkes abgehalten.

Die Frühjahrsakademie ist kein wissenschaftliches Kolloquium im engeren Sinne, sondern Bestandteil der Ausbildung zu selbständiger Forschung. Sie führt die Lehrenden zu gemeinsamer Debatte um ein Thema zusammen und trägt dazu bei, die internationale Zusammenarbeit im Postgraduiertenstudium bis hin zur gemeinsamen Betreuung von Dissertationen zu stärken



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