Teilprojekt Dr. Tobias Frese

Tobias Frese M.A.

Lebenslauf:
Studium der Kunstgeschichte, Geschichte, Theologie und Philosophie in Bamberg und Frankfurt am Main. Hochschulabschluss 2004 mit der Magisterarbeit: „Die Apologia ad Guillelmum Abbatem des Bernhard von Clairvaux und die Bilderfrage der Zisterzienser im 12. Jh.“ 2005-2007 Stipendiat der Gerda Henkel Stiftung mit dem Promotionsprojekt: „Das eucharistische Christusbild im frühen Mittelalter“.

Publikation:
„Die Bildkritik des Bernhard von Clairvaux. Die Apologia im monastischen Diskurs“. Bamberg (arthis) 2006. 

Teilprojekt:
„Das Bild der Kreuzigung im Spannungsfeld zwischen Bilderstreit, Sakramentenlehre und Passionsfrömmigkeit“.

Die Ritualisierung von Emotionen spielt in der christlichen Liturgie eine wesentliche Rolle. Seit dem frühen Mittelalter wird das Bild des Gekreuzigten ad memoriam passionis Christi propagiert. Das Kölner Gerokruzifix zeigt den hinfälligen Leib Christi, thematisiert dessen Leiden und fordert den Gläubigen zugleich zum bußvollen Nachvollzug der Passion auf. Das Projekt hat zum Ziel, die Bedeutung der ritualisierten compassio für die Bildentwicklung des crucifixus vom frühen bis zum hohen Mittelalter nachzuzeichnen und vor dem Hintergrund zeitgenössischer Emotionstheorien zu analysieren.


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