Masterstudiengang Kunstgeschichte

Profil
Der Frankfurter Masterstudiengang Kunstgeschichte bietet ein forschungsorientiertes Programm, das vielfältige individuelle Schwerpunktbildungen – sowohl in der Kunstgeschichte selbst als auch im Dialog mit anderen Fächern – ermöglicht. Dieses Ziel wird durch eine offene, flexible Struktur erreicht, die es den Studierenden erlaubt, ihre wissenschaftlichen Interessen selbstbestimmt zu verfolgen und – unterstützt durch ein intensives Mentoring der Professoren – auf das Thema der Masterarbeit zu orientieren.

Die derzeit sechs Professuren des Instituts  garantieren ein außergewöhnlich breites Lehrangebot, das die gesamte westliche Kunst- und Architekturgeschichte von Spätantike und Frühmittelalter bis zur Gegenwart umfasst. Das Forschungsprofil des Instituts ist geprägt durch Schwerpunkte beispielsweise in den Bereichen Film, Fotografie und Neue Medien, historische Emotionsforschung, Geschichte der Kunsttheorie, Architekturdiskurs der Moderne sowie methodologische und fachgeschichtliche Reflexion. Forschung und Lehre profitieren dabei von den engen Kontakten des Instituts zu den international renommierten Frankfurter Museen. Diese Synergie kennzeichnet auch die am Institut beheimatete, Museum und Universität verbindende Städel-Kooperationsprofessur. Die umfangreichen Bestände der Kunst-/Städelbibliothek ermöglichen Forschungen zu einer großen Bandbreite an Themen.

Aufbauend auf den in den BA-Studiengängen erworbenen Kenntnissen soll der Masterstudiengang in erster Linie nicht nur Wissen vermitteln, sondern vor allem individuelle Forschungsinteressen fördern und zu einem auf methodischer Reflexion beruhenden kritischen Denken führen. Das Programm folgt dabei der Überzeugung, dass kunsthistorisches Arbeiten immer auch eine intensive Auseinandersetzung mit den Gegenständen und Theoriekonzepten anderer Disziplinen voraussetzt. Nur so erschließen sich die vielfältigen Wechselbeziehungen von Kunst und Architektur zu sozialen, politischen, kulturellen und wissenschaftlichen Diskursen, nur so können die historischen und gegenwärtigen Funktionen von Kunst kritisch in Frage gestellt werden. Diese fachübergreifende Perspektive erfüllt und fördert der Studiengang in besonderer Weise. Auch hier können dabei die Schwerpunkte individuell gesetzt werden.

Die im Masterstudiengang Kunstgeschichte erworbenen Fähigkeiten und Kenntnisse bereiten auf eine Promotion vor. Sie qualifizieren aber auch für ein breites Spektrum anspruchsvoller Tätigkeiten nicht nur in den klassischen Bereichen der Kunstgeschichte – Universität, Museum und Denkmalpflege –, sondern auch in Journalismus, Ausstellungspraxis, Sammlungs- und Archivarbeit, Art Consulting, Kulturmanagement, Erwachsenenbildung und Kunstvermittlung.  

Struktur
Der viersemestrige Studiengang gliedert sich in vier fachspezifische Module, ein Exkursionsmodul und drei Module zur transdisziplinären Vertiefung eigener Schwerpunkte. In den kunsthistorischen Modulen werden die Schwerpunkte selbst gewählt. Die Module sind nicht an Epochen oder Gattungen, sondern an grundsätzlichen methodischen Fragestellungen – Bild- und Raumkonzepte, Medialität, Theorien und Kontexte – ausgerichtet und gewährleisten damit, dass zentrale Perspektiven kunsthistorischen Forschens erschlossen werden. Diese forschungsorientierte Schwerpunktbildung wird durch die transdisziplinären Module produktiv ergänzt.

Abschluss
Master of Arts/Kunstgeschichte

Zulassungsvoraussetzungen
Bachelor of Arts in Kunstgeschichte oder einem verwandten Studienfach bzw. gleichwertiger Abschluss (Mindestregelstudienzeit 6 Semester).

Die Studienordnung und weitere Informationen
finden Sie unter:
www.philprom.de/studium/master/index.php

Bewerbungen sind zum Sommer- und Wintersemester möglich.
Bewerbungszeiträume: 01.12.-15.01. (zum Sommersemester) und 01.05.-30.06. (zum Wintersemester).

Angaben zu den Bewerbungsunterlagen finden Sie in §IV der Studienordnung (Studiengangspezifischer Anhang  ...).

Die Bewerbung erfolgt online über "Studienangebot -> Masterstudiengänge" des Studien Service Center (SSC) der Universität.

Falls das Abschlusszeugnis zur Bewerbung noch nicht vorliegt, ist eine Bewerbung mit einem Immatrikulationsnachweis und einem vorläufigen Zeugnis, Transcript of Records oder einem vergleichbaren Dokument möglich. Dieses muss vom Prüfungsamt bzw. der für die Zeugniserteilung zuständigen Stelle ausgestellt sein und erbrachte Prüfungsleistungen im Umfang von mindestens 80 Prozent der für den Bachelorabschluss erforderlichen CP (i.d.R. 144 CP bei einem sechsemestrigen Bachelor) sowie eine vorläufige Durchschnittsnote ausweisen.

Bei weiteren Fragen zur Bewerbung, Zulassung und Immatrikualtion wenden Sie sich bitte an das Team "Master-Koordination" im Studien Service Center (SSC):
ssc-master@uni-frankfurt.de
https://www.uni-frankfurt.de/45012907/tasks

Für inhaltliche Fragen zum Studiengang und zu den Zulassungsvoraussetzungen steht Ihnen die Studienfachberatung durch alle ProfessorInnen und AssistentInnen des Kunstgeschichtlichen Instituts zur Verfügung:
www.kunst.uni-frankfurt.de/mitarbeiter


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