Dr. Nina Schallenberg

Information

Chillida-Professur Wintersemester 2016/2017

Schwerpunkte in Forschung und kuratorischer Praxis
-    Skulpturgeschichte und -theorie im 19. und 20. Jahrhundert
-    Geschichte der abstrakten Kunst
-    Museums- und Ausstellungsgeschichte

Vita
Nina Schallenberg studierte Kunstgeschichte, Philosophie und Neueren deutschen Literatur in Berlin und Paris. Maîtrise an der Université Sorbonne Paris-IV zur Filmtheorie von Jean Epstein und Promotion an der Freien Universität Berlin mit einer Dissertation zur inszenierten Skulptur bei Rodin, Rosso und Brancusi. 2000–2002 freie Mitarbeit bei verschiedenen Ausstellungsinstitutionen und -projekten in Berlin. 2002–2005 Promotionsstipendiatin am DFG-Graduiertenkolleg „Praxis und Theorie des künstlerischen Schaffensprozesses“ der Universität der Künste Berlin. 2005–2006 Jahresstipendiatin am Deutschen Forum für Kunstgeschichte, Paris. 2006–2009 wissenschaftliches Volontariat und freie Mitarbeit am Museum Ludwig Köln. Seit 2010 Sammlungskuratorin am Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen. 2012 und 2016 Lehrbeauftragte des Instituts für Kunstgeschichte der Johannes Gutenberg Universität Mainz. Seit 2015 Mitglied des DFG-Netzwerks Theorie der Skulptur.

Ausstellungen (Auswahl)
Wilhelm-Hack-Museum: ABSTRAKTIONEN (2016–17), Material und Möglichkeit (2015), László Moholy-Nagy. Konstruktion (2015), Schwestern der Revolution. Künstlerinnen der Russischen Avantgarde (2012–13, mit Reinhard Spieler), Theo van Doesburg. Komposition (2012), Museum Ludwig: Isa Genzken. Sesam öffne dich! (2009, mit Kasper König und Andrea Tarsia), Matti Braun. Özurfa (2008)

Publikationen (Auswahl)
Inszenierte Skulptur. Auguste Rodin, Medardo Rosso und Constantin Brancusi (München 2011), Franka Hörnschemeyer. PSE 900 (Hg., Lost in Space 2, Köln 2014), Kunst ↔ Begriffe der Gegenwart. Von Allegorie bis Zip (Hg. mit Jörn Schafaff, Tobias Vogt, Köln 2013), Veit Stratmann. Les Dévantures de la rue Saint-Gilles (Hg., Lost in Space 1, Köln 2011)


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