Hinweise zur Anfertigung einer Hausarbeit

(zuletzt bearbeitet von Helen Barr/September 2019)


I. Allgemeines


Was ist eine Hausarbeit?
Im Studium ist eine Hausarbeit die schriftliche Abhandlung einer begrenzten und klar definierten Thematik – oder, anders gesagt: Sie legen mit einer Hausarbeit Ihre wissenschaftliche Auseinandersetzung mit einer bestimmten Fragestellung dar. Das wissenschaftliche Arbeiten zeigt sich daran, wie Sie mit der Fragestellung umgehen: inhaltlich, aber auch formal. Die nachfolgenden Hinweise geben Ihnen dazu eine Orientierungshilfe und beschreiben die wesentlichen Aspekte, die Sie beim Verfassen einer Hausarbeit berücksichtigen sollten.

Die Fragestellung – oder: der Einstieg in die Thematik
Inhaltlicher Ausgangspunkt für die Entwicklung einer Fragestellung ist meist das Referatsthema, wobei die Diskussion des Referats im Seminar, der Seminarkontext, aber auch weitere wissenschaftliche Literatur zum Thema berücksichtigt werden sollten.
Wenn hier von einer „Fragestellung“ die Rede ist, verstehen Sie das bitte nicht zu wörtlich! Gemeint ist damit, dass Sie eigenständig, auf strukturierte Weise und fachlich-wissenschaftlich fundiert eine Thematik ‚befragen‘, also sich mit dem Gegenstand – einem Kunstwerk, einer Quelle, einem Konzept oder anderen Aspekten – gründlich auseinandersetzen. Die Themenfindung ist nicht einfach, vor allem zu Beginn des Studiums. Sie sollten dazu unbedingt das Gespräch mit Ihrem Dozenten/Ihrer Dozentin suchen!  
Wählen Sie für Ihre Arbeit eine Thematik, die Sie interessiert! Wenn Sie Ihr Referatsthema fortsetzen und vertiefen wollen, überlegen Sie beispielsweise, welche Aspekte für Sie besonders relevant sind – und wie Sie dies darlegen und begründen können. Machen Sie sich Notizen, wie Sie diese Punkte in eine strukturierte und logische Abfolge bringen können: Welche Informationen sind an welcher Stelle zu nennen? Wie bringen Sie diese mit der Forschungsliteratur in Verbindung? Verschaffen Sie sich eine Vorstellung von dem historischen Kontext, dies ist nötig, um das eigene Thema besser ein- und abzugrenzen. Wenn Sie sich mit einem Objekt – einem Kunstwerk, einer Architektur – auseinandersetzen, formulieren Sie eine genaue und ausführliche Beschreibung (sofern dies nicht schon im Referat erfolgt ist) – auch dies hilft herauszufinden, welches die zentralen Aspekte Ihrer Arbeit sein können. Eine Werkbeschreibung als Teil Ihrer Hausarbeit sollte über das rein Deskriptive hinausgehen und eher einer Werkanalyse entsprechen, d.h. Sie sollten die formale und semantische Strukturierung des Objektes mit darlegen.
Im Verlauf Ihres Arbeitens kann sich die eingangs überlegte Themen- oder Fragestellung auch verschieben und verändern. Das ist ganz normal! Je mehr Sie über Ihr Thema wissen, umso genauer können Sie erkennen und benennen, welche Aspekte für Ihre Arbeit wichtig sind und welche nicht. Versuchen Sie, eine Distanz zu Ihrem eigenen Text zu entwickeln und ihn immer wieder einer kritischen Lektüre zu unterziehen. Dies geht oft nur mit einem gewissen zeitlichen Abstand – planen Sie daher für Ihre Hausarbeiten genug Zeit ein!

Umgang mit der Forschungsliteratur
Die Hausarbeit sollte im Idealfall einen eigenständigen Beitrag zur wissenschaftlichen Diskussion leisten. Damit ist nicht gemeint, dass Sie eine Forschungsleistung erbringen – das ist im Rahmen einer Hausarbeit gar nicht möglich. Jedoch bildet die fundierte Beschäftigung mit (ausgewählten) Forschungspositionen eine unerlässliche Grundlage für die eigene Arbeit. Dabei sollte man beachten, dass es in manchen Fällen wichtiger ist, Probleme herauszuarbeiten, als Lösungen zu finden. Eine Hausarbeit kann sich auch intensiv und ausschließlich mit der Forschungsgeschichte zu einem Thema oder Objekt beschäftigen, indem Sie darstellen, auf welchen Quellen, methodischen Ansätzen und Interessen die unterschiedlichen Auffassungen beruhen, welche Aspekte in der Forschung diskutiert und welche Fragen bisher ausgeklammert wurden. In jedem Fall aber sollte die auf der Werkanalyse und der Auswertung der Literatur gründende eigene Auffassung deutlich werden und, wenn möglich, in eigene Thesen einmünden. Aus Ihrer Argumentation sollte ersichtlich werden, warum Sie einen spe-zifischen methodischen Schritt getan oder auf ein bestimmtes Werk zurückgegriffen haben.

Ältere und neuere Literatur
Die Hausarbeit soll über den gegenwärtigen Forschungsstand informieren; dafür müssen die letzten Neuerscheinungen berücksichtigt werden. Wissenschaftliche Forschung vollzieht sich als kontinuierlicher Frage- und Antwortprozess: Autorinnen und Autoren reagieren aufeinander. Es sollte deshalb vermieden werden, zu einem Gegenstand z.B. zuerst auf ein Buch von 1990, dann auf einen Artikel von 1950, danach wieder auf einen Katalog von 1975 zurückzugreifen. In der Tat sind historische Positionen oder Ergebnisse oft veraltet oder revisionsbedürftig. Up to date zu sein, heißt in der Kunstgeschichte andererseits nicht, ältere Literatur grundsätzlich zu verwerfen. Im Gegensatz zu den naturwissenschaftlichen Fächern ist die ältere Literatur in unserem Fach auch dann nicht überholt, wenn der Sachstand sich inzwischen verändert hat. Man entnimmt älteren Publikationen manchmal Erkenntnisse und Wertungen, die für die Forschungs- und Rezeptionsgeschichte des zu besprechenden Objektes unentbehrlich sind.

Plagiat
Es muss in Ihrer Arbeit unbedingt ersichtlich sein, welche Informationen und Argumente von Ihnen stammen und welche Angaben und Positionen auf Quellen- und Sekundärliteratur basieren. Ein Plagiat (d.h. die nicht gekennzeichnete Übernahme des geistigen Gutes eines anderen Autors/einer anderen Autorin) ist kein Kavaliersdelikt und führt zu einer Benotung mit 5,0 („nicht ausreichend“), in besonders schwerwiegenden Fällen auch zum Ausschluss von der Prüfung.

Sprache und Grammatik
Die Hausarbeit sollte sprachlich fehlerfrei und gut lesbar sein. Achten Sie deshalb bitte auf Rechtschreibung, Grammatik (auch auf eine korrekte Syntax!) und Kommasetzung. Viele Fehler führen dazu, dass ein Text schwer lesbar wird und der Inhalt Ihrer Arbeit immer stärker in den Hintergrund tritt. Eine hohe Fehlerquote wirkt sich in jedem Fall negativ auf die Benotung aus; bei zu vielen Fehlern kann eine Hausarbeit mit „nicht bestanden“ (5,0) bewertet werden.


II. Formale Vorgaben

Der Textumfang einer Proseminararbeit beträgt i. d. R. 12 Seiten, derjenige einer Hauptseminararbeit 15 Seiten. Gemeint ist damit der inhaltlich relevante Teil der Hausarbeit (also der Text ohne Titelblatt, Inhaltsverzeichnis, Literaturverzeichnis und Abbildungsteil).

Der Korrekturrand sollte in der ausgedruckten Version rechts 4 cm betragen, die Schriftgröße 12 Punkte bei Times New Roman (bei Arial 11). Die Schriftgröße bei den Fußnoten ist 10 Punkte (9 bei Arial). Es ist ein 1,5 Zeilenabstand vorgesehen. Der Text sollte linksbündig mit Silbentrennung oder als Blocksatz mit manueller Silbentrennung gesetzt sein. Geben Sie Ihre Hausarbeit in gebundener Version oder in einem Schnellhefter ab, keinesfalls als lose Blattsammlung. Achten Sie darauf, dass auch der linke Rand ausreichend ist, so dass der Text lesbar bleibt.

Die Seiten werden ab der ersten Seite des Textes (also ab der Einleitung) durchnummeriert und umfassen auch Literatur- und Abbildungsverzeichnis und die Abbildungen. Als Seite 1 wird in der Regel die erste Textseite gezählt; es ist aber auch möglich, die Zählung mit dem Inhaltsverzeichnis zu beginnen. Absätze sollten Sinneinheiten markieren und können durch eine freigelassene Zeile, einen Zeilenumbruch, und/oder eine Einrückung kenntlich gemacht werden.

Fußnotenziffern stehen nach einer Sinneinheit, auf die sich die Fußnote bezieht. Dies können einzelne Begriffe, Halbsätze, oder ganze Sätze sein. Fußnotenziffern werden nach dem Satzzeichen gesetzt (nach dem Komma, nach dem Punkt). Es wird jeweils nur eine Fußnotenziffer gesetzt; auch verschiedene Informationen und Literaturangaben werden in einer Fußnote zusammengefasst.[1]

Datierungen sollten im Text ausformuliert werden: „zwischen 1480 und 1520“ oder „von 1480 bis 1520“ sind korrekte Angaben (nicht „zwischen 1480-1520“ oder „von 1480-1520“).

Quellen- oder Abbildungshinweise gehören zum jeweils vorhergehenden Satz und werden vor dem Satzende angeführt. Sie sollten nicht zwischen zwei Sätzen stehen.

Beispiel: „[...] zeigt sich gerade in Michelangelos ’Jüngstem Gericht' (Abb. 1).“    Falsch dagegen wäre: „[...] in Michelangelos 'Jüngstem Gericht'. (Abb. 1).“

Übliche Abkürzungen kann man nicht eigenmächtig ändern, sie sollten außerdem einheitlich verwendet werden (also entweder lateinische oder deutsche Abkürzungen).

Einige übliche Abkürzungen:

[sic]

Lat.: „So“/“wirklich so“; zur Kennzeichnung der direkten Übertragung einer Stelle aus dem Original (mit Rechtschreib- oder Druckfehlern)

Abb.

Abbildung

Ausst.

Ausstellung

Bd./Bde.

Band/Bände

cf.

Lat., eigentlich: „confer“, also „siehe, vergleiche“

fol.

Folio/Blatt

Hg./Hrsg.

Herausgeber (Plural: Hgg./ Hrsg.)

Hl.

heilige(r) vor dem Namen

Hll.

Heilige (Plural) vor dem Namen

i.e.

Lat.: Id est, also „das ist“/„das heißt“

Ibid./ebd.

Ibidem/ebenda

Jg.

Jahrgang

Kat.

Katalog

ms.

Maschinenschriftlich

Tf.

Tafel

vgl.

Vergleiche



[1]Das heißt, Sie sollten sich nicht an den Formalia in Wikipedia orientieren! Die Texte in Wikipedia werden häufig von mehreren Autoren verfasst, überarbeitet und ergänzt, und dieser Prozess wird auch an der Kumulierung der Fußnoten sichtbar. Das ist aber kein Modell für einen wissenschaftlichen Text, wie Sie ihn mit einer Hausarbeit verfassen sollen.


III. Gliederung einer Hausarbeit

Eine Hausarbeit besteht aus:

1. Deckblatt

2. Inhaltsverzeichnis

3. Hausarbeitstext (Fließtext und Fußnoten)

4. Literaturverzeichnis

5. Abbildungsverzeichnis

6. Abbildungen

7. Erklärung zur ordnungsgemäßen Anfertigung der Hausarbeit

Das Deckblatt

bestehend aus



  • Titel der Hausarbeit
  • Titel des Seminars und Angabe des Moduls
  • Veranstaltungszeitraum (z.B. SoSe 2017)
  • Name der Seminarleiterin/des Seminarleiters
  • Name der Verfasserin/des Verfassers
  • Matrikelnummer der Verfasserin/des Verfassers
  • Emailadresse, Anschrift und Telefonnummer der Verfasserin/des Verfassers
  • Studienfächer der Verfasserin/des Verfassers mit Angabe von Haupt- und Nebenfach sowie Fachsemesterzahl

Das Inhaltsverzeichnis



Im Inhaltsverzeichnis tauchen alle Kapitel und Unterkapitel sowie der Nachweisapparat mit Seitennummerierungen auf

Hausarbeitstext (Fließtext und Fußnoten)



Das ist die eigentliche Hausarbeit. Diese gliedert sich in drei große Abschnitte, die individuell noch weiter unterteilt werden können und sollten. Die Überschriften der einzelnen Gliederungspunkte, insbesondere des Hauptteils, sollten 'sprechend' sein, d.h. auf den Inhalt des jeweiligen Abschnitts hinweisen (keine Überschriften wie „Hauptteil“ oder „Unterkapitel 1“).

Die Einleitung dient dazu, in das Thema der Hausarbeit
einzuführen. Hier sollten Sie zunächst angeben, mit welchem Gegenstand Sie sich befassen werden. Das beinhaltet die Fragestellung Ihrer Arbeit, den Forschungsstand in Bezug auf die Fragestellung und Ihr (methodisches) Vorgehen.

Im Haupt- oder Durchführungsteil wird die Fragestellung der Einleitung bearbeitet. Er sollte in Unterkapitel gegliedert werden. Die genaue Gliederung des Hauptteils richtet sich nach Ihrer Argumentation, die nach Möglichkeit in eine These münden sollte. Alle Informationen, die Sie liefern, sollten in die Argumentation eingebunden sein. Fragen Sie sich also, was Sie für die Untermauerung Ihrer These diskutieren müssen. Liefern Sie keine rein additiven, unverbundenen Informationen (d.h. keine an den Beginn gestellten, gesonderten Kapitel mit der Biographie eines Künstlers oder dem historischen Hintergrund).

Der Schluss fasst die Ergebnisse kurz zusammen. Das Bisherige sollte nicht einfach wiederholt, sondern weitergedacht werden. Zudem können hier Probleme geschildert werden, die im Laufe der Arbeit aufgetaucht sind, z.B. Grenzen des eigenen methodischen Vorgehens, Perspektiven für weitere Untersuchungen etc.

Das Literaturverzeichnis



Alle in den Fußnoten genannten Titel müssen im Literaturverzeichnis in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet werden. Weggelassen werden können Titel, die im Text nicht zitiert wurden (sogenannte „gedankengebende Literatur“).

Eine genauere Beschreibung findet sich im Kapitel “Literaturangaben”.

Das Abbildungsverzeichnis

 

Alle relevanten Angaben zu den in der Arbeit auftauchenden Werken müssen in einem gesonderten Nachweisteil aufgeführt werden. Diese sind:

  • Abbildungsnummer in der Arbeit (und im Abbildungsteil)
  • Künstler/Autor
  • Titel
  • Entstehungsjahr
  • Technik und Material
  • Format
  • Standort bzw. Aufbewahrungsort
  • vollständige Herkunftsangabe der verwendeten Abbildung

Das Format wird in der Regel als Höhe x Breite in cm (kleine Objekte wie Graphiken oft auch in mm) angegeben, bei plastischen Arbeiten darüber hinaus auch die Tiefe und, falls vorhanden, die Maße des Sockels. Der Durchmesser einer Arbeit wird mit „Ø“ bezeichnet.

Die Abbildungen

Die Abbildungen selbst werden durchnummeriert und mit einer Legende (Künstler, Titel, Entstehungsjahr, Maße, Technik, Stand-bzw. Aufbewahrungsort) versehen. Hierbei ist auf die Qualität der Abbildungen, sowie deren möglichst unverfälschte Wiedergabe zu achten: Seitenverhältnisse dürfen keinesfalls verzerrt werden. Nutzen Sie fachgerecht dokumentierte Quellen/Datenbanken (siehe „Weitere Bilddatenbanken im Netz“ im Erstsemesterreader).

Erklärung über die ordnungsgemäße Anfertigung

 

Der Hausarbeit ist eine unterschriebene Erklärung beizulegen. Die Vorlage dazu ist auf der Homepage des Kunsthistorischen Instituts zu finden.


IV. Zitieren

Genaues und einheitliches Zitieren erleichtert das Verständnis und ist Voraussetzung dafür, dass Aussagen überprüft werden können. Oft gibt erst das Zitieren Aufschluss darüber, ob der Verfasser selbst Stellung bezieht oder Gedanken anderer wiedergibt. Der Leser muss in die Lage versetzt werden, zitierte Literatur sicher und schnell aufzufinden. Es gibt verschiedene Formen des Zitierens; eine einmal gewählte Zitierweise ist in ein und demselben Manuskript aber konsequent einzuhalten.
Namentlich nicht gekennzeichnete Texte sind generell nicht zitierfähig, das gilt auch für die meisten Lexikonartikel. Ein Autorenname ist eine Art ‚Qualitätsgarantie‘, es muss also der Klarname sein, der an eine nachweisbare Person gebunden ist. Historische Lexikonartikel, die nicht namentlich gekennzeichnet sind, können bei bestimmten Themen aber als Quellenmaterial dienen, weil sie Diskurs und Forschungsstand einer Zeit spiegeln.

Zitieren und Internetquellen



Die Zitierfähigkeit von Webseiten und Texten aus dem Internet muss in jedem Fall durchdacht und geprüft werden. So sind Wikipedia-Artikel in ihrer Qualität sehr schwankend und genügen einem wissenschaftlichen Anspruch oft nicht; vor allem aber fehlen reale Autorennamen, so dass nicht sicher nachvollzogen werden kann, wer sich und mit welcher Position an einer Diskussion beteiligt. Sie erfüllen daher nicht die Grundvoraussetzungen für Zitierfähigkeit im wissenschaftlichen Kontext (außer, Sie machen den Wikipedia-Artikel zu Ihrem Forschungsgegenstand, dann ist er ihr ‚Quellenmaterial‘).

Paraphrasieren

Einen Text kann man entweder paraphrasieren (d.h. den Inhalt mit eigenen Worten wiedergeben, indirekt zitieren) oder wörtlich zitieren (d.h. direkt zitieren). Paraphrasieren gestattet Ihnen, Informationen aus der Forschungsliteratur in eigenen Worten wiederzugeben, ohne dabei den eigenen Textfluss zu unterbrechen. Dabei müssen Sie die Quellen für diese indirekten Zitate in den Fußnoten immer angeben (durch “vgl.” kenntlich gemacht), sonst verletzt man eine der wichtigsten Regeln des wissenschaftlichen Arbeitens und macht sich des Plagiats schuldig. Die Übernahme fremden Gedankenguts kann durch indirekte Rede angezeigt und durch Formulierungen wie „XY hebt hervor“, „XY betont“ oder „XY geht davon aus“ eingeleitet werden. Solche einleitenden Formulierungen können die eigene Position zum Zitierten, z.B. Zweifel oder Distanz, andeuten. Sie ersetzten aber keine genaue Literaturangabe.

Wörtliches Zitieren

Für ein direktes Zitat sollte man sich nur dann entscheiden, wenn dieses einen ‚Mehrwert‘ gegenüber der Paraphrase erbringt, so z.B. wenn die angeführte Formulierung besonders treffend oder die Beobachtung besonders interessant ist oder ein historischer Wortlaut wiedergegeben werden soll. Ein wörtliches Zitat sollte zudem niemals für sich allein stehen, sondern immer kommentiert werden, indem z.B. der für die eigene Argumentation wichtigste Aspekt der zitierten Aussage hervorgehoben wird. Dies gilt auch für das Zitieren von einzelnen Begriffen – auch diese müssen nachgewiesen werden.



Wichtig:

  • Die Herkunft des Zitierten wird in Fußnoten nachgewiesen, auf die im Text durch hochgestellte Ziffern verwiesen wird.
  • Zitiert wird immer nach dem Original; falls sie doch aus zweiter Hand zitieren, muss dies durch „zitiert nach“ in der Anmerkung kenntlich gemacht werden.
  • Der zitierte Text wird bei wörtlicher Wiedergabe durch Anführungszeichen gekennzeichnet.
  • Der Inhalt des Zitierten ist kein Zitat, sondern eine Äußerung, Auffassung, Nachricht, Mitteilung; sie muss entsprechend eingeleitet und in die eigene Argumentation eingebunden werden. Nicht richtig ist demnach folgender Satz: „Dazu Zitat von Luitpold Frommel: 'An der Spitze seiner Leidenschaften figurierte neben der Musik und Alchimie zweifellos die Malerei'.“ Die zitierte Position sollte vielmehr als solche eingeführt werden, so könnte es beispielsweise heißen: „Luitpold Frommel zufolge stand ‚an der Spitze seiner Leidenschaften […] neben Musik und Alchimie zweifellos die Malerei’.“
  • Auslassungen innerhalb des Zitierten (wie im eben aufgeführten Beispiel: “[...]”) werden durch drei in eckige Klammern gesetzte Punkte gekennzeichnet.
  • Zitate im Zitat (wie im eben aufgeführten Beispiel), werden zwischen einfache Anführungszeichen gesetzt.
  • Für das Verständnis nötige Ergänzungen zum zitierten Text, grammatikalische Angleichungen oder Veränderungen werden [wie hier] in eckige Klammern gesetzt.
  • Im Original vorhandene orthographische bzw. grammatikalische Fehler werden mit [sic] gekennzeichnet: „Luitpold Frommel zufolge stand ‚an der Spize [sic] seiner Leidenschaften […] neben Musik und Alchimie zweifellos die Malerei’.“
  • Der Punkt am Ende eines zitierten Satzes wird nicht zitiert (dieser wäre störend, wenn der eigene Satz nach dem Zitat fortgesetzt wird).
  • Kurze Zitate (bis zu 3 Zeilen) werden in den laufenden Text integriert.
  • Lange Zitate (über 3 Zeilen) bilden einen eigenen Absatz (links eingerückt und einzeilig, ohne Anführungszeichen).
  • Fremdsprachliche Äußerungen (außer in Englisch) werden im Text üblicherweise auf Deutsch zitiert (ggf. durch eigene Übersetzung), in den Anmerkungen wird der Passus zusätzlich in der Originalsprache angeführt.

V. Erstellen eines Literaturverzeichnisses

Es gibt viele Möglichkeiten für Literaturangaben (auch bibliographische Notation genannt), vornehmlich müssen diese in einer einheitlichen, übersichtlichen und natürlich vollständigen Form präsentiert werden. Verschiedene Verlage oder Zeitschriften haben deshalb ihren eigenen Stil, wie sie bibliographieren. Es ist im Grunde nicht wichtig, nach welchem System man sein Literaturverzeichnis anlegt, solange die Literaturangaben die wesentlichen Informationen enthalten, die das Auffinden der Quelle ermöglichen.

Ein einheitliches und übersichtliches System zu erschaffen ist Grundlage für wissenschaftlich exaktes und ethisch korrektes Arbeiten.

Empfehlungen für Literaturangaben

Ausstellungskataloge

Ausst.kat. Titel, Ort der Ausstellung (Museum), Ort Jahr
Beispiel:

  • Ausst.kat. Cranach der Ältere, Frankfurt am Main (Städel Museum), Ostfildern 2007

Monographien

Nachname, Vorname: Titel. Untertitel, Ort Jahr
Beispiel:

  • Graw, Isabelle: Die bessere Hälfte. Künstlerinnen des 20. und 21. Jahrhunderts, Köln 2003

Herausgeberschriften mit einem Herausgeber

Nachname, Vorname (Hg.): Titel. Untertitel, Ort Jahr
Beispiel:

  • Greub, Thierry (Hg.): Las Meninas im Spiegel der Deutungen. Eine Einführung in die Methoden der Kunstgeschichte, Berlin 2001

Herausgeberschriften mit zwei Herausgebern

Nachname, Vorname und Vorname Nachname (Hgg.): Titel, Ort Jahr
Beispiel:

  • Büchsel, Martin und Peter Schmidt (Hgg.): Das Porträt vor der Erfindung des Porträts, Mainz 2003

Quellenedition

Nachname, Vorname: Titel, ursprünglicher Erscheinungsort und Jahr, hg. v. Vorname Nachname, Bände, Nachdruck Ort Jahr
Beispiele:

  • Bandello, Matteo: Le Novelle, Lucca 1555, hg. v. Gioachino Brognoligo, 5 Bde., Bari 1910-12
  • Runge, Philipp Otto: Hinterlassene Schriften, hg. v. dessen ältesten Bruder, Bd. 1, Göttingen 1965 (Nachdruck der Ausgabe Hamburg 1840)

Beispiel für Herausgabe mit Übersetzung und Kommentar:

  • Vasari, Giorgio: Das Leben des Leonardo da Vinci, neu übers. von Victoria Lorini, hg., kommentiert u. eingeleitet von Sabine Feser, Berlin 2006

Aufsatztitel in Zeitschriften

Nachname, Vorname: Titel. Untertitel, in: Zeitschriftentitel, Nummer (Jahr), Seitenzahlen des Aufsatzes
Beispiel:

  • Herding, Klaus: Zur Trennung zwischen dem Wahren, Schönen und Guten in der Kunst der Moderne. Überlegungen am Beispiel der Zeichnungen von Jean-François Millet, in: Zeitschrift für Ästhetik und allgemeine Kunstwissenschaft, 48 (2003), S. 111-128

Aufsatztitel in Sammelbänden

Nachname, Vorname: Titel. Untertitel, in: Vorname Nachname (Hg.): Titel. Untertitel, Ort Jahr, Seitenzahlen des Aufsatzes
Beispiel:

  • Schmidt, Peter: Beschriebene Bilder. Benutzernotizen als Zeugnisse frommer Bildpraxis im späten Mittelalter, in: Klaus Schreiner (Hg.): Frömmigkeit im Mittelalter. Politischsoziale Kontexte, visuelle Praxis, körperliche Ausdrucksformen, München 2002, S. 347-38

Lexikonartikel

Nachname, Vorname: „Lemmatitel“, in: Lexikon, Ort Jahr, Band, Seitenzahlen/Spalte
Beispiel:

  • Wetzel, Michael: „Autor/Künstler“, in: Ästhetische Grundbegriffe. Historisches Wörterbuch in sieben Bänden, hg. v. Karlheinz Barck u.a., Stuttgart/Weimar 2000, Bd. 1, S. 480-544

Internetartikel

Nachname, Vorname: Titel. Untertitel, URL: http: … (letztes Abrufdatum)
Beispiel:

  • Huber, Hans Dieter: Materialität und Selbstreferenz bei Friedemann Hahn, URL: http://www.hgb-leipzig.de/ARTNINE/huber/aufsaetze/hahn.html (17.03.2015)

Reihentitel[1]

Nachname, Vorname: Titel (Angaben zur Reihe: Reihentitel, Bandnummer), Ort Jahr
Beispiel:

  • Bistort, Giulio: Il Magistrato alle Pompe nella Repubblica di Venezia. Studio storico (Miscellanea di storia veneta, Serie III, Bd. 5, hg. v. der Reale Deputazione veneta di Storia Patria), Venedig 1912

Rezensionen

Nachname, Vorname: [Rezension von:] Nachname, Vorname: Titel. Untertitel, Ort Jahr, in: Zeitschriftentitel, Nummer (Jahr), Seite
Beispiel:

Buchner, Ernst: [Rezension von:] Thieme, Ulrich und Becker, Felix: Meister mit Notnamen und Monogrammisten, Leipzig 1950, in: Zeitschrift für Kunst, 4 (1950), S. 308-322

Angaben zum Film[2] (hier in Anlehnung an das Vorgehen bei TFM)

Originaltitel/(ggf.) dt. Verleihtitel (Produktionsland Produktionsjahr)
Beispiel:

  • Sama/Die Spur (Tunesien/Belgien 1982-1988

Generell ist bei einem Literaturverzeichnis zu beachten:

  • Literaturverzeichnisse werden alphabetisch nach Nachnamen der Autoren und Herausgeber angelegt. Wenn Sie in Ihrer Arbeit viele historische Quellentexte aufgreifen, sollten Sie diese im Literaturverzeichnis separat aufführen. In dem Fall werden zunächst die Quellen und dann die Sekundärliteratur aufgeführt. Ausstellungskataloge werden mit „AK“ oder „Akat.“ oder „Ausst.kat.“ abgekürzt und stehen an entsprechender Stelle in der alphabetischen Ordnung (unter „A“).
  • Kann kein Erscheinungsort bzw. kein Erscheinungsjahr gefunden werden, so steht statt des Ortes „o.O.“ (kurz für: „ohne Ortsangabe) und statt des Jahres „o.J.“ (kurz für: ohne Jahresangabe). Ist aus anderen Zusammenhängen der Erscheinungsort oder das Erscheinungsjahr bekannt, ergänzt man dies in eckigen Klammern. Fehlen die Seitenzahlen in einer Publikation, schreibt man: „o.S.“ und ergänzt bei einem Zitat die Paginierung (Seitenzahl) durch eigenständige Zählung.
    Beispiel:
    Ausst.kat. Frankfurt im Spätmittelalter. Kirche, Stifter, Frömmigkeit, Frankfurt am Main (Historisches Museum), Frankfurt am Main 1996, o.S. [S. 14]
  • Bei Herausgeberschriften kann grundsätzlich statt „Hg.“ auch „Hrsg.“ verwendet werden. „Hrsg.“ bleibt im Plural unverändert, während „Hg.“ nach dem zweiten Herausgebernamen bzw. nach u.a. zu „Hgg.“ wird.
  • Es werden höchstens zwei Autoren bzw. Herausgeber namentlich aufgeführt, bei mehr als zwei Autoren bzw. Herausgebern wird nur der erste genannt, die Übrigen werden mit „u.a.“ abgekürzt. Dies gilt ebenfalls für mehrere Erscheinungsorte.
  • Bei Nachdrucken oder Wiederauflagen älterer Texte sollte ergänzend das Ersterscheinungsjahr bzw. das Jahr der Erstausgabe [EA] vermerkt werden.
    Beispiel:
    Wölfflin, Heinrich: Kunstgeschichtliche Grundbegriffe. Das Problem der Stilentwicklung in der neueren Kunst, Basel 181991 [EA 1915]
  • Im Falle einer neuen Auflage wird dieser Hinweis mit einem Komma vom Titel getrennt vor Ort und Jahr eingefügt: z.B. „2. Auflage, München 2002“. Stattdessen kann auch lediglich eine Hochzahl vor das Jahr geschrieben werden: „München 22002“. Handelt es sich bei der Neuauflage um eine überarbeitete, erweiterte Version, so muss auch dies vor Ort und Jahr angeführt werden.
    Beispiel:
    Pfisterer, Ulrich (Hg.): Metzler Lexikon Kunstwissenschaft. Ideen, Methoden, Begriffe, 2., erweiterte und aktualisierte Auflage, Stuttgart, Weimar 2011.
  • Innerhalb einer Literaturliste wird eine Sprache verwendet: entweder „ibid.“ (für „ibidem“) oder „ebd.“ (für „ebenda“), usw.; alle fremdsprachigen Angaben sollten eingedeutscht werden (etwa Milano = Mailand, a cura di = hg. v.).
  • Der Umfang eines Aufsatzes bzw. eines Artikels wird im Literaturverzeichnis mit der Anfangs- und Endseitenzahl aufgeführt („[…], S. 23-58“). In der Fußnote wird zusätzlich die entsprechende Stelle (Seite) benannt, die zitiert oder auf die Bezug genommen wird (genaueres dazu unter Punkt VI, „Anmerkungen“).
  • Bei Bedarf kann bei Zeitschriften auch Band (kurz: Bd.), Heft (kurz: H.) oder Jahrgang (kurz: Jg.) eingefügt werden.
  • Sind Autor des Aufsatzes und Herausgeber des Sammelbandes identisch, so kann statt einer Wiederholung des Namens „Ders.“ oder „Dies.“ (kurz für: „Derselbe“ oder „Dieselbe“) stehen.
  • Eine URL-Adresse als Nachweis darf ausschließlich bei originären Internetquellen oder -artikeln angeführt werden, nicht aber bei retrodigitalisierten Texten (d.h. bei Texte, die zunächst im Druck erschienen sind und erst später – beispielsweise von JSTOR – digitalisiert wurden). In diesen Fällen müssen Sie den Text seiner ursprünglichen Printausgabe entsprechend anführen. Die notwendigen Angaben dazu sind in der Regel bei der retrodigitalisierten Version vermerkt (auf einem dem Text vorgeschalteten Blatt, in einer Kopfzeile o.a.). Fehlt diese Angabe, so müssen Sie diese eigenständig recherchieren.


[1] Reihentitel werden heute in der Regel nicht angegeben, es reicht hier die Angabe als Monographie bzw. Herausgeberschrift.
[2]
Je nach Kontext und Thematik können auch andere Angaben wichtig sein, beispielsweise Personenangaben (Regie, Produktion, Drehbuch, Schauspieler/in, Kamera, Licht, Ton) und weitere Angaben zum Film (Länge in Minuten, Format des Filmes, Fassung, Erstausstrahlung/Uraufführung).


VI. Anmerkungen

Auch bei den Anmerkungen in den Fußnoten gilt, dass sie in einer einheitlichen, übersichtlichen und natürlich vollständigen Form präsentiert werden. Anmerkungen werden immer als vollständige Sätze behandelt: Der erste Buchstabe wird großge-schrieben, am Satzende steht ein Punkt. Dies gilt auch, wenn Sie in einer Fußnote nur den Titel einer Publikation aufführen.
Fußnoten werden in Schriftgröße 10 Punkt gesetzt und sind fortlaufend nummeriert. Das Anmerkungszeichen (eine Ziffer) wird immer als Hochzahl gesetzt, in der Regel hinter das Satzzeichen (wenn sich die Anmerkung auf den Satz oder eine aus mehreren Sätzen bestehende Sinneinheit bezieht). Ausnahme: die Anmerkung bezieht sich auf einen einzelnen Begriff, dann kommt die Hochzahl direkt hinter den Begriff.
Anmerkungen in Fußnoten können verschiedenen Funktionen haben: Sie dienen dem Nachweis benutzter Quellen oder Fachpublikationen, können aber auch auf weiterführende Literatur zu einem Thema verweisen oder zusätzliche Informationen und Kommentare enthalten. Fußnoten werden nie kumuliert, denn eine Anmerkung kann beliebig viele Verweise auf Literatur und Inhalte jeder Art (Kommentare, Ergänzungen etc.) enthalten.


Grundsätzliche Regeln für Literaturangaben in Fußnoten:

  • Wenn ein Titel in einer Fußnote zum ersten Mal genannt wird, erscheint in der Anmerkung die komplette Literaturangabe (bei Monographien also: Nachname, Vorname: Titel. Untertitel, Ort Jahr).
  • Wird auf einen Titel ein weiteres Mal verwiesen, so wird die Kurzform Nachname Erscheinungsjahr (wie Anm. …), Seite verwendet. Beispiel: Graw 2003 (wie Anm. 3), S. 45-78.
  • Wenn eine bibliographische Angabe in der unmittelbar folgenden Fußnote wiederholt wird und dazwischen keine andere Angabe eingefügt ist, wird mit „Ebd., Seitenangabe“ darauf verwiesen. Ein einfaches „Ebd.“ ohne Seitenangabe bedeutet, dass sich hier auf die zuvor genannte Publikation und die zuvor genannte Seitenzahl bezogen wird.
  • Bei Zitaten aus Aufsätzen müssen Sie die genaue Seitenzahl(en) angeben, die Sie zitieren. Bei der Ersterwähnung eines Titels sieht das dann beispielsweise so aus: „Herding, Klaus: Zur Trennung zwischen dem Wahren, Schönen und Guten in der Kunst der Moderne. Überlegungen am Beispiel der Zeichnungen von Jean-François Millet, in: Zeitschrift für Ästhetik und allgemeine Kunstwissenschaft, 48 (2003), S. 111-128, S. 118.“ Wenn Sie den zitierten Text bereits einmal in einer vorausgehenden Anmerkung vollständig aufgeführt haben, dann verwenden Sie die Kurzversion wie folgt: „Herding 2003 (wie Anm. 4), S. 118.“ Sollte der Titel in der unmittelbar vorangehenden Fußnote bereits aufgeführt sein – egal, ob als Lang- oder Kurzversion, dann können Sie die Angabe mit „Ebd., S. 118.“ abkürzen.
  • Erscheint nach der Seitenzahl nur die Angabe „f.“ so ist damit ausschließlich die folgende Seite gemeint („S. 23f.“ meint folglich S. 23 + S. 24); „ff“ steht für eine unbestimmte Zahl nachfolgender Seiten. Diese Angaben sollten aber vermieden werden, da sie ungenau ist.
  • Wenn Sie auf einen längeren Gedankengang oder eine Argumentation aus einer Publikation sinngemäß verweisen wollen, den entsprechenden Passus aber nicht zitieren, dann verweisen Sie auf einen Titel. Das passiert mit der vorausgestellten Angabe „vgl.“ (= „vergleiche) oder „cf.“ (= „confer“). Steht die Abkürzung am Anfang der Fußnote, wird diese wie bei einem Satzanfang mit Großbuchstaben notiert. Auf die Angabe kann – je nachdem, was an der Stelle in Ihrem Text richtig ist – die Lang- oder Kurztitelangabe folgen; beispielsweise „Cf. Herding 2003, S. 118-124.“  

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