Hinweise zu Exkursionen und Praktika

Hinweise zur selbständig organisierten Großen Exkursion

Voraussetzung für den Scheinerwerb ist, daß mindestens drei Studierende die Exkursion nicht nur gemeinsam planen, sondern als Gruppe und für die gesamte Zeit mitreisen.
Das Programm soll detailliert mit Tagesablauf, Besichtigungszeiten, Werknennungen und stichwortartigen Fragestellungen deutlich machen, daß sich die Studierenden intensiv mit dem Thema des Seminars und der Umsetzung vor Ort auseinandergesetzt haben.  Die „Zuständigkeiten“ der TeilnehmerInnen als ReferentInnen sind zu kennzeichnen. Das vollständige Programm muß fünf Wochen vor Reiseantritt der Dozentin/dem Dozenten vorliegen, damit ausreichend Zeit für eine eventuelle Überarbeitung bleibt.  
Nach der Exkursion gibt jede/r Teilnehmende ein Dossier ab, das das ausformulierte Protokoll enthält, aus dem mit Bezug auf das Seminar die unmittelbare Auseinandersetzung mit den Originalen und die gemeinsame Diskussion vor den Werken hervorgehen. Durch jede/n sind die Eintrittskarten oder  andere Belege, die die Teilnahme an den Programmpunkten dokumentieren, beizufügen.
Die Anrechnung von selbständig organisierten Exkursionen ist im Studiengang Curatorial Studies ist nicht möglich!


Kleine Exkursion

Fehlt zur Anrechnung der Kleinen Exkursion im Modularisierten Magister oder im BA nur ein Exkursionstag, dann kann dieser eine Tag über eine studentisch organisierte Exkursion erbracht werden, und zwar unabhängig von einem Seminar, etwa in Fachschaftsexkursionen, in Exkursionen zu Ausstellungen etc. Hier ist zuvor die Zustimmung einer Dozentin/eines Dozenten einzuholen, der/dem vor der Exkursion ein Programm mit den Inhalten der Fahrt von einer Seite Umfang und danach ein ebenso langes Protokoll vorzulegen ist; beides ist selbständig von jeder Teilnehmerin/jedem Teilnehmer zu verfassen. Dieser Exkursionstag ist ausschließlich außerhalb Frankfurts zu absolvieren.


Bei großen und kleinen Exkursionen gilt, daß die minimale Teilnehmerzahl drei, die maximale Teilnehmerzahl zwanzig Personen beträgt. Zuschüsse von Institutsseite können leider nicht gewährt werden.


Informationsblatt zur Modulprüfung Modul 10 (Praxis), Bachelorstudiengang Kunstgeschichte (Hauptfach)


Voraussetzung im Rahmen der Bachelor‐Studienordnung: eine bestandene Modulprüfung in einem der Module 4‐7 (= ein Proseminarschein).

Tätigkeitsfelder und Lernziele ‐ Die außeruniversitären Tätigkeitsfelder und Lernziele für das Praktikum entnehmen Sie der Prüfungsordnung. Dort werden die möglichen Einsatzbereiche des Kunsthistorikers benannt, die gleichzeitig auch als Einsatzbereiche für Praktika aufzufassen sind. Alternative Praktikumswünsche sollten vorher mit Dr. Berit Wagner (Praktikumsberatung am Institut) abgesprochen werden.

Zeitdauer ‐ Das im Rahmen des Studiums der Kunstgeschichte vorgesehene Praktikum im Modul 10 (Praxis) umfasst mindestens vier volle Arbeitswochen (4 x 5, also 20 Arbeitstage à 8 Stunden = ca. 160 Arbeitsstunden, kumulative Abrechnung möglich: beispielsweise 2 Tage pro Woche in 10 Wochen; 1 Tag pro Woche in 20 Wochen etc.).

Abrechnung Praktikumsbericht und Zeugnis ‐ Nach erfolgreicher Durchführung des Praktikums erhalten bzw. erfragen Sie von der jeweiligen Institution (Galerie, Unternehmen etc.) das Praktikumszeugnis. Dieses sowie den von Ihnen verfassten Praktikumsbericht – ca. 6.000 Zeichen (2 Seiten, DIN‐A4‐Format) mit Kurzbeschreibung der jeweiligen Institution, anschaulicher Beschreibung der Tätigkeiten und Einsatzbereiche, Lernerfahrungen etc. – hinterlegen Sie in einem der Assistentenfächer (in alphabetischer Reihenfolge: PD Dr. Markus Dauss, Dr. Berit Wagner) im Institutssekretariat bei Frau Müllers (hierbei bitte die üblichen Kontaktdaten nicht vergessen: Matrikelnummer, E‐Mail‐Adresse). Legen Sie auch den ausgefüllten Praktikumsschein (das Formular finden Sie auf der Institutsseite) bei, der später in Ihre persönlichen Studienunterlagen kommt. Beide Belege – und somit Ihre Leistung im Modul 10 – werden geprüft (Bearbeitungszeit: 4-6 Wochen!!) und Sie werden anschließend (per E‐Mail) kontaktiert. Sie erhalten nun – bei akzeptierter Leistung – im Sekretariat von Frau Frickenschmidt den Modulschein unterschrieben und gestempelt für Ihre Unterlagen zurück. Zu diesem Zeitpunkt ist die Meldung des durchgeführten Praktikums an das Prüfungsamt bereits erfolgt.

Berufserfahrungen ‐ Nach § 24 der Satzung für die Bachelor‐Studienordnung können einschlägige berufliche Tätigkeiten (z.B. als ausgebildeter Restaurator) als berufspraktische Erfahrung auf Antrag anerkannt werden.

Studentische Mitarbeit als gewähltes oder nominiertes stimmberechtigtes oder vertretendes Mitglied universitärer Selbstverwaltungsgremien auf Instituts‐, Fachbereichs‐ oder Universitätsebene kann auf Antrag als Äquivalent zur berufspraktischen Erfahrung (Praktikum) im Pflichtmodul 10 anerkannt werden. Voraussetzung ist, dass die Gremienarbeit mit Vor‐ und Nachbereitung einem workload in der Wertigkeit des Praktikums gleichkommt. (Die Tätigkeit als HiWi an der Universität zählt nicht zur Gremienarbeit und wird nicht als Praktikum angerechnet.)

Fragen können Sie mit Dr. Berit Wagner (auch grundsätzliche Fragen zur Praktikumsauswahl)  besprechen.


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