Aktuelles

Semesterschwerpunkt Wintersemester 2023/2024

Starke Frauen

Ein kurzer Rundblick auf aktuell laufende und bereits vergangene Ausstellungen in Deutschland zeigt, dass Frauen gerade besondere Aufmerksamkeit genießen. Das Berliner Kupferstichkabinett stellte bis Juni 2023 die Frauen in der italienischen Kunstwelt als „Muse oder Macherin“ ins Zentrum, in Dresden wurde bis Ende September 2023 Rosalba Carriera für ihre Perfektion in der Pastellmalerei gerühmt, das Bucerius Kunst Forum in Hamburg widmete sich der Fotografin Lee Miller und zeigt ab Oktober die Schau Geniale Frauen. Künstlerinnen und ihre Weggefährten.
Der Semesterschwerpunkt nimmt diese Impulse auf. In verschiedenen Lehrveranstaltungen werden, mit unterschiedlichen zeitlichen Schwerpunkten, Frauen als Künstlerinnen und Mäzeninnen zum Thema gemacht. Ein Rahmenprogramm wird interessierten Studierenden zusätzliche Blickwinkel eröffnen.
(Abbildung: Meister der E-Serie der sog. Tarocchi del Mantegna, Forteza, um 1465. The Art Institute of Chicago)



Lehrveranstaltungen zum Semesterschwerpunkt:

  • Italienische Künstlerinnen der Frühen Neuzeit. Proseminar bei Dr. Julia Saviello, Mo., 14 bis 16 Uhr
  • Küche, Kinder, Kunst: Frankfurter Ausstellungen zu Frauen. Übung bei Dr. Ulrike Kern, Di., 12 bis 14 Uhr
  • Frauen im Bild. Übung bei Dr. Julia Saviello, Di., 14 bis 16 Uhr
  • Zeitgenössische feministische Raumpraxis – Contemporary Feminist Spatial Practices. Proseminar bei Dr. Daniela Ortiz dos Santos, Do., 8 bis 10 Uhr
  • Künstlerinnen in Paris. Von der Gründung der Königlichen Kunstakademie bis zur Französischen Revolution (ca. 1650-1800). Hauptseminar bei Prof'in. Dr. Mechthild Fend, Do., 14 bis 16 Uhr
  • Weibermacht. Herrscherinnen zwischen Repräsentation, Dynastie und Kunstpatronage. Proseminar bei Dr. Heidrun Lange-Krach, Blockveranstaltung
  • Tagesexkursion nach Mannheim mit Dr. Helen Barr

Rahmenprogramm:

  • 30.11.23, 12 Uhr: Rundgang durch die Ausstellung „Floralia: Merian – Schultz – Crespo. Drei Frauen zwischen Kunst und Erforschung der Pflanzen“ im Senckenberg Naturmuseum mit Dr. Brigitte Franzen (Dauer: ca. 1 Stunde)
    Treffpunkt: 11:45 Uhr im Foyer des Senckenberg Museums (Senckenberganlage 25)
    Die Teilnehmer*innenzahl ist auf 20 begrenzt. Anmeldung unter: starke.frauen@em.uni-frankfurt.de
  • 13.12.23, 10:15 Uhr: Rundgang durch die Ausstellung „Holbein und die Renaissance im Norden“ mit Dr. Heidrun Lange-Krach
    Treffpunkt: 10 Uhr im Foyer des Städel Museums
    Die Teilnehmer*innenzahl ist auf 20 begrenzt. Anmeldung unter: starke.frauen@em.uni-frankfurt.de
  • 19.1.24: Tagesexkursion nach Hamburg in die Ausstellung „Geniale Frauen. Künstlerinnen und ihre Weggefährten“ im Bucerius Kunst Forum
    Die An- und Abreise sollte eigenständig geplant werden. Die Tagesexkursion kann angerechnet werden.
    Treffpunkt: 13:30 Uhr im Foyer des Bucerius Kunst Forums (Alter Wall 12, 20457 Hamburg). Um 14 Uhr wird uns die Kuratorin Dr. Katrin Dyballa durch die Ausstellung führen.
    Die Teilnehmer*innenzahl ist auf 20 begrenzt. Anmeldung unter: starke.frauen@em.uni-frankfurt.de
  • 01.02.2024, 16:00-18:00 Uhr: Vortrag des Kunstkritikers Valerij Ledenev zum Thema „Queer als (un)sichtbares Motiv zeitgenössischer russischer Kunst“, Seminarraum SKW B5.127, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
  • 08.02.2024, 16:00-18:00 Uhr: Städel | Frauen. Künstlerinnen zwischen Frankfurt und Paris (um 1900)
    Seminarraum SKW B5.127
    Die Kuratorinnen und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen am Städel Museum Eva-Maria Höller und Aude-Line Schamschula stellen ihr Forschungs- und Ausstellungsprojekt vor. Die Ausstellung mit dem gleichnamigen Titel wird am 24. Juli 2024 im Städel eröffnet.





Filme zum Semesterschwerpunkt

Auftakt: 17. Oktober 2023, 17 Uhr

Ort: Mediathek des KGI


Weitere Termine werden über das Nachrichtenforum bekanntgegeben.

Semesterschwerpunkt im Sommersemester 2022

Skulptur

Dieses Semester widmet sich der Semesterschwerpunkt der Skulptur und ihren Neufassungen und Erweiterungen seit der Moderne. Neben grundsätzlichen Einführungsveranstaltungen werden Seminare angeboten, die die Verbindungen zwischen Skulptur und Geschlecht untersuchen und die Einflüsse von sich verändernden Technologien auf die Materialität skulpturaler Arbeiten. Monumente und Architekturen als Ausdruck politischer Macht und insbesondere rassistischer und kolonialer Gewalt werden ebenso diskutiert wie die Bedeutung raumbezogener und objektbasierter Praktiken in derInstitutionskritik. Das Angebot wird durch Exkursionen und einen workshop, organisiert im Rahmen der Chillida-Gastprofessur, ergänzt.
Veranstaltungen im Semesterschwerpunkt: 

  • Dr. Christian Berger (Chillida Gastprofessur): „In Ermanglung einer besseren Bezeichnung“ – Positionen zum Skulpturbegriff seit den 1960er Jahren (Proseminar)
  • Dennis Brzek: Kunst als gesellschaftliches System: Institutionskritik seit 1968 (Proseminar)
  • Prof.'in Dr. Lea Kuhn: Skulptur und Geschlecht (Proseminar)
  • Dr. Daniela Ortiz dos Santos: Unesco Making Architecture Culture (Hauptseminar)
  • Dr. Christian Berger (Chillida Gastprofessur): Monumente in der zeitgenössischen Kunst (Masterseminar)
  • Prof.'in Dr. Antje Krause-Wahl: Future Bodies from a Recent Past – Skulptur in den 1980er und frühen 1990er Jahren (Masterseminar)

Semesterschwerpunkt im Wintersemester 2021/2022

​‚Architektur, Archive und Aktivismus‘

In Architektur, Archive und Aktivismus werden Archive und Archivarbeit als potentielle Formen des Aktivismus im Bereich der Architekturproduktion und des Architekturdiskurses reflektiert. Aktivismus impliziert einen politischen Anspruch, wenn wir das Politische als einen kommunikativen und konfliktbehafteten Raum verstehen, in dem wir alle als Gesellschaft entscheiden, wie wir gemeinsam handeln. Archive sind weder neutrale noch stabile Institutionen. Sie sind selbst historische und politische Gebilde. Sie bewahren, legitimieren und prägen sowohl die Produktion als auch die Geschichte und Theorie der gebauten Umwelt.

Was ist ein Archiv oder was kann es sein? Wie können wir die Stadt als ein Archiv betrachten? In Anbetracht der Tatsache, dass jedes Archiv eine bestimmte und kuratierte Perspektive repräsentiert, beschäftigt sich das Seminar nicht nur mit der Frage, wie, warum und durch wen Archive konstruiert werden. Es möchte auch Wege erkunden, um bestehende Archive kritisch zu befragen und vielleicht sogar zu dekonstruieren. Können de-koloniale, feministische, soziale und anti-rassistische Ansätze in der Arbeit mit Archiven als Formen des Aktivismus betrachtet werden? Unser Bestreben ist es, von einer übersichtgebenden, historischen Perspektive auf die Architekturforschung abzuweichen und eine Plattform für den Austausch von situierten Positionen, Thesen und Erzählungen vorzuschlagen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des CCSA (criticalarchitecture.org)

Lehrveranstaltungen zum Semesterschwerpunkt:


- Ringvorlesung „Architecture, Archive, Activism“, organisiert von Carsten Ruhl, donnerstags 10-12 Uhr (online)
  • 04.11.2021: Rembert Hüser (Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Goethe-Universität Frankfurt am Main), »Wasser im Archiv«
  • 18.11.2021: Samuel Burgum (Birmingham City University/Urban Institute, University of Sheffield) »This City is an Archive! Squatting History and Urban Authority«
  • 02.12.2021: Knut Ebeling (Kunsthochschule Berlin Weißensee) »Toute la mémoire du monde. Vom Archiv der Stadt zur Stadt des Archivs«
  • 16.12.2021, Hana Gründler (Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte, Florenz »Action or Retraction? Prague as an Im/material Archive, 1950–1980«
  • 27.01.2022: Anne Hultzsch (ETH Zürich) »Writing Her Own Archive«
  • 10.02.2022: Samia Henni (Albert Hirschman Chair for Identity Passions between Europe and the Mediterranean at the Institute for Advanced Studies, University of Marseilles) »Illegal or Secret? On France’s Classification of Declassified Archives«
     Aufzeichnungen der Vorträge werden im Anschluss auf Youtube verfügbar sein: https://www.youtube.com/channel/UCsG4hO4yXt0NAwUzCMrugiw

- CCSA Seminar: „Linking Architecture, Archives and Activism”, organisiert von Sarah Borree (LOEWE/CCSA, Goethe-Universität Frankfurt), Frederike Lausch (TU Darmstadt) und Daniela Ortiz dos Santos (CCSA, Goethe-Universität Frankfurt)
Das Seminar ist ein gemeinsames Seminar des Kunstgeschichtlichen Instituts der Goethe-Universität Frankfurt und des Fachbereichs Architektur der TU Darmstadt, in Zusammenarbeit mit Oliver Elser vom Deutschen Architekturmuseum. Die Vorträge finden in englischer und deutscher Sprache statt

- Tagesexkursionen in Frankfurt und Darmstadt, organisiert von Sarah Borree, Frederike Lausch und Daniela Ortiz dos Santos, 2.11.2021 und 4.11.2021
Die Tagesexkursionen „Frankfurt postkolonial“ und „Darmstadt auf einen Blick“ sind eine gemeinsame Veranstaltung des Kunstgeschichtlichen Instituts der Goethe-Universität Frankfurt und des Fachbereichs Architektur der TU Darmstadt.

- Hauptseminar: „Geschichte(n) neu erzählen: Das Archiv in der zeitgenössischen Kunst“, organisiert von Lena Holbein, mittwochs 12-14 Uhr
Das Seminar geht der vielschichtigen Referenzierung des Archivs - als Materialfundus, Praxis und Konzept - in der Gegenwartskunst nach. Zentral scheint dabei, dass die Künstler*innen mit der Authentizität und vermeintlichen Objektivität des Archivs spielen und den dominanten Erzählungen solche gegenüberstellen, die bisher ungehört blieben.


Ortstermine und thematisch relevante Veranstaltungshinweise


- Vortragsabend: "Exploring the Effects of Architecture" mit anschließender Diskussion, 2.11.2021, 18 Uhr (onlineDrei Vortragende und eine moderierte Diskussion widmen sich der Frage: Wie wirkt eigentlich Architektur?
Hannah Le Roux (University of the Witwatersrand, Johannesburg), Kenny Cupers (Universität Basel) und Daniel M. Abramson, Pamela Karimi, Laila Seewang und Meredith TenHoor für das Aggregate Architectural History Collaborative stellen Ihre Perspektiven auf die Ordnungsmacht gebauter Architektur vor. Der Abend lädt somit ein, einen Blickwinkel einzunehmen, bei dem Architekturschaffende aus- und Architekturerfahrende eingeblendet werden. Die Vorträge und Diskussion finden in englischer Sprache statt. Die Veranstaltung wurde konzipiert von Leonie Plänkers, Nina Gribat, Pietro Cesari und Sina Brückner-Amin von Architectures of Order (https://architecturesoforder.org)

Neu erschienen:

Dramaturgien von Bild und Raum
Festschrift für Hans Aurenhammer

Herausgegeben von Julia Saviello und Katharina Bedenbender

Mit Beiträgen von:
Katharina Bedenbender, Richard Bösel, Brigitte Borchhardt-Birbaumer, Bastian Eclercy, Frank Fehrenbach, Martina Frank, Karin Gludovatz, Antje Krause-Wahl, Andreas Nierhaus, Alessandro Nova, Christine Ott, Elisabeth Oy-Marra, Ulrich Pfisterer, Regine Prange, Jochen Sander, Julia Saviello, Peter Seiler, Ulrich Söding und Martin Sonnabend

Dietrich Reimer Verlag [2023] 2024

Weitere Infos (Reimer Verlag)

Inhaltsverzeichnis (PDF)

Text und Bild, Malerei und Architektur, Theater und Bildende Kunst – sie alle können Wechselbeziehungen eingehen, die sich als Dramaturgien beschreiben lassen. Welche Modi des Geschichtenerzählens gibt es in den Künsten? Beschreibbar werden aus dieser Perspektive die künstlerische Inszenierung von Landschaft und von Bildarchitekturen, raumtheoretische Überlegungen zu Malerei, Fläche und Ästhetik sowie Kunstwerke, die alle Sinne affizieren und Betrachter*innen in einen komplexen Dialog verwickeln. Für diese gattungsübergreifenden Dramaturgien von Bild und Raum sensibilisiert Hans Aurenhammer in seiner Forschung und Lehre. Ihm ist das Buch gewidmet.

2. Band der AO Publikationsreihe

Glass Scenographies. Notes on Spaces of One's Own (CCSA Topics 6 / Reihe "Architekturen des Ordnens", 2)

mit einem Essay von Szilvia Gellai

Utopia Computer. The "New" in Architecture? 

Herausgeberinnen: Nathalie Bredella, Chris Dähne, Frederike Lausch 

Neu erschienen:

Requisiten. Die Inszenierung von Objekten auf der ‚Bühne der Kunst'

Herausgegeben von Joanna Olchawa und Julia Saviello

Mit Beiträgen von
Max Böhner, Sascha Förster, Stefan Heinz, Michael Kleine, Antje Krause-Wahl, Roman Lemberg, Kathi Loch, Joanna Olchawa, Thomas Pöpper, Julia Saviello, Astrid Schenka, Andrew Sofer, Miriam Volmert und Birgit Wiens

Erschienen als Buch (im Verlag ad picturam) und online open access auf arthistoricum: https://doi.org/10.11588/arthistoricum.1186

Weitere Infos bei ad picturam (https://www.ad-picturam.de/Requisiten/)

Inhaltsverzeichnis

Das Gewehr an der Wand in Tschechows Theaterstücken, der Hammer in mittelalterlichen Passionsspielen, der Schild im frühneuzeitlichen Turnier: Objekte begleiten und ermöglichen Handlungen, vor allem innerhalb einer Inszenierung durch Akteur*innen auf einer ›Bühne‹ und vor einem Publikum. Dieser Zusammenhang wurde bisher vornehmlich von der Requisitenforschung in den Theater- und Filmwissenschaften erkannt und hinterfragt. Stand dabei zunächst der semiotische Charakter von Requisiten im Vordergrund, so wurden in den letzten Jahren zunehmend auch ihre Materialität und ihre Bedeutung als eigenständige Akteure thematisiert. Der Band setzt hier an und versucht, das Potential der Kunstgeschichte und des kunsthistorischen Instrumentariums aufzuzeigen sowie eine Perspektiverweiterung im Dialog mit den anderen wissenschaftlichen Disziplinen mitzutragen.
Die Beiträge des Bandes kreisen um die Materialität und Medialität der Requisiten, ihre Produktionsästhetik, ihre räumliche Inszenierung und die Bühnen, auf denen diese stattfindet, aber auch – ausgehend von der Rezeptionsästhetik – um ihr Verhältnis zu den Betrachter*innen. Es werden sowohl Objekte, die in theatralen Kontexten Verwendung fanden, untersucht als auch Darstellungen ihrer performativen Nutzung; neben realen Orten geraten imaginative Bühnen, etwa solche in Gemälden und Texten, in den Blick; und darüber hinaus finden Aufbewahrungsorte wie der Fundus und das Museum Berücksichtigung, in denen Requisiten auf ganz eigene Art inszeniert und als Protagonisten ihrer eigenen Geschichte in Erscheinung treten.

Neu erschienen:

Das Werk im Zentrum. Kunstgeschichte mit Objekten aus dem Städel Museum und der Liebieghaus Skulpturensammlung

Festschrift für Jochen Sander zum 65. Geburtstag

Herausgegeben von Berit Wagner, Almut Pollmer-Schmidt und Heidrun Lange-Krach

Deutscher Kunstverlag, ISBN 978-3-422-80088-5



Inhaltsverzeichnis (PDF)

Eine kunsthistorisch relevante, noch dazu innovative Fragestellung ausgehend von einem zentralen Objekt zu entwickeln, ist eine komplexe Angelegenheit. Mit jeder fokussierten Betrachtung erschließt sich nicht nur Fachwissen, sondern es eröffnet sich zugleich der intensive Einblick in ein lebendiges Stück Kunstgeschichte. In diesem Spannungsfeld vereint der vorliegende Band über 40 Beiträge internationaler Autorinnen und Autoren, die in konzertierter Form Objekte der Frankfurter Sammlungen aus dem Städel Museum und der Liebieghaus Skulpturensammlung mit verschiedenen methodischen Ansätzen einer Analyse unterziehen. An in ihrem Facettenreichtum kaleidoskopartig ausgebreiteten Werken vom Mittelalter bis in die Gegenwart werden Einzelfragen entwickelt und pointierte Kunstgeschichte(n) erzählt. Jochen Sander, der mit beiden Sammlungen eng verbunden ist, hat die objektzentrierte Forschung in zahlreichen Publikationen vorangetrieben und methodisch neue Wege beschritten. Ihm ist dieses Buch gewidmet.

Capricci luterani?

Michelangelo artista e poeta nel contesto del dibattito religioso del Cinquecento / Michelangelo, Artist and Writer, and the Religious Debates of the Sixteenth Century

Herausgegeben von: Christine Ott, Hans Aurenhammer, Marc Föcking und Alessandro Nova

Berlin/Boston (De Gruyter) 2023

Gebundene Ausgabe und Open Access

Mehr Infos bei De Gruyter

Sara Honarmand Ebrahimi:

Emotion, Mission, Architecture 
Building Hospitals in Persia and British India, 1865-1914

Emotion, Mission, Architecture (degruyter.com)


Kracauer's Architecture. The Ornamental Nature of the New Capitalist Order (CCSA TOPICS 5 / „Architekturen des Ordnens“, 1)

Carsten Ruhl
herausgegeben vom/ edited by Center for Critical Studies in Architecture CCSA

https://www.m-books.eu/store/kracauers-architecture/

Mehr als ein Haus! Marcel Breuer in Wiesbaden (CCSA TOPICS 4)

herausgegeben vom Center for Critical Studies in Architecture CCSA

https://www.m-books.eu/store/mehr-als-ein-haus/

Corinna Gannon

Die Porträtsammlung der Dr. Senckenbergischen Stiftung. Frankfurter Medizin- und Kunstgeschichten 


München (Hirmer) 2022
ISBN: 978-3-7774-4062-0

Joanna Olchawa:
"Inhalt zweierley predig (1529). 
Wider die Deutung als ‚protestantische Propaganda' und für eine audiovisuelle Wahrnehmung illustrierter Flugblätter"


in: 21: Inquiries into Art, History, and the Visual. Beiträge zur Kunstgeschichte und visuellen Kultur 3 (2022)
DOI: https://doi.org/10.11588/xxi.2022.3

Joanna Olchawa:
"Die ‚Ohren der Zuschauer'. Das hörende (und schauende) Predigtpublikum vor der Kanzel im 15. Jahrhundert"

In: Das Mittelalter. Perspektiven mediävistischer Forschung 27 (2022), S. 110–143

https://doi.org/10.17885/heiup.mial.2022.1

 

Daniela Ortiz dos Santos, Charlotte Malterre-Barthes, Torsten Lange und Gabrielle Schaad (Hg.):

Zeitgenössische feministische Raumpraxis

Redaktionsorganisation: Melissa Koch und Anh-Linh Ngo

erschienen 2022
Mehr Informationen: https://archplus.net

Stefanie Heraeus (Hg.)

Wörter, Sprache, Gespräche ausstelle

Mit Beiträgen u.a. von Fiona Geuß, Heike Gfrereis, Christina Lehnert, Bonaventure Soh Bejeng Ndikung und Philippe Pirotte.

transcript Verlag
27. Januar 2022
ISBN: 9783839461594 

Mechthild Fend:

Images Made by Contagion: On Dermatological Wax Moulages

Sage Journals, 17.1.2022

Online abrufbar unter: https://journals.sagepub.com/doi/10.1177/1357034X211036488


Markus Dauss: 

Architektur für die Nation? Frankreich im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts

(2021, In: Kunstgeschichte, Open Peer Review Journal: https://www.kunstgeschichte-ejournal.net/588/)

Vortrag auf You Tube: https://www.youtube.com/watch?v=FH9Lv9nDUb8

Matthias Krüger, Léa Kuhn und Ulrich Pfisterer (Hg.)

Pro domo. Kunstgeschichte in eigener Sache

Paderborn: Brill / Fink 2021
ISBN 978-3-7705-6506-1

Vom Wort zur Kunst. Künstlerzeugnisse vom frühen Mittelalter bis zur Gegenwart

Hrsg. Helen Barr, Dirk Hildebrandt, Ulrike Kern und Rebecca Müller

Die Publikation ist aus der Ringvorlesung „Der Künstler spricht“ am Kunstgeschichtlichen Institut Frankfurt im Sommersemester 2017 hervorgegangen.

Mit Beiträgen von
Helen Barr, Johannes Endres, Johanna Függer-Vagts, Heidi C. Gearhart, Dirk Hildebrandt, Henry Keazor, Antje Krause-Wahl, Christine Ott, Bruno Reudenbach, Berit Wagner, Iris Wien und Andreas Zeising

Januar 2021
ISBN 978-3-942819-52-4, EDITION IMORDE 

Water Cooler Talks 2024

Workshops, Performances, Lesungen

Samstag, 10. Februar 2024, 10:00–18:00 Uhr
Raum hinter der Mensa, Städelschule, Daimlerstraße 32, 60314 Frankfurt am Main

Der Rundgang der Städelschule wird jedes Jahr durch die Water Cooler Talks von Studierenden der Curatorial Studies ergänzt. In der diesjährigen Ausgabe wird das traditionelle Talk-Konzept aufgebrochen, um stattdessen einen Ort für kollektiven Austausch und Begegnung zu schaffen. Das Programm am Samstag, den 10.02.2024, umfasst künstlerische Interventionen durch Studierende der Städelschule – Hendrik Arns (Performance), Koon Kwon (Meditation und Zeichenworkshop), Yuan Ming (Sound Performance) und Augustine Paredes (Lesung) – sowie einen Workshop mit Gastkünstler*in Sunny Pfalzer, in dem Fragen nach gemeinsamen Arbeitsprozessen, Bewegung und Freund*innenschaft verhandelt werden. Alle Besucher*innen sind herzlich eingeladen, an den künstlerischen Praktiken teilzuhaben, miteinander ins Gespräch zu kommen oder den Raum in der Daimlerstraße im “Trubel" des Rundgangs als Ort der Ruhe und Kontemplation zu nutzen.
PROGRAMM:

Samstag, 10. Februar, offen von 10:00 bis 18:00 Uhr
Raum hinter der Mensa, Städelschule, Daimlerstraße 32, 60314 Frankfurt am Main

11:00 – 12:30 Koon Kwon, My Inside Light Pattern, Zeichen-Workshop
Im Workshop My Inside Light Pattern leitet Koon Kwon eine Sonnenlicht Meditation an. Ausgehend von visuellen und körperlichen Empfindungen werden wir dann in individuellen Meditationen unsere eigenen Lichtmuster malen.

13:15 – 13:30 Augustine Paredes, Dancing in a godless land, Lesung
Dancing in a godless land ist eine Lesung von Gedichten, die Augustine Paredes als Reaktion auf den Krieg gegen Drogen auf den Philippinen geschrieben hat, der sich 2016 verschärft hat und dessen Folgen bis heute zu spüren sind.

14:00 – 14:30 Hendrik Arns, fall4me, Performance
fall4me ist eine diskursive Untersuchung innerhalb der (post-)queeren Debatte, die sich auf Heilung und Neuerzählung konzentriert. Die Performance untersucht den Akt des Fallens (oder Loslassens) als Geste der Hoffnung und des Mutes und erforscht die Segmentierung von Sprache, Bedeutung und Inhalt.

15:00 – 15:30 Ming Yuan, Dripsody, Klang Performance
In ihrer ersten öffentlichen Klang-Live-Performance Dripsody verbindet Ming Yuan das Ethos des Minimalismus und buddhistische Spiritualität miteinander. Durch Elemente einer chinesischen Teezeremonie, Live-Aufnahmen und digitalem Sound entfaltet sie eine klangliche und visuelle Reise des Tees.

16:00 – 18:00 Sunny Pfalzer, Send me a text, Gemeinsames Lesen, Fühlen, Hören
Send me a text ist eine kollektive Lese-, Fühl- und Zuhörsession und ein Ort zum Verweilen. Alle sind eingeladen, ihre Gedichte, Liebesbriefe, Manifeste und Gedanken (max. halbe Seite) einzuschicken, um an dem Workshop Send me a text teilzunehmen. 

Der Text kann in der Sprache verfasst werden, in der ihr euch wohlfühlt. Sunny schlägt eine kollektive Lesepraxis der Textsammlung vor, die Körper durch Worte, Klänge und eine Aktivierung der Sinne verbindet. Das Format wurde mit Lena Neuburger entwickelt.
Eure Texte könnt ihr unter https://sendmeatext.tilda.ws/ einreichen. Bei Fragen schreibt uns gerne unter curatorial_studies@gmx.de
Wir freuen uns auf euch! Eure Curatorial Studies Klasse 2023
Während des Wintersemesters 2023/24 gibt es mehrere Veranstaltungs-formate – In Focus, Gathering und einen Roundtable –, um die künstlerische Praxis von Raqs Media Collective und das kritische Potenzial von All, Hu-mans aus unterschiedlichen Perspektiven zu diskutieren.
Der Baldachin soll hierbei als Treffpunkt dienen. Ein Artist Talk mit Raqs Media Collective, moderiert von Studierenden der Curatorial Studies, leitet am Eröffnungsabend den Austausch über die neue Installation ein. Im Rahmen von in Focus finden Gespräche mit Expert:innen aus verschiede-nen Forschungsbereichen und Disziplinen statt, die sich auf je einen spezi-fischen Aspekt der Arbeit konzentrieren. Hierbei steht die Auseinanderset-zung mit kunsttheoretischen und medialen ebenso wie mit sozialen, politi-schen und philosophischen Themen im Vordergrund. Bei den Gatherings laden Gäste mit ausgewählten Texten, Bildern oder anderweitigen Objekten zu einem Zusammenkommen mit der Studierendenschaft ein. Anhand der Materialien sollen in einem offenen Dialog alternative Zugänge zur LED-Videoinstallation geschaffen werden. Der Roundtable setzt sich aus mehre-ren Gesprächspartner:innen zusammen, die die Facetten der Werkgruppe interdisziplinär diskutieren. Es werden zudem jeweils ein Treffen in Einfa-cher Sprache und in Gebärdensprache angeboten. 


06.12.2023, 18 Uhr 
In Focus: C wie… Canon><Canopy – Expert:innen-Gespräch mit Prof. Verena Kuni
Foyer SKW-Gebäude, Goethe-Universität, Campus Westend, Rostocker Str. 2, 60323 Frankfurt am Main

20.12.2023, 17 Uhr
Gathering: Skulpturen der Zusammenkunft – Diskussionsrunde mit Studierenden und Prof. Antje Krause-Wahl, moderiert von Studierenden der Curatorial Studies
Foyer SKW-Gebäude, Goethe-Universität, Campus Westend

10.01.2024, 17 Uhr
In Focus:  Expert:innen-Gespräch mit Dr. Stefanie Heraeus
Foyer SKW-Gebäude, Goethe-Universität, Campus Westend

17.01.2024, 16 Uhr
Führung in Gebärdensprache mit Studierenden der Curatorial Studies
Foyer SKW-Gebäude, Goethe-Universität, Campus Westend

24.01.2024, 17:30 Uhr
Gathering: Kunst.Sprache.Afrika – Diskussionsrunde mit Studierenden und Prof. Axel Fanego Palat und Dr. Julia Schwarz, moderiert von Studierenden der Curatorial Studies
Foyer SKW-Gebäude, Goethe-Universität, Campus Westend

07.02.2024, 13 Uhr
Roundtable mit Dr. Johanna Leinius, Prof. Mechthild Fend und Prof. Pavan Malreddy, moderiert von Studierenden der Curatorial Studies
SH 4.107, Goethe-Universität, Campus Westend


Sara Honarmand Ebrahimi and Maziyar Ghiabi :

"Toward a Mulitfaceted History of Architecture and Internationalsim" 

16-17 November 2023 The University of Exeter

Size, Shape and Scale. Die Formate der Malerei 

9./10.10.2023

Achtung: kleine Veränderungen im Programm!

Aufgrund einer kurzfristigen Absage, muss das Tagungsprogramm leicht umgestellt werden. Der Vortrag von Julia Saviello wird schon am Montag um 16:45 Uhr stattfinden. Der Vortrag von Marianne Koos wird an diesem Tag auf 16:00 Uhr vorverlegt.
Am Dienstag beginnt die Tagung dann erst um 9:45 Uhr.


Im Zeitalter der Digitalisierung scheint das Format eines Bildes zu einer beinahe beliebigen Variable geworden zu sein. Je nachdem, ob man die Bilddatei auf einem Smartphone, einem Tablet oder einem Computer öffnet oder mit Hilfe eines Beamers auf eine Wand projiziert, erscheint das entsprechende Bild in den unterschiedlichsten Formaten. Das gilt auch für die ins Netz eingespeisten Bilder älterer Medien. So lässt sich heute jedwedes altmeisterliche Gemälde problemlos auf dem wenige Zoll messenden Display eines Smartphones anschauen – wobei es dank der Zoom-Funktion oft sogar möglich ist, die Details genauer in Augenschein zu nehmen, als dies vor dem Original im Museum möglich ist. Die Vorteile, die sich daraus nicht zuletzt für die kunsthistorische Forschung ergeben, liegen auf der Hand. Doch droht damit zugleich der Sinn für die Bedeutung des Formats als zentrale rezeptionsästhetische Kategorie verlustig zu gehen.

Auf der Tagung soll diese Bedeutung ins Zentrum gerückt und in ihren verschiedenen Facetten ausgeleuchtet werden. Das gemalte Bild dient dabei als Untersuchungsgegenstand, wobei neben den herkömmlichen Bildmedien der Malerei, dem Fresko und dem Staffeleibild, bewusst jede Art bemalter Objekte in die Untersuchung einbezogen wird, um so die Materialität und Objekthaftigkeit des gemalten Bildes auf einer möglichst breiten historischen und geografischen Basis zu analysieren. Methodisch sollen verschiedene Ansätze erprobt werden – neben rezeptionsästhetischen und rezeptionsgeschichtlichen Fragestellungen werden auch semantische, funktionale und produktionsästhetische Aspekte des Formats thematisiert. Diskutiert werden soll unter anderem: Wie tragen Größe, Zuschnitt und Ausrichtung des Formats zur Bedeutung einer Malerei bei? Welche Rolle spielte das Format innerhalb gattungs-, kunst- und medientheoretischer Diskurse? Mit welchen kulturellen, religiösen, politischen, sozialen oder genderspezifischen Konnotationen können Formate aufgeladen sein? Und wie wird durch das Format unsere Rezeption von Gemälden und anderer bemalter Objekte gesteuert?

Konzeption und Organisation:
Matthias Krüger und Julia Saviello
Veranstaltungsort:  Goethe-Universität
Campus Westend / Casinogebäude
Renate von Metzler-Saal (R. 1.801)
Nina-Rubinstein-Weg
60323 Frankfurt a. M.
Gefördert durch:
Fritz Thyssen Stiftung für Wissenschaftsförderung

Programm

2. bis 10. November in Darmstadt und Frankfurt

Finissage
Wie wird Wissen über Architektur geordnet und welchen Einfluss hat die räumliche Ordnung von Sammlungen auf unser Wissen?

Welche Rollenbilder sind mit dem Architekturberuf verknüpft und wie wirken sich diese auf die Geschlechterverhältnisse unter Architekturschaffenden aus?

Wie kommt Ordnung ins Entwerfen von Architektur und wie beeinflussen digitale Werkzeuge die Gestaltung von Architektur?

Diesen und anderen Fragen geht das interdisziplinäre Forschungsprojekt „Architekturen des Ordnes“ seit 2020 aus unterschiedlichen Perspektiven nach.

Zum Abschluss des Projektes präsentieren Forscher*innen aus Architektur, Soziologie, Geschichts- und Medienwissenschaften und Rechtsgeschichte ihre Ergebnisse in Form eines vielfältigen Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramms.

Das volle Programm wird im September veröffentlicht.

Das Kunstgeschichtliche Institut sucht zum SoSe 2024 Studentische Hilfskräfte (Tutor:innen, 24 Std./mtl.) 

und Writing Fellows (80 Std./Semester) 

Tutor:in werden am KGI 

für BA-Studierende ab dem 3. Semester 

Das Tutorienprogramm mit den Linien „Training“, „Vernetzung“ und „Perspektiven“ bietet  Studierenden der Studieneingangsphase umfangreiche Orientierungsmöglichkeiten. Dies  umfasst Aspekte zur Studienorganisation, zu Eigenheiten der Fachkultur, Kenntnisse  

über den Studienort Frankfurt und über Berufsperspektiven mit einem Studium der Kunst- geschichte. Die thematischen Ausrichtungen der einzelnen Linien sowie die zu besu- chenden Institutionen und einzuladenden Gäste werden von den Tutor:innen eigenstän- dig in Absprache mit dem Institut ausgewählt. Sie haben also die Möglichkeit, maßgeblich die Schwerpunktsetzung am Institut mitzugestalten und eigene Ideen, Interessen und  Vorstellungen einzubringen. 

Ihre Aufgaben 

·         Konzeption und Durchführung der Linien „Training“, „Vernetzung“, „Perspektiven“

·         Unterstützung beim Angebot der OE-Woche 

·         Bewerbung des Angebots (Gestaltung von digitalen Flyern, Social Media etc.) 

·         Verwaltung der Anmeldungen zu den Linien in OLAT 

·         Teilnahme an Weiterbildungsmaßnahmen 

Ihr Profil 

·         Sie sind immatrikulierte:r Bachelor-Student:in im Fach Kunstgeschichte. 

·         Sie haben mindestens zwei erfolgreich abgeschlossene Semester absolviert. 

·         Sie sind an Teamarbeit interessiert. 

·         Sie würden sich als kommunikationsstark beschreiben. 

·         Sie arbeiten eigenverantwortlich und strukturiert. 

·         Sie können sich in unterschiedliche Zielgruppen hineinversetzen. 

·         Sie möchten sich an verschiedenen medialen Vermittlungsformaten probieren. 

Wir bieten 

·         Weiterbildungsmöglichkeiten zu Methoden und Didaktik durch eigene sowie externe Workshops 

·         ein Arbeitsfeld, in das Sie eigene Ideen und Themen mit einbringen können 

·         flexible Arbeitszeiten 

·         das Erlernen berufsqualifizierender Tätigkeiten und Soft-Skills 

Writing Fellow werden für das KGI 

für BA-Studierende ab dem 5. Semester und MA-Studierende 

Das Writing Fellow Programm wird getragen vom Schreibzentrum der Goethe-Universität. Writing Fellows sind schreibdidaktisch geschulte Tutor:innen, die Lehrende bei der  Durchführung schreibintensiver Seminare oder bei Einführungen in das wissenschaftliche Schreiben für 80 Stunden im gesamten Semester unterstützen. Sie erteilen Studierenden mündliches Feedback auf zwei Kurztexte und stellen ihnen ein entsprechend kommentiertes Textdokument zur Verfügung. 

Ihre Aufgaben 

·         Begleitung eines Pro- oder Hauptseminars der Kunstgeschichte 

·         Weiterbildung in Workshops am Schreibzentrum im Rahmen des WF-Programms

·         Korrektur kurzer Schreibaufgaben innerhalb des zu begleitenden Seminars 

·         Feedback-Gespräche mit Studierenden zu ihren Texten führen 

Ihr Profil ·         

·         Sie sind immatrikulierte:r Bachelor-Student:in im Fach Kunstgeschichte. 

·         Sie haben mindestens zwei erfolgreich abgeschlossene Semester absolviert. 

·         Sie sind an Teamarbeit interessiert. 

·         Sie würden sich als kommunikationsstark beschreiben. 

·         Sie arbeiten eigenverantwortlich und strukturiert. 

·         Sie können sich in unterschiedliche Zielgruppen hineinversetzen. 

·         Sie möchten sich an verschiedenen medialen Vermittlungsformaten probieren. 

Wir bieten 

·         Weiterbildungsmöglichkeiten zu Methoden und Didaktik durch eigene sowie externe Workshops 

·         ein Arbeitsfeld, in das Sie eigene Ideen und Themen mit einbringen können 

·         flexible Arbeitszeiten 

·         das Erlernen berufsqualifizierender Tätigkeiten und Soft-Skills 

Writing Fellow werden für das KGI 

für BA-Studierende ab dem 5. Semester und MA-Studierende 

Das Writing Fellow Programm wird getragen vom Schreibzentrum der Goethe-Universität. Writing Fellows sind schreibdidaktisch geschulte Tutor:innen, die Lehrende bei der  Durchführung schreibintensiver Seminare oder bei Einführungen in das wissenschaftliche Schreiben für 80 Stunden im gesamten Semester unterstützen. Sie erteilen Studierenden mündliches Feedback auf zwei Kurztexte und stellen ihnen ein entsprechend kommen- tiertes Textdokument zur Verfügung. 

Ihre Aufgaben 

·         Begleitung eines Pro- oder Hauptseminars der Kunstgeschichte 

·         Weiterbildung in Workshops am Schreibzentrum im Rahmen des WF-Programms

·         Korrektur kurzer Schreibaufgaben innerhalb des zu begleitenden Seminars 

·         Feedback-Gespräche mit Studierenden zu ihren Texten führen 

Ihr Profil 

·         Sie sind immatrikulierte:r fortgeschrittene:r Bachelor- oder Master-Student:in im 

Fach Kunstgeschichte. 

·         Sie haben mindestens vier erfolgreich abgeschlossene Semester absolviert.

·         Sie besitzen ein gutes Gefühl für wiss. Texte und deren Anforderungen  

·         Sie haben ein nahbares Wesen haben, sodass sich die Studierenden Ihnen 

gerne anvertrauen 

·         Ein explizites Vorwissen zu Schreib-Strategien ist nicht nötig 

Wir bieten 

·         Betreuung durch das Schreibzentrum und die Koordination am KGI 

·         Intensive Zusammenarbeit mit Dozierenden des KGI 

·         flexible Arbeitszeiten 

·         das Erlernen berufsqualifizierender Tätigkeiten 

Kontakt / Bewerbung 

Inhaltliche Fragen zu den Stellen beantwortet Ihnen Frau Clara Nicolay 
(nicolay@kunst.uni-frankfurt.de). Ihre Bewerbung inkl. Motivationsschreiben, Lebenslauf  und Leistungsnachweisen richten Sie bitte schriftlich per E-Mail bis zum 04.02.2024 an die Koordinatorin für die Tutorien und Writing Fellows Clara Nicolay,  M.A. 
(nicolay@kunst.uni-frankfurt.de). Die Auswahlgespräche finden voraussichtlich am 8. und 9. Februar 2024 statt.  

Semesterschwerpunkt Wintersemester 2023/2024

Starke Frauen

Ein kurzer Rundblick auf aktuell laufende und bereits vergangene Ausstellungen in Deutschland zeigt, dass Frauen gerade besondere Aufmerksamkeit genießen. Das Berliner Kupferstichkabinett stellte bis Juni 2023 die Frauen in der italienischen Kunstwelt als „Muse oder Macherin“ ins Zentrum, in Dresden wurde bis Ende September 2023 Rosalba Carriera für ihre Perfektion in der Pastellmalerei gerühmt, das Bucerius Kunst Forum in Hamburg widmete sich der Fotografin Lee Miller und zeigt ab Oktober die Schau Geniale Frauen. Künstlerinnen und ihre Weggefährten.
Der Semesterschwerpunkt nimmt diese Impulse auf. In verschiedenen Lehrveranstaltungen werden, mit unterschiedlichen zeitlichen Schwerpunkten, Frauen als Künstlerinnen und Mäzeninnen zum Thema gemacht. Ein Rahmenprogramm wird interessierten Studierenden zusätzliche Blickwinkel eröffnen.
(Abbildung: Meister der E-Serie der sog. Tarocchi del Mantegna, Forteza, um 1465. The Art Institute of Chicago)



Lehrveranstaltungen zum Semesterschwerpunkt:

  • Italienische Künstlerinnen der Frühen Neuzeit. Proseminar bei Dr. Julia Saviello, Mo., 14 bis 16 Uhr
  • Küche, Kinder, Kunst: Frankfurter Ausstellungen zu Frauen. Übung bei Dr. Ulrike Kern, Di., 12 bis 14 Uhr
  • Frauen im Bild. Übung bei Dr. Julia Saviello, Di., 14 bis 16 Uhr
  • Zeitgenössische feministische Raumpraxis – Contemporary Feminist Spatial Practices. Proseminar bei Dr. Daniela Ortiz dos Santos, Do., 8 bis 10 Uhr
  • Künstlerinnen in Paris. Von der Gründung der Königlichen Kunstakademie bis zur Französischen Revolution (ca. 1650-1800). Hauptseminar bei Prof'in. Dr. Mechthild Fend, Do., 14 bis 16 Uhr
  • Weibermacht. Herrscherinnen zwischen Repräsentation, Dynastie und Kunstpatronage. Proseminar bei Dr. Heidrun Lange-Krach, Blockveranstaltung
  • Tagesexkursion nach Mannheim mit Dr. Helen Barr

Rahmenprogramm:

  • 30.11.23, 12 Uhr: Rundgang durch die Ausstellung „Floralia: Merian – Schultz – Crespo. Drei Frauen zwischen Kunst und Erforschung der Pflanzen“ im Senckenberg Naturmuseum mit Dr. Brigitte Franzen (Dauer: ca. 1 Stunde)
    Treffpunkt: 11:45 Uhr im Foyer des Senckenberg Museums (Senckenberganlage 25)
    Die Teilnehmer*innenzahl ist auf 20 begrenzt. Anmeldung unter: starke.frauen@em.uni-frankfurt.de
  • 13.12.23, 10:15 Uhr: Rundgang durch die Ausstellung „Holbein und die Renaissance im Norden“ mit Dr. Heidrun Lange-Krach
    Treffpunkt: 10 Uhr im Foyer des Städel Museums
    Die Teilnehmer*innenzahl ist auf 20 begrenzt. Anmeldung unter: starke.frauen@em.uni-frankfurt.de
  • 19.1.24: Tagesexkursion nach Hamburg in die Ausstellung „Geniale Frauen. Künstlerinnen und ihre Weggefährten“ im Bucerius Kunst Forum
    Die An- und Abreise sollte eigenständig geplant werden. Die Tagesexkursion kann angerechnet werden.
    Treffpunkt: 13:30 Uhr im Foyer des Bucerius Kunst Forums (Alter Wall 12, 20457 Hamburg). Um 14 Uhr wird uns die Kuratorin Dr. Katrin Dyballa durch die Ausstellung führen.
    Die Teilnehmer*innenzahl ist auf 20 begrenzt. Anmeldung unter: starke.frauen@em.uni-frankfurt.de
  • 01.02.2024, 16:00-18:00 Uhr: Vortrag des Kunstkritikers Valerij Ledenev zum Thema „Queer als (un)sichtbares Motiv zeitgenössischer russischer Kunst“, Seminarraum SKW B5.127, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
  • 08.02.2024, 16:00-18:00 Uhr: Städel | Frauen. Künstlerinnen zwischen Frankfurt und Paris (um 1900)
    Seminarraum SKW B5.127
    Die Kuratorinnen und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen am Städel Museum Eva-Maria Höller und Aude-Line Schamschula stellen ihr Forschungs- und Ausstellungsprojekt vor. Die Ausstellung mit dem gleichnamigen Titel wird am 24. Juli 2024 im Städel eröffnet.





Filme zum Semesterschwerpunkt

Auftakt: 17. Oktober 2023, 17 Uhr

Ort: Mediathek des KGI


Weitere Termine werden über das Nachrichtenforum bekanntgegeben.

Semesterschwerpunkt im Sommersemester 2022

Skulptur

Dieses Semester widmet sich der Semesterschwerpunkt der Skulptur und ihren Neufassungen und Erweiterungen seit der Moderne. Neben grundsätzlichen Einführungsveranstaltungen werden Seminare angeboten, die die Verbindungen zwischen Skulptur und Geschlecht untersuchen und die Einflüsse von sich verändernden Technologien auf die Materialität skulpturaler Arbeiten. Monumente und Architekturen als Ausdruck politischer Macht und insbesondere rassistischer und kolonialer Gewalt werden ebenso diskutiert wie die Bedeutung raumbezogener und objektbasierter Praktiken in derInstitutionskritik. Das Angebot wird durch Exkursionen und einen workshop, organisiert im Rahmen der Chillida-Gastprofessur, ergänzt.
Veranstaltungen im Semesterschwerpunkt: 

  • Dr. Christian Berger (Chillida Gastprofessur): „In Ermanglung einer besseren Bezeichnung“ – Positionen zum Skulpturbegriff seit den 1960er Jahren (Proseminar)
  • Dennis Brzek: Kunst als gesellschaftliches System: Institutionskritik seit 1968 (Proseminar)
  • Prof.'in Dr. Lea Kuhn: Skulptur und Geschlecht (Proseminar)
  • Dr. Daniela Ortiz dos Santos: Unesco Making Architecture Culture (Hauptseminar)
  • Dr. Christian Berger (Chillida Gastprofessur): Monumente in der zeitgenössischen Kunst (Masterseminar)
  • Prof.'in Dr. Antje Krause-Wahl: Future Bodies from a Recent Past – Skulptur in den 1980er und frühen 1990er Jahren (Masterseminar)

Semesterschwerpunkt im Wintersemester 2021/2022

​‚Architektur, Archive und Aktivismus‘

In Architektur, Archive und Aktivismus werden Archive und Archivarbeit als potentielle Formen des Aktivismus im Bereich der Architekturproduktion und des Architekturdiskurses reflektiert. Aktivismus impliziert einen politischen Anspruch, wenn wir das Politische als einen kommunikativen und konfliktbehafteten Raum verstehen, in dem wir alle als Gesellschaft entscheiden, wie wir gemeinsam handeln. Archive sind weder neutrale noch stabile Institutionen. Sie sind selbst historische und politische Gebilde. Sie bewahren, legitimieren und prägen sowohl die Produktion als auch die Geschichte und Theorie der gebauten Umwelt.

Was ist ein Archiv oder was kann es sein? Wie können wir die Stadt als ein Archiv betrachten? In Anbetracht der Tatsache, dass jedes Archiv eine bestimmte und kuratierte Perspektive repräsentiert, beschäftigt sich das Seminar nicht nur mit der Frage, wie, warum und durch wen Archive konstruiert werden. Es möchte auch Wege erkunden, um bestehende Archive kritisch zu befragen und vielleicht sogar zu dekonstruieren. Können de-koloniale, feministische, soziale und anti-rassistische Ansätze in der Arbeit mit Archiven als Formen des Aktivismus betrachtet werden? Unser Bestreben ist es, von einer übersichtgebenden, historischen Perspektive auf die Architekturforschung abzuweichen und eine Plattform für den Austausch von situierten Positionen, Thesen und Erzählungen vorzuschlagen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des CCSA (criticalarchitecture.org)

Lehrveranstaltungen zum Semesterschwerpunkt:


- Ringvorlesung „Architecture, Archive, Activism“, organisiert von Carsten Ruhl, donnerstags 10-12 Uhr (online)
  • 04.11.2021: Rembert Hüser (Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Goethe-Universität Frankfurt am Main), »Wasser im Archiv«
  • 18.11.2021: Samuel Burgum (Birmingham City University/Urban Institute, University of Sheffield) »This City is an Archive! Squatting History and Urban Authority«
  • 02.12.2021: Knut Ebeling (Kunsthochschule Berlin Weißensee) »Toute la mémoire du monde. Vom Archiv der Stadt zur Stadt des Archivs«
  • 16.12.2021, Hana Gründler (Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte, Florenz »Action or Retraction? Prague as an Im/material Archive, 1950–1980«
  • 27.01.2022: Anne Hultzsch (ETH Zürich) »Writing Her Own Archive«
  • 10.02.2022: Samia Henni (Albert Hirschman Chair for Identity Passions between Europe and the Mediterranean at the Institute for Advanced Studies, University of Marseilles) »Illegal or Secret? On France’s Classification of Declassified Archives«
     Aufzeichnungen der Vorträge werden im Anschluss auf Youtube verfügbar sein: https://www.youtube.com/channel/UCsG4hO4yXt0NAwUzCMrugiw

- CCSA Seminar: „Linking Architecture, Archives and Activism”, organisiert von Sarah Borree (LOEWE/CCSA, Goethe-Universität Frankfurt), Frederike Lausch (TU Darmstadt) und Daniela Ortiz dos Santos (CCSA, Goethe-Universität Frankfurt)
Das Seminar ist ein gemeinsames Seminar des Kunstgeschichtlichen Instituts der Goethe-Universität Frankfurt und des Fachbereichs Architektur der TU Darmstadt, in Zusammenarbeit mit Oliver Elser vom Deutschen Architekturmuseum. Die Vorträge finden in englischer und deutscher Sprache statt

- Tagesexkursionen in Frankfurt und Darmstadt, organisiert von Sarah Borree, Frederike Lausch und Daniela Ortiz dos Santos, 2.11.2021 und 4.11.2021
Die Tagesexkursionen „Frankfurt postkolonial“ und „Darmstadt auf einen Blick“ sind eine gemeinsame Veranstaltung des Kunstgeschichtlichen Instituts der Goethe-Universität Frankfurt und des Fachbereichs Architektur der TU Darmstadt.

- Hauptseminar: „Geschichte(n) neu erzählen: Das Archiv in der zeitgenössischen Kunst“, organisiert von Lena Holbein, mittwochs 12-14 Uhr
Das Seminar geht der vielschichtigen Referenzierung des Archivs - als Materialfundus, Praxis und Konzept - in der Gegenwartskunst nach. Zentral scheint dabei, dass die Künstler*innen mit der Authentizität und vermeintlichen Objektivität des Archivs spielen und den dominanten Erzählungen solche gegenüberstellen, die bisher ungehört blieben.


Ortstermine und thematisch relevante Veranstaltungshinweise


- Vortragsabend: "Exploring the Effects of Architecture" mit anschließender Diskussion, 2.11.2021, 18 Uhr (onlineDrei Vortragende und eine moderierte Diskussion widmen sich der Frage: Wie wirkt eigentlich Architektur?
Hannah Le Roux (University of the Witwatersrand, Johannesburg), Kenny Cupers (Universität Basel) und Daniel M. Abramson, Pamela Karimi, Laila Seewang und Meredith TenHoor für das Aggregate Architectural History Collaborative stellen Ihre Perspektiven auf die Ordnungsmacht gebauter Architektur vor. Der Abend lädt somit ein, einen Blickwinkel einzunehmen, bei dem Architekturschaffende aus- und Architekturerfahrende eingeblendet werden. Die Vorträge und Diskussion finden in englischer Sprache statt. Die Veranstaltung wurde konzipiert von Leonie Plänkers, Nina Gribat, Pietro Cesari und Sina Brückner-Amin von Architectures of Order (https://architecturesoforder.org)

Neu erschienen:

Dramaturgien von Bild und Raum
Festschrift für Hans Aurenhammer

Herausgegeben von Julia Saviello und Katharina Bedenbender

Mit Beiträgen von:
Katharina Bedenbender, Richard Bösel, Brigitte Borchhardt-Birbaumer, Bastian Eclercy, Frank Fehrenbach, Martina Frank, Karin Gludovatz, Antje Krause-Wahl, Andreas Nierhaus, Alessandro Nova, Christine Ott, Elisabeth Oy-Marra, Ulrich Pfisterer, Regine Prange, Jochen Sander, Julia Saviello, Peter Seiler, Ulrich Söding und Martin Sonnabend

Dietrich Reimer Verlag [2023] 2024

Weitere Infos (Reimer Verlag)

Inhaltsverzeichnis (PDF)

Text und Bild, Malerei und Architektur, Theater und Bildende Kunst – sie alle können Wechselbeziehungen eingehen, die sich als Dramaturgien beschreiben lassen. Welche Modi des Geschichtenerzählens gibt es in den Künsten? Beschreibbar werden aus dieser Perspektive die künstlerische Inszenierung von Landschaft und von Bildarchitekturen, raumtheoretische Überlegungen zu Malerei, Fläche und Ästhetik sowie Kunstwerke, die alle Sinne affizieren und Betrachter*innen in einen komplexen Dialog verwickeln. Für diese gattungsübergreifenden Dramaturgien von Bild und Raum sensibilisiert Hans Aurenhammer in seiner Forschung und Lehre. Ihm ist das Buch gewidmet.

2. Band der AO Publikationsreihe

Glass Scenographies. Notes on Spaces of One's Own (CCSA Topics 6 / Reihe "Architekturen des Ordnens", 2)

mit einem Essay von Szilvia Gellai

Utopia Computer. The "New" in Architecture? 

Herausgeberinnen: Nathalie Bredella, Chris Dähne, Frederike Lausch 

Neu erschienen:

Requisiten. Die Inszenierung von Objekten auf der ‚Bühne der Kunst'

Herausgegeben von Joanna Olchawa und Julia Saviello

Mit Beiträgen von
Max Böhner, Sascha Förster, Stefan Heinz, Michael Kleine, Antje Krause-Wahl, Roman Lemberg, Kathi Loch, Joanna Olchawa, Thomas Pöpper, Julia Saviello, Astrid Schenka, Andrew Sofer, Miriam Volmert und Birgit Wiens

Erschienen als Buch (im Verlag ad picturam) und online open access auf arthistoricum: https://doi.org/10.11588/arthistoricum.1186

Weitere Infos bei ad picturam (https://www.ad-picturam.de/Requisiten/)

Inhaltsverzeichnis

Das Gewehr an der Wand in Tschechows Theaterstücken, der Hammer in mittelalterlichen Passionsspielen, der Schild im frühneuzeitlichen Turnier: Objekte begleiten und ermöglichen Handlungen, vor allem innerhalb einer Inszenierung durch Akteur*innen auf einer ›Bühne‹ und vor einem Publikum. Dieser Zusammenhang wurde bisher vornehmlich von der Requisitenforschung in den Theater- und Filmwissenschaften erkannt und hinterfragt. Stand dabei zunächst der semiotische Charakter von Requisiten im Vordergrund, so wurden in den letzten Jahren zunehmend auch ihre Materialität und ihre Bedeutung als eigenständige Akteure thematisiert. Der Band setzt hier an und versucht, das Potential der Kunstgeschichte und des kunsthistorischen Instrumentariums aufzuzeigen sowie eine Perspektiverweiterung im Dialog mit den anderen wissenschaftlichen Disziplinen mitzutragen.
Die Beiträge des Bandes kreisen um die Materialität und Medialität der Requisiten, ihre Produktionsästhetik, ihre räumliche Inszenierung und die Bühnen, auf denen diese stattfindet, aber auch – ausgehend von der Rezeptionsästhetik – um ihr Verhältnis zu den Betrachter*innen. Es werden sowohl Objekte, die in theatralen Kontexten Verwendung fanden, untersucht als auch Darstellungen ihrer performativen Nutzung; neben realen Orten geraten imaginative Bühnen, etwa solche in Gemälden und Texten, in den Blick; und darüber hinaus finden Aufbewahrungsorte wie der Fundus und das Museum Berücksichtigung, in denen Requisiten auf ganz eigene Art inszeniert und als Protagonisten ihrer eigenen Geschichte in Erscheinung treten.

Neu erschienen:

Das Werk im Zentrum. Kunstgeschichte mit Objekten aus dem Städel Museum und der Liebieghaus Skulpturensammlung

Festschrift für Jochen Sander zum 65. Geburtstag

Herausgegeben von Berit Wagner, Almut Pollmer-Schmidt und Heidrun Lange-Krach

Deutscher Kunstverlag, ISBN 978-3-422-80088-5



Inhaltsverzeichnis (PDF)

Eine kunsthistorisch relevante, noch dazu innovative Fragestellung ausgehend von einem zentralen Objekt zu entwickeln, ist eine komplexe Angelegenheit. Mit jeder fokussierten Betrachtung erschließt sich nicht nur Fachwissen, sondern es eröffnet sich zugleich der intensive Einblick in ein lebendiges Stück Kunstgeschichte. In diesem Spannungsfeld vereint der vorliegende Band über 40 Beiträge internationaler Autorinnen und Autoren, die in konzertierter Form Objekte der Frankfurter Sammlungen aus dem Städel Museum und der Liebieghaus Skulpturensammlung mit verschiedenen methodischen Ansätzen einer Analyse unterziehen. An in ihrem Facettenreichtum kaleidoskopartig ausgebreiteten Werken vom Mittelalter bis in die Gegenwart werden Einzelfragen entwickelt und pointierte Kunstgeschichte(n) erzählt. Jochen Sander, der mit beiden Sammlungen eng verbunden ist, hat die objektzentrierte Forschung in zahlreichen Publikationen vorangetrieben und methodisch neue Wege beschritten. Ihm ist dieses Buch gewidmet.

Capricci luterani?

Michelangelo artista e poeta nel contesto del dibattito religioso del Cinquecento / Michelangelo, Artist and Writer, and the Religious Debates of the Sixteenth Century

Herausgegeben von: Christine Ott, Hans Aurenhammer, Marc Föcking und Alessandro Nova

Berlin/Boston (De Gruyter) 2023

Gebundene Ausgabe und Open Access

Mehr Infos bei De Gruyter

Sara Honarmand Ebrahimi:

Emotion, Mission, Architecture 
Building Hospitals in Persia and British India, 1865-1914

Emotion, Mission, Architecture (degruyter.com)


Kracauer's Architecture. The Ornamental Nature of the New Capitalist Order (CCSA TOPICS 5 / „Architekturen des Ordnens“, 1)

Carsten Ruhl
herausgegeben vom/ edited by Center for Critical Studies in Architecture CCSA

https://www.m-books.eu/store/kracauers-architecture/

Mehr als ein Haus! Marcel Breuer in Wiesbaden (CCSA TOPICS 4)

herausgegeben vom Center for Critical Studies in Architecture CCSA

https://www.m-books.eu/store/mehr-als-ein-haus/

Corinna Gannon

Die Porträtsammlung der Dr. Senckenbergischen Stiftung. Frankfurter Medizin- und Kunstgeschichten 


München (Hirmer) 2022
ISBN: 978-3-7774-4062-0

Joanna Olchawa:
"Inhalt zweierley predig (1529). 
Wider die Deutung als ‚protestantische Propaganda' und für eine audiovisuelle Wahrnehmung illustrierter Flugblätter"


in: 21: Inquiries into Art, History, and the Visual. Beiträge zur Kunstgeschichte und visuellen Kultur 3 (2022)
DOI: https://doi.org/10.11588/xxi.2022.3

Joanna Olchawa:
"Die ‚Ohren der Zuschauer'. Das hörende (und schauende) Predigtpublikum vor der Kanzel im 15. Jahrhundert"

In: Das Mittelalter. Perspektiven mediävistischer Forschung 27 (2022), S. 110–143

https://doi.org/10.17885/heiup.mial.2022.1

 

Daniela Ortiz dos Santos, Charlotte Malterre-Barthes, Torsten Lange und Gabrielle Schaad (Hg.):

Zeitgenössische feministische Raumpraxis

Redaktionsorganisation: Melissa Koch und Anh-Linh Ngo

erschienen 2022
Mehr Informationen: https://archplus.net

Stefanie Heraeus (Hg.)

Wörter, Sprache, Gespräche ausstelle

Mit Beiträgen u.a. von Fiona Geuß, Heike Gfrereis, Christina Lehnert, Bonaventure Soh Bejeng Ndikung und Philippe Pirotte.

transcript Verlag
27. Januar 2022
ISBN: 9783839461594 

Mechthild Fend:

Images Made by Contagion: On Dermatological Wax Moulages

Sage Journals, 17.1.2022

Online abrufbar unter: https://journals.sagepub.com/doi/10.1177/1357034X211036488


Markus Dauss: 

Architektur für die Nation? Frankreich im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts

(2021, In: Kunstgeschichte, Open Peer Review Journal: https://www.kunstgeschichte-ejournal.net/588/)

Vortrag auf You Tube: https://www.youtube.com/watch?v=FH9Lv9nDUb8

Matthias Krüger, Léa Kuhn und Ulrich Pfisterer (Hg.)

Pro domo. Kunstgeschichte in eigener Sache

Paderborn: Brill / Fink 2021
ISBN 978-3-7705-6506-1

Vom Wort zur Kunst. Künstlerzeugnisse vom frühen Mittelalter bis zur Gegenwart

Hrsg. Helen Barr, Dirk Hildebrandt, Ulrike Kern und Rebecca Müller

Die Publikation ist aus der Ringvorlesung „Der Künstler spricht“ am Kunstgeschichtlichen Institut Frankfurt im Sommersemester 2017 hervorgegangen.

Mit Beiträgen von
Helen Barr, Johannes Endres, Johanna Függer-Vagts, Heidi C. Gearhart, Dirk Hildebrandt, Henry Keazor, Antje Krause-Wahl, Christine Ott, Bruno Reudenbach, Berit Wagner, Iris Wien und Andreas Zeising

Januar 2021
ISBN 978-3-942819-52-4, EDITION IMORDE 

Water Cooler Talks 2024

Workshops, Performances, Lesungen

Samstag, 10. Februar 2024, 10:00–18:00 Uhr
Raum hinter der Mensa, Städelschule, Daimlerstraße 32, 60314 Frankfurt am Main

Der Rundgang der Städelschule wird jedes Jahr durch die Water Cooler Talks von Studierenden der Curatorial Studies ergänzt. In der diesjährigen Ausgabe wird das traditionelle Talk-Konzept aufgebrochen, um stattdessen einen Ort für kollektiven Austausch und Begegnung zu schaffen. Das Programm am Samstag, den 10.02.2024, umfasst künstlerische Interventionen durch Studierende der Städelschule – Hendrik Arns (Performance), Koon Kwon (Meditation und Zeichenworkshop), Yuan Ming (Sound Performance) und Augustine Paredes (Lesung) – sowie einen Workshop mit Gastkünstler*in Sunny Pfalzer, in dem Fragen nach gemeinsamen Arbeitsprozessen, Bewegung und Freund*innenschaft verhandelt werden. Alle Besucher*innen sind herzlich eingeladen, an den künstlerischen Praktiken teilzuhaben, miteinander ins Gespräch zu kommen oder den Raum in der Daimlerstraße im “Trubel" des Rundgangs als Ort der Ruhe und Kontemplation zu nutzen.
PROGRAMM:

Samstag, 10. Februar, offen von 10:00 bis 18:00 Uhr
Raum hinter der Mensa, Städelschule, Daimlerstraße 32, 60314 Frankfurt am Main

11:00 – 12:30 Koon Kwon, My Inside Light Pattern, Zeichen-Workshop
Im Workshop My Inside Light Pattern leitet Koon Kwon eine Sonnenlicht Meditation an. Ausgehend von visuellen und körperlichen Empfindungen werden wir dann in individuellen Meditationen unsere eigenen Lichtmuster malen.

13:15 – 13:30 Augustine Paredes, Dancing in a godless land, Lesung
Dancing in a godless land ist eine Lesung von Gedichten, die Augustine Paredes als Reaktion auf den Krieg gegen Drogen auf den Philippinen geschrieben hat, der sich 2016 verschärft hat und dessen Folgen bis heute zu spüren sind.

14:00 – 14:30 Hendrik Arns, fall4me, Performance
fall4me ist eine diskursive Untersuchung innerhalb der (post-)queeren Debatte, die sich auf Heilung und Neuerzählung konzentriert. Die Performance untersucht den Akt des Fallens (oder Loslassens) als Geste der Hoffnung und des Mutes und erforscht die Segmentierung von Sprache, Bedeutung und Inhalt.

15:00 – 15:30 Ming Yuan, Dripsody, Klang Performance
In ihrer ersten öffentlichen Klang-Live-Performance Dripsody verbindet Ming Yuan das Ethos des Minimalismus und buddhistische Spiritualität miteinander. Durch Elemente einer chinesischen Teezeremonie, Live-Aufnahmen und digitalem Sound entfaltet sie eine klangliche und visuelle Reise des Tees.

16:00 – 18:00 Sunny Pfalzer, Send me a text, Gemeinsames Lesen, Fühlen, Hören
Send me a text ist eine kollektive Lese-, Fühl- und Zuhörsession und ein Ort zum Verweilen. Alle sind eingeladen, ihre Gedichte, Liebesbriefe, Manifeste und Gedanken (max. halbe Seite) einzuschicken, um an dem Workshop Send me a text teilzunehmen. 

Der Text kann in der Sprache verfasst werden, in der ihr euch wohlfühlt. Sunny schlägt eine kollektive Lesepraxis der Textsammlung vor, die Körper durch Worte, Klänge und eine Aktivierung der Sinne verbindet. Das Format wurde mit Lena Neuburger entwickelt.
Eure Texte könnt ihr unter https://sendmeatext.tilda.ws/ einreichen. Bei Fragen schreibt uns gerne unter curatorial_studies@gmx.de
Wir freuen uns auf euch! Eure Curatorial Studies Klasse 2023
Während des Wintersemesters 2023/24 gibt es mehrere Veranstaltungs-formate – In Focus, Gathering und einen Roundtable –, um die künstlerische Praxis von Raqs Media Collective und das kritische Potenzial von All, Hu-mans aus unterschiedlichen Perspektiven zu diskutieren.
Der Baldachin soll hierbei als Treffpunkt dienen. Ein Artist Talk mit Raqs Media Collective, moderiert von Studierenden der Curatorial Studies, leitet am Eröffnungsabend den Austausch über die neue Installation ein. Im Rahmen von in Focus finden Gespräche mit Expert:innen aus verschiede-nen Forschungsbereichen und Disziplinen statt, die sich auf je einen spezi-fischen Aspekt der Arbeit konzentrieren. Hierbei steht die Auseinanderset-zung mit kunsttheoretischen und medialen ebenso wie mit sozialen, politi-schen und philosophischen Themen im Vordergrund. Bei den Gatherings laden Gäste mit ausgewählten Texten, Bildern oder anderweitigen Objekten zu einem Zusammenkommen mit der Studierendenschaft ein. Anhand der Materialien sollen in einem offenen Dialog alternative Zugänge zur LED-Videoinstallation geschaffen werden. Der Roundtable setzt sich aus mehre-ren Gesprächspartner:innen zusammen, die die Facetten der Werkgruppe interdisziplinär diskutieren. Es werden zudem jeweils ein Treffen in Einfa-cher Sprache und in Gebärdensprache angeboten. 


06.12.2023, 18 Uhr 
In Focus: C wie… Canon><Canopy – Expert:innen-Gespräch mit Prof. Verena Kuni
Foyer SKW-Gebäude, Goethe-Universität, Campus Westend, Rostocker Str. 2, 60323 Frankfurt am Main

20.12.2023, 17 Uhr
Gathering: Skulpturen der Zusammenkunft – Diskussionsrunde mit Studierenden und Prof. Antje Krause-Wahl, moderiert von Studierenden der Curatorial Studies
Foyer SKW-Gebäude, Goethe-Universität, Campus Westend

10.01.2024, 17 Uhr
In Focus:  Expert:innen-Gespräch mit Dr. Stefanie Heraeus
Foyer SKW-Gebäude, Goethe-Universität, Campus Westend

17.01.2024, 16 Uhr
Führung in Gebärdensprache mit Studierenden der Curatorial Studies
Foyer SKW-Gebäude, Goethe-Universität, Campus Westend

24.01.2024, 17:30 Uhr
Gathering: Kunst.Sprache.Afrika – Diskussionsrunde mit Studierenden und Prof. Axel Fanego Palat und Dr. Julia Schwarz, moderiert von Studierenden der Curatorial Studies
Foyer SKW-Gebäude, Goethe-Universität, Campus Westend

07.02.2024, 13 Uhr
Roundtable mit Dr. Johanna Leinius, Prof. Mechthild Fend und Prof. Pavan Malreddy, moderiert von Studierenden der Curatorial Studies
SH 4.107, Goethe-Universität, Campus Westend


Sara Honarmand Ebrahimi and Maziyar Ghiabi :

"Toward a Mulitfaceted History of Architecture and Internationalsim" 

16-17 November 2023 The University of Exeter

Size, Shape and Scale. Die Formate der Malerei 

9./10.10.2023

Achtung: kleine Veränderungen im Programm!

Aufgrund einer kurzfristigen Absage, muss das Tagungsprogramm leicht umgestellt werden. Der Vortrag von Julia Saviello wird schon am Montag um 16:45 Uhr stattfinden. Der Vortrag von Marianne Koos wird an diesem Tag auf 16:00 Uhr vorverlegt.
Am Dienstag beginnt die Tagung dann erst um 9:45 Uhr.


Im Zeitalter der Digitalisierung scheint das Format eines Bildes zu einer beinahe beliebigen Variable geworden zu sein. Je nachdem, ob man die Bilddatei auf einem Smartphone, einem Tablet oder einem Computer öffnet oder mit Hilfe eines Beamers auf eine Wand projiziert, erscheint das entsprechende Bild in den unterschiedlichsten Formaten. Das gilt auch für die ins Netz eingespeisten Bilder älterer Medien. So lässt sich heute jedwedes altmeisterliche Gemälde problemlos auf dem wenige Zoll messenden Display eines Smartphones anschauen – wobei es dank der Zoom-Funktion oft sogar möglich ist, die Details genauer in Augenschein zu nehmen, als dies vor dem Original im Museum möglich ist. Die Vorteile, die sich daraus nicht zuletzt für die kunsthistorische Forschung ergeben, liegen auf der Hand. Doch droht damit zugleich der Sinn für die Bedeutung des Formats als zentrale rezeptionsästhetische Kategorie verlustig zu gehen.

Auf der Tagung soll diese Bedeutung ins Zentrum gerückt und in ihren verschiedenen Facetten ausgeleuchtet werden. Das gemalte Bild dient dabei als Untersuchungsgegenstand, wobei neben den herkömmlichen Bildmedien der Malerei, dem Fresko und dem Staffeleibild, bewusst jede Art bemalter Objekte in die Untersuchung einbezogen wird, um so die Materialität und Objekthaftigkeit des gemalten Bildes auf einer möglichst breiten historischen und geografischen Basis zu analysieren. Methodisch sollen verschiedene Ansätze erprobt werden – neben rezeptionsästhetischen und rezeptionsgeschichtlichen Fragestellungen werden auch semantische, funktionale und produktionsästhetische Aspekte des Formats thematisiert. Diskutiert werden soll unter anderem: Wie tragen Größe, Zuschnitt und Ausrichtung des Formats zur Bedeutung einer Malerei bei? Welche Rolle spielte das Format innerhalb gattungs-, kunst- und medientheoretischer Diskurse? Mit welchen kulturellen, religiösen, politischen, sozialen oder genderspezifischen Konnotationen können Formate aufgeladen sein? Und wie wird durch das Format unsere Rezeption von Gemälden und anderer bemalter Objekte gesteuert?

Konzeption und Organisation:
Matthias Krüger und Julia Saviello
Veranstaltungsort:  Goethe-Universität
Campus Westend / Casinogebäude
Renate von Metzler-Saal (R. 1.801)
Nina-Rubinstein-Weg
60323 Frankfurt a. M.
Gefördert durch:
Fritz Thyssen Stiftung für Wissenschaftsförderung

Programm

2. bis 10. November in Darmstadt und Frankfurt

Finissage
Wie wird Wissen über Architektur geordnet und welchen Einfluss hat die räumliche Ordnung von Sammlungen auf unser Wissen?

Welche Rollenbilder sind mit dem Architekturberuf verknüpft und wie wirken sich diese auf die Geschlechterverhältnisse unter Architekturschaffenden aus?

Wie kommt Ordnung ins Entwerfen von Architektur und wie beeinflussen digitale Werkzeuge die Gestaltung von Architektur?

Diesen und anderen Fragen geht das interdisziplinäre Forschungsprojekt „Architekturen des Ordnes“ seit 2020 aus unterschiedlichen Perspektiven nach.

Zum Abschluss des Projektes präsentieren Forscher*innen aus Architektur, Soziologie, Geschichts- und Medienwissenschaften und Rechtsgeschichte ihre Ergebnisse in Form eines vielfältigen Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramms.

Das volle Programm wird im September veröffentlicht.

Das Kunstgeschichtliche Institut sucht zum SoSe 2024 Studentische Hilfskräfte (Tutor:innen, 24 Std./mtl.) 

und Writing Fellows (80 Std./Semester) 

Tutor:in werden am KGI 

für BA-Studierende ab dem 3. Semester 

Das Tutorienprogramm mit den Linien „Training“, „Vernetzung“ und „Perspektiven“ bietet  Studierenden der Studieneingangsphase umfangreiche Orientierungsmöglichkeiten. Dies  umfasst Aspekte zur Studienorganisation, zu Eigenheiten der Fachkultur, Kenntnisse  

über den Studienort Frankfurt und über Berufsperspektiven mit einem Studium der Kunst- geschichte. Die thematischen Ausrichtungen der einzelnen Linien sowie die zu besu- chenden Institutionen und einzuladenden Gäste werden von den Tutor:innen eigenstän- dig in Absprache mit dem Institut ausgewählt. Sie haben also die Möglichkeit, maßgeblich die Schwerpunktsetzung am Institut mitzugestalten und eigene Ideen, Interessen und  Vorstellungen einzubringen. 

Ihre Aufgaben 

·         Konzeption und Durchführung der Linien „Training“, „Vernetzung“, „Perspektiven“

·         Unterstützung beim Angebot der OE-Woche 

·         Bewerbung des Angebots (Gestaltung von digitalen Flyern, Social Media etc.) 

·         Verwaltung der Anmeldungen zu den Linien in OLAT 

·         Teilnahme an Weiterbildungsmaßnahmen 

Ihr Profil 

·         Sie sind immatrikulierte:r Bachelor-Student:in im Fach Kunstgeschichte. 

·         Sie haben mindestens zwei erfolgreich abgeschlossene Semester absolviert. 

·         Sie sind an Teamarbeit interessiert. 

·         Sie würden sich als kommunikationsstark beschreiben. 

·         Sie arbeiten eigenverantwortlich und strukturiert. 

·         Sie können sich in unterschiedliche Zielgruppen hineinversetzen. 

·         Sie möchten sich an verschiedenen medialen Vermittlungsformaten probieren. 

Wir bieten 

·         Weiterbildungsmöglichkeiten zu Methoden und Didaktik durch eigene sowie externe Workshops 

·         ein Arbeitsfeld, in das Sie eigene Ideen und Themen mit einbringen können 

·         flexible Arbeitszeiten 

·         das Erlernen berufsqualifizierender Tätigkeiten und Soft-Skills 

Writing Fellow werden für das KGI 

für BA-Studierende ab dem 5. Semester und MA-Studierende 

Das Writing Fellow Programm wird getragen vom Schreibzentrum der Goethe-Universität. Writing Fellows sind schreibdidaktisch geschulte Tutor:innen, die Lehrende bei der  Durchführung schreibintensiver Seminare oder bei Einführungen in das wissenschaftliche Schreiben für 80 Stunden im gesamten Semester unterstützen. Sie erteilen Studierenden mündliches Feedback auf zwei Kurztexte und stellen ihnen ein entsprechend kommentiertes Textdokument zur Verfügung. 

Ihre Aufgaben 

·         Begleitung eines Pro- oder Hauptseminars der Kunstgeschichte 

·         Weiterbildung in Workshops am Schreibzentrum im Rahmen des WF-Programms

·         Korrektur kurzer Schreibaufgaben innerhalb des zu begleitenden Seminars 

·         Feedback-Gespräche mit Studierenden zu ihren Texten führen 

Ihr Profil ·         

·         Sie sind immatrikulierte:r Bachelor-Student:in im Fach Kunstgeschichte. 

·         Sie haben mindestens zwei erfolgreich abgeschlossene Semester absolviert. 

·         Sie sind an Teamarbeit interessiert. 

·         Sie würden sich als kommunikationsstark beschreiben. 

·         Sie arbeiten eigenverantwortlich und strukturiert. 

·         Sie können sich in unterschiedliche Zielgruppen hineinversetzen. 

·         Sie möchten sich an verschiedenen medialen Vermittlungsformaten probieren. 

Wir bieten 

·         Weiterbildungsmöglichkeiten zu Methoden und Didaktik durch eigene sowie externe Workshops 

·         ein Arbeitsfeld, in das Sie eigene Ideen und Themen mit einbringen können 

·         flexible Arbeitszeiten 

·         das Erlernen berufsqualifizierender Tätigkeiten und Soft-Skills 

Writing Fellow werden für das KGI 

für BA-Studierende ab dem 5. Semester und MA-Studierende 

Das Writing Fellow Programm wird getragen vom Schreibzentrum der Goethe-Universität. Writing Fellows sind schreibdidaktisch geschulte Tutor:innen, die Lehrende bei der  Durchführung schreibintensiver Seminare oder bei Einführungen in das wissenschaftliche Schreiben für 80 Stunden im gesamten Semester unterstützen. Sie erteilen Studierenden mündliches Feedback auf zwei Kurztexte und stellen ihnen ein entsprechend kommen- tiertes Textdokument zur Verfügung. 

Ihre Aufgaben 

·         Begleitung eines Pro- oder Hauptseminars der Kunstgeschichte 

·         Weiterbildung in Workshops am Schreibzentrum im Rahmen des WF-Programms

·         Korrektur kurzer Schreibaufgaben innerhalb des zu begleitenden Seminars 

·         Feedback-Gespräche mit Studierenden zu ihren Texten führen 

Ihr Profil 

·         Sie sind immatrikulierte:r fortgeschrittene:r Bachelor- oder Master-Student:in im 

Fach Kunstgeschichte. 

·         Sie haben mindestens vier erfolgreich abgeschlossene Semester absolviert.

·         Sie besitzen ein gutes Gefühl für wiss. Texte und deren Anforderungen  

·         Sie haben ein nahbares Wesen haben, sodass sich die Studierenden Ihnen 

gerne anvertrauen 

·         Ein explizites Vorwissen zu Schreib-Strategien ist nicht nötig 

Wir bieten 

·         Betreuung durch das Schreibzentrum und die Koordination am KGI 

·         Intensive Zusammenarbeit mit Dozierenden des KGI 

·         flexible Arbeitszeiten 

·         das Erlernen berufsqualifizierender Tätigkeiten 

Kontakt / Bewerbung 

Inhaltliche Fragen zu den Stellen beantwortet Ihnen Frau Clara Nicolay 
(nicolay@kunst.uni-frankfurt.de). Ihre Bewerbung inkl. Motivationsschreiben, Lebenslauf  und Leistungsnachweisen richten Sie bitte schriftlich per E-Mail bis zum 04.02.2024 an die Koordinatorin für die Tutorien und Writing Fellows Clara Nicolay,  M.A. 
(nicolay@kunst.uni-frankfurt.de). Die Auswahlgespräche finden voraussichtlich am 8. und 9. Februar 2024 statt.  

Benvenuto Cellini Gesellschaft. e.V.Kunstgeschichtliches Institut
Kunstgeschichte@kunst.uni-frankfurt.de
Hausanschrift: Rostocker Straße 2, 60323 Frankfurt
Briefsendungen:  60629 Frankfurt
Telefon (069) 798-28336