RE:VUE


Ausstellung und studentisches Projekt im Rahmen der uniweiten Initiative von „Get in Touch & Re:Start your Campuslife“


Neustart, Rückkehr, Anfang und Abschied – ein Blick auf Vertrautes und Unbekanntes

Wie finden wir zu einem neuen Alltag im Studium, im Unileben, auf dem Campus? Diese Frage stellt sich im Sommersemester 2022 an der Goethe-Universität in markanter Weise. Die letzten digitalen und partiell hybriden Semester haben das universitäre Leben in neue Strukturen überführt. Für viele ist dieses Semester daher nicht eine Rückkehr zu Gewohntem, sondern oftmals ein Neuanfang. Dieser Re:Start wirft also Fragen nach dem Zuvor auf. Was prägte eigentlich unsere Universitätsgemeinschaft und welche Anpassungen erfolgten daraus für die digitalen Formate?

Der Campus Bockenheim war für viele Jahrzehnte Kerngebiet der Frankfurter Universität. Nur noch für eine kurze Zeit erwacht hier studentisches Leben neu. Trotz der langen Historie ist er daher für manche ein gänzlich neuer Ort, der bespielt sein will! Andere wiederum erkennen die kurzfristigen Veränderungen an diesem sozialen Gefüge und beobachten Spuren aus der Zeitspanne der Lockdowns – Markierungen, Wegführungen hinterlassen auch nach Ihrer Entfernung optische Rückstände. Wie jeder städtische Raum ist auch der Campus Bockenheim durch wechselnde gesellschaftliche Verhältnisse permanent Transformationen ausgesetzt.

Diesem sich anhaltend umformenden und daher auch kontrastreichen Raum widmet sich die studentisch kuratierte Ausstellung RE:VUE. Präsentiert wird eine Posteranordnung, die den Bockenheimer Campus über sein architektonisches Gefüge, dessen Umwidmungen sowie materielle und ideelle Aneignungen sichtbar werden lässt. Die Bibliothek Kunstgeschichte/Städelbibliothek und Islamische Studien wird zum Konzentrationsort dieses gemeinsamen Agierens. Sie ist Ausstellungsfläche und zugleich Bezugspunkt der Bilderzählung.

Wir laden alle Studierenden, Kolleg*innen und Interessierte herzlich zur Ausstellung und Eröffnung am Donnerstag, den 14. Juli 2022 um 18.00 Uhr ein. 

Die Ausstellung wird voraussichtlich bis September 2022 zu sehen sein.  



Kontakt: 
Helen Barr, Bettina Güdelhöfer, Doris Reichert, Lil Helle Thomas
(Kunstgeschichtliches Institut, Goethe-Universität Frankfurt a.M.)


Dieses Projekt wird aus Mitteln des Landes Hessen gefördert.