Tarika Johar M.A.


E-Mail: Johar@kunst.uni-frankfurt.de

Raum 05.B153


Heisenberg-Professur für Gegenwartskunstgeschichte


Beratung für:

  • BA Kunstgeschichte
  • Praktikum: Beratung und Anerkennung eines Praktikunsberichts
Seit Januar 2025 ist Tarika Johar wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kunstgeschichtlichen Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Ihr Studium der Kunstgeschichte, Philosophie und Kunsttheorie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und der University of New South Wales Sydney schloss sie mit einer Arbeit zu Emily Kam Kngwarray und dem Werkverständnis zeitgenössischer Aboriginal Malerei ab. Im Juli 2024 absolvierte sie den Masterstudiengang Ästhetik an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Ihre Abschlussarbeit „Sticky images. Zur Klebrigkeit digitaler Bilder anhand von Mika Rottenbergs Videoarbeit ‚Spaghetti Blockchain'“ entwickelte einen Bildbegriff des Klebrigen, um eine Ästhetik in den sozialen Medien und der Gegenwartskunst näher zu erfassen. 2021–2023 arbeitete Tarika Johar an der Kunsthalle Gießen und kuratierte dort die Performance-Reihe „EXBODIMENT“ in Zusammenarbeit mit dem Performance Art-Archiv „Die Schwarze Lade“, Köln (heute im documenta archiv, Kassel). An der Goethe-Universität war sie in der Sammlung Politische Bildgedächtnisse (Reklamesammelbilder) am Historischen Seminar tätig und organisierte die Studiengalerie 1.357 (2018–2020). Tarika Johar veröffentlicht in Magazinen und Ausstellungskatalogen zur Gegenwartskunst.


Forschungsschwerpunkte

  • Kunstgeschichte und -theorie des 20. und 21. Jahrhunderts
  • Digitale (Bild-)Kulturen
  • Performancekunst
  • Postkoloniale bzw. globale Kunstgeschichten (Schwerpunkt Indien, Australien)
  • Ästhetik und Bildwissenschaft
  • Material-, Natur-, Subjekt-, und Körperdiskurse
  • »EXBODIMENT. Performance-Reihe mit dem Archiv für internationale Performancekunst „Die Schwarze Lade“, 2022, Kunsthalle Gießen 
  •  »One Month of Experimental Work 1981/2021«, Performance-Festival, 2021, ehem. Opel-Werke und Q18 – Quartier am Hafen Köln (kur. m. Boris Nieslony, Evamaria Schaller, Michael Stockhausen)
  • »tracing echoes. Sonia Knop, José Montealegre, Esteban Sánchez«, 2019, fffriedrich, Frankfurt am Main (kur. m. Seda Pesen, Sarah Müller)
Sommersemester 2025:
  • Proseminar – Von Massenmedien bis Social Media: Künstlerische Bild- und Medienreflexion