E-Mail: Krause-Wahl@em.uni-frankfurt.de
Telefon (069) 798 - 24995
Raum SKW 05.B126
Sprechstunden in Sommersemester 2026:
Mittwoch von 14:00 - 16:00 Uhr
Anmeldung unter: i.muellers@kunst.uni-frankfurt.de
Informationen zum BAFöG (Formblatt 5):
Vereinbaren Sie einen Termin in meiner Sprechstunde. Bringen Sie das ausgedruckte Formblatt 5 mit und die Übersichtstabelle Ihrer Studienleistungen. Informieren Sie sich vorab, ob Sie für das beantragte Fachsemester die CP eingesammelt haben, die im jeweiligen Studienplan vorgesehen sind.
Heisenberg-Professur für Gegenwartskunstgeschiche, Subjektkonfiguration und Körperpolitiken
Organisatorin der Chillida-Gastprofessur
Modulbeauftragte fürBAFöG-Beauftragte
Selbständige Veröffentlichungen
Herausgeberschaften
Konferenz, 2025
Prof'in. Dr. Antje Krause-Wahl gem. mit Max Böhner (Humboldt-Universität Berlin/Universität Potsdam), Clara J. Lauffer (Goethe-Universität Frankfurt am Main), Prof. Dr. Simon Wendt (Goethe-Universität Frankfurt am Main)
The hard body is omnipresent in contemporary culture. It evokes purity, whiteness, and resistance to cracking or contamination. It is the result of disciplined self-optimization (physical training, a strict diet, dietary supplements, and/or surgery) and part of the iconography of white supremacy. Contemporary artists only refer to the hard male body to destroy it – like Candice Lin in her installation “A Hard White Body" (2017).
So, why should we revisit the hard male body, with its undeniable hegemonic bias? Why not dismiss it, and look at the fragmented, performative, vulnerable, and transformative male body instead?
This conference argues that the study of the hard male body is crucial to understand constructions of masculinities (straight and queer) in the art and visual culture that have developed in constant exchange between Europe and the US since the 19th century. Klaus Theweleit's psychoanalytic study of masculinity, “Männerphantasien" (1977/2019), serves as the conference's primal inspiration: His term “body armor" delineates the function of muscles as a protective barrier against physical threats and any sexual and emotional destabilizations originating from women.
However, art and visual culture represent the hard male body as an ambiguous figure: neither solely hegemonic or heteronormative nor solely white but part of queer desire and potentially queer itself. Taking the intertwined European and American emergence of fitness and bodybuilding culture as well as representations of muscular men in art and mass media since the late 19th century as a starting point, this conference will reconstruct the ambivalent history of an abiding fascination with the hard male body.
2022 Workshop
gem. mit Franziska Linhard
im Rahmen der Ausstellung Future Bodies from a Recent Past, Museum Brandhorst, München, https://www.museum-brandhorst.de/workshop-the-longs-1980s/
Ein Forschungsprojekt der Heisenberg-Professur für Gegenwartskunstgeschichte in Kooperation mit dem Museum für Moderne Kunst (seit 2022)
Prof.'in Dr. Antje Krause-Wahl
Nadine Hahn-Rübel, M.A.
Der Kurator Jean-Christophe Ammann hat die Kunstlandschaft Europas geprägt. Er war ab 1968 nach seiner Assistenz für Harald Szeemann an der Kunsthalle Bern als einer der jüngsten Museumsdirektor*innen Europas am Kunstmuseum Luzern tätig. 1978 wechselte er in die Kunsthalle Basel. 1989 wurde er Direktor des Museums für Moderne Kunst in Frankfurt am Main (1989–2001). In der Schweiz, in Deutschland und Italien kuratierte er vielbeachtete und wegweisende Gruppen- und Einzelausstellungen, in denen Körper und Erfahrungen des Körpers eine zentrale Rolle einnahmen und setzte sich für ein umfangreiches Performance-Programm ein. Zu seinem Abschied 2001 überließ Jean-Christophe Ammann dem MMK sein persönliches Archiv, welches 35 Jahre seiner kuratorischen Tätigkeit in der Kunsthalle Bern, dem Kunstmuseum Luzern, der Kunsthalle Basel und am MMK in Frankfurt dokumentiert. Das Archiv umfasst Raumskizzen und Fotografien von Ausstellungen und Performances, Einladungskarten, Plakate, Künstler*innenbücher, Ausstellungskataloge, Zeitschriften, Schallplatten und Tonkassetten sowie Film- und Videoaufnahmen. Es enthält darüber hinaus unveröffentlichte Korrespondenzen mit Kurator*innen, Galerist*innen und Künstler*innen.
Auftakt des Projektes ist das Seminar Kuratorische Archive - Jean-Christophe Ammann (Wintersemester 2022/23) indem ein Teil des Archivs inhaltlich aufbereitet wird und ausgehend von den Materialien im Archiv Ausstellung Ammanns rekonstruiert werden.
>Zu den Archiven auf der Website des MUSEUM MMK FÜR MODERNE KUNST
Wissenschaftliche Hilfskraft: Laura Waas
Abgeschlossen:
In den letzten Jahren ist ein gestiegenes
Interesse an den zeitgenössischen Crossover-Phänomenen zwischen Mode und
bildender Kunst zu verzeichnen. Isabelle Graw sieht in der Mode eine
der vorherrschenden gesellschaftlichen Normen und Rahmenvorgaben, von
denen sowohl künstlerische Verfahrensweisen als auch Subjektentwürfe
geprägt sind. In diesem Zusammenhang hat das Medium Zeitschrift bisher
kaum Beachtung gefunden, obwohl gerade hier ein komplexes Zusammenspiel
von Mode und Kunst existiert.
Das Projekt untersucht Avantgarde- und
Modezeitschriften von den 1910er Jahren bis in die Gegenwart (»Rogue«,
»Harper's Bazaar«, »Vogue«, »View«, »Andy Warhol's Interview«, »File
Megazine«, »Purple«) im Verbund mit der Arbeit ihrer Herausgeber
(Alexander Liberman, Andy Warhol, General Idea). Es untersucht die
visuellen Strategien, mit denen Mode und Kunst in diesen Magazinen
Verbindungen eingehen - mit dem Ziel, den Stellenwert der Mode in den
jeweiligen künstlerischen Avantgarden zu bestimmen.
Mit meinem
Projekt möchte ich die zeitgenössischen Diskurse um die Verschränkung
von Kunst und Mode historisch fundieren; anhand von Fallstudien die
Austauschprozesse analytisch erfassen und damit der etablierten
Vorstellung einer Popularisierung der (männlichen) Avantgarden durch die
(weibliche) Mode die Komplexität des Zusammenspiels entgegensetzen; und
die latente Gegenwart der Mode in den jeweiligen Kunstdiskursen
offenlegen. Indem die Arbeit sich einem in der Kunstgeschichte
vernachlässigten Medienverbund – bestehend aus Fotografien, Zeichnungen,
Texten, Layout – widmet, soll zudem mit den Methoden der Visual Studies
das Medium Zeitschrift für die Kunst- und Modegeschichte erschlossen
werden.
Dissertationen, laufend:
Masterarbeiten, abgeschlossen:
Selbständige Veröffentlichungen
Herausgeberschaften
Konferenz, 2025
Prof'in. Dr. Antje Krause-Wahl gem. mit Max Böhner (Humboldt-Universität Berlin/Universität Potsdam), Clara J. Lauffer (Goethe-Universität Frankfurt am Main), Prof. Dr. Simon Wendt (Goethe-Universität Frankfurt am Main)
The hard body is omnipresent in contemporary culture. It evokes purity, whiteness, and resistance to cracking or contamination. It is the result of disciplined self-optimization (physical training, a strict diet, dietary supplements, and/or surgery) and part of the iconography of white supremacy. Contemporary artists only refer to the hard male body to destroy it – like Candice Lin in her installation “A Hard White Body" (2017).
So, why should we revisit the hard male body, with its undeniable hegemonic bias? Why not dismiss it, and look at the fragmented, performative, vulnerable, and transformative male body instead?
This conference argues that the study of the hard male body is crucial to understand constructions of masculinities (straight and queer) in the art and visual culture that have developed in constant exchange between Europe and the US since the 19th century. Klaus Theweleit's psychoanalytic study of masculinity, “Männerphantasien" (1977/2019), serves as the conference's primal inspiration: His term “body armor" delineates the function of muscles as a protective barrier against physical threats and any sexual and emotional destabilizations originating from women.
However, art and visual culture represent the hard male body as an ambiguous figure: neither solely hegemonic or heteronormative nor solely white but part of queer desire and potentially queer itself. Taking the intertwined European and American emergence of fitness and bodybuilding culture as well as representations of muscular men in art and mass media since the late 19th century as a starting point, this conference will reconstruct the ambivalent history of an abiding fascination with the hard male body.
2022 Workshop
gem. mit Franziska Linhard
im Rahmen der Ausstellung Future Bodies from a Recent Past, Museum Brandhorst, München, https://www.museum-brandhorst.de/workshop-the-longs-1980s/
Ein Forschungsprojekt der Heisenberg-Professur für Gegenwartskunstgeschichte in Kooperation mit dem Museum für Moderne Kunst (seit 2022)
Prof.'in Dr. Antje Krause-Wahl
Nadine Hahn-Rübel, M.A.
Der Kurator Jean-Christophe Ammann hat die Kunstlandschaft Europas geprägt. Er war ab 1968 nach seiner Assistenz für Harald Szeemann an der Kunsthalle Bern als einer der jüngsten Museumsdirektor*innen Europas am Kunstmuseum Luzern tätig. 1978 wechselte er in die Kunsthalle Basel. 1989 wurde er Direktor des Museums für Moderne Kunst in Frankfurt am Main (1989–2001). In der Schweiz, in Deutschland und Italien kuratierte er vielbeachtete und wegweisende Gruppen- und Einzelausstellungen, in denen Körper und Erfahrungen des Körpers eine zentrale Rolle einnahmen und setzte sich für ein umfangreiches Performance-Programm ein. Zu seinem Abschied 2001 überließ Jean-Christophe Ammann dem MMK sein persönliches Archiv, welches 35 Jahre seiner kuratorischen Tätigkeit in der Kunsthalle Bern, dem Kunstmuseum Luzern, der Kunsthalle Basel und am MMK in Frankfurt dokumentiert. Das Archiv umfasst Raumskizzen und Fotografien von Ausstellungen und Performances, Einladungskarten, Plakate, Künstler*innenbücher, Ausstellungskataloge, Zeitschriften, Schallplatten und Tonkassetten sowie Film- und Videoaufnahmen. Es enthält darüber hinaus unveröffentlichte Korrespondenzen mit Kurator*innen, Galerist*innen und Künstler*innen.
Auftakt des Projektes ist das Seminar Kuratorische Archive - Jean-Christophe Ammann (Wintersemester 2022/23) indem ein Teil des Archivs inhaltlich aufbereitet wird und ausgehend von den Materialien im Archiv Ausstellung Ammanns rekonstruiert werden.
>Zu den Archiven auf der Website des MUSEUM MMK FÜR MODERNE KUNST
Wissenschaftliche Hilfskraft: Laura Waas
Abgeschlossen:
In den letzten Jahren ist ein gestiegenes
Interesse an den zeitgenössischen Crossover-Phänomenen zwischen Mode und
bildender Kunst zu verzeichnen. Isabelle Graw sieht in der Mode eine
der vorherrschenden gesellschaftlichen Normen und Rahmenvorgaben, von
denen sowohl künstlerische Verfahrensweisen als auch Subjektentwürfe
geprägt sind. In diesem Zusammenhang hat das Medium Zeitschrift bisher
kaum Beachtung gefunden, obwohl gerade hier ein komplexes Zusammenspiel
von Mode und Kunst existiert.
Das Projekt untersucht Avantgarde- und
Modezeitschriften von den 1910er Jahren bis in die Gegenwart (»Rogue«,
»Harper's Bazaar«, »Vogue«, »View«, »Andy Warhol's Interview«, »File
Megazine«, »Purple«) im Verbund mit der Arbeit ihrer Herausgeber
(Alexander Liberman, Andy Warhol, General Idea). Es untersucht die
visuellen Strategien, mit denen Mode und Kunst in diesen Magazinen
Verbindungen eingehen - mit dem Ziel, den Stellenwert der Mode in den
jeweiligen künstlerischen Avantgarden zu bestimmen.
Mit meinem
Projekt möchte ich die zeitgenössischen Diskurse um die Verschränkung
von Kunst und Mode historisch fundieren; anhand von Fallstudien die
Austauschprozesse analytisch erfassen und damit der etablierten
Vorstellung einer Popularisierung der (männlichen) Avantgarden durch die
(weibliche) Mode die Komplexität des Zusammenspiels entgegensetzen; und
die latente Gegenwart der Mode in den jeweiligen Kunstdiskursen
offenlegen. Indem die Arbeit sich einem in der Kunstgeschichte
vernachlässigten Medienverbund – bestehend aus Fotografien, Zeichnungen,
Texten, Layout – widmet, soll zudem mit den Methoden der Visual Studies
das Medium Zeitschrift für die Kunst- und Modegeschichte erschlossen
werden.
Dissertationen, laufend:
Masterarbeiten, abgeschlossen: