Tagungen

Organisation: Kristin Böse und Joanna Olchawa, mit weiteren Partnern in Frankfurt am Main sowie dem Deutschen Verein für Kunstwissenschaft e.V.

28.9. - 1.10.2022

Organisation: Kristin Böse und Joanna Olchawa

28.9. - 1.10.2022

Organisation: Philippe Cordez, Rebecca Müller, Joanna Olchawa

19.-20.5.2022

Organisation: Joanna Olchawa und Julia Saviello

9.-10.10.2020

Ringvorlesungen

Ringvorlesung Architectures of Order

Designed Orders

Der architektonische Entwurfsprozess zielt auf das Herstellen neuer Ordnungen und wird gleichzeitig selbst durch seine praktischen, technischen, sozialen und rechtlichen Rahmenbedingungen strukturiert. Dieser doppelten Relation spürt die Ringvorlesung des LOEWE-Schwerpunkts „Architekturen des Ordnens“ im Sommer- und Wintersemester 2022/2023 nach. Jeder Entwurf imaginiert Zukunft und stellt einen Versuch dar, eine neue räumliche – und damit stets auch soziale – Ordnung hervorzubringen. Dieser projektive Zugriff auf noch Unbekanntes und Ungedachtes setzt dabei planerische Konventionen, bauliche Standards, rechtliche Vorgaben und etablierte architektonische, urbanistische und gesellschaftliche Vorstellungen zueinander ins Verhältnis, überdenkt und dynamisiert sie. Die Ringvorlesung fragt, in welcher Weise das Entwerfen die Interaktion dieser verschiedenen und heterogenen Faktoren strukturiert und welche Rolle die Bedingungen, Normen und Werkzeuge des Entwerfens spielen.


03.11.22
CARSTEN RUHL, DENNIS POHL (Goethe-Universität Frankfurt a.M.)
Mediated Orders: Material, Media, and Discourse in Architecture
10.11.22
STEFAN KÖGL (Siemens-AG, Berlin)
Siemensstadt Square – Die zehn Dimensionen der hybriden Stadt
01.12.22
ALLA VRONSKAYA (Universität Kassel)
The Talent-Meter: Space, Labor, and Architecture in Soviet Russia
15.12.22
ALBENA YANEVA (University of Manchester)
Disruptions: Architecture at the Time of Pandemic Upheavals
19.01.23
HÉLÈNE JANNIÈRE (Université Rennes 2 – Haute Bretagne)
Criteria and Instruments of Criticism: The Quest for an Architectural Specificity
02.02.23
REGINE HESS (ETH Zürich)
Othering Displayed: Racialized Spacemaking of German Exhibitions


Veranstaltungsort: Goethe-Universität Frankfurt a.M., Campus Westend, HZ 8, 18 Uhr

 
Desmond Paul Henry: Drawing Machine, © Desmond Paul Henry's Estate

Ringvorlesung Architectures of Order

Entworfene Ordnungen / Designed Orders

21.04.22, 18:00 s.t.

CLAUDIA MAREIS (Humboldt-Universität Berlin)
»Kombinatorische Kreativität: Entwerfen und Erfinden zwischen Ordnung und Kontingenz«

05.05.22, 18:00 s.t.
LIONEL DEVLIEGER (Ghent University, RotorDC)
»Assembling Fragments: Designing with Salvaged Building Components«

02.06.22, 18:00 s.t.
NATHALIE BREDELLA (Karlsruher Institut für Technologie) mit NICK FÖRSTER (Technische Universität München) und BENJAMIN BEIL (Universität Köln)
»Tools of Play: Planungsstrategien der Metastadt«

07.07.22, 18:00 s.t.
HAUKE HORN (Universität Mainz)
»Eine Frage des Geldes? Immobilienwirtschaft und Kommunalpolitik als ordnende Kräfte bei Planung und Bau von Bankhochhäusern in Frankfurt a. M.«

(Un)Sichtbare Städte. Vergegenwärtigung der mittelalterlichen Stadt im 20. und 21. Jahrhundert

(Un)Sichtbare Städte. Vergegenwärtigung der mittelalterlichen Stadt im 20. und 21. Jahrhundert

Organisation: Kristin Böse und Joanna Olchawa
Die Ringvorlesung ist dem Umgang mit der materiellen Überlieferung mittelalterlicher Städte in Stadtbau, in Stadtplanung und in musealen Sammlungen im 20. und 21. Jahrhundert gewidmet. Sie wirft einen Blick auf das Wechselverhältnis, welches zwischen den sichtbaren Spuren mittelalterlicher Kunst und Architektur wie auch den imaginären Bildern sowie Vorstellungen besteht, die die jeweilige Gegenwart von der mittelalterlichen Stadt besitzt. Die Vorlesung möchte zugleich ein Forum bieten, sich kritisch mit dem Begriff des ‚kulturellen Erbes' zwischen Aneignung und Modifizierung von als wertvoll, selten weniger wertvoll, begriffenen Überlieferungen auseinanderzusetzen. Den daraus abgeleiteten Nutzen für die Gegenwart gilt es ebenso zu erörtern, wie die Frage nach den Akteuren sowie Gründen, wann und warum mittelalterliche Kunst und Architektur in ihren städtischen Zusammenhängen zum Bestandteil der Erinnerungskultur wird. Mit Blick auf die identitätsstiftende und gemeinschaftsbildende Rolle stellt sich für die heutige Vermittlungsarbeit die ganz grundsätzliche Frage und Herausforderung: Welche (Mittelalter)Bilder sind es, die durch analoge und digitale Techniken erzeugt und für die Zukunft bewahrt werden sollen? 


RE:VUE

Ausstellung und studentisches Projekt im Rahmen der uniweiten Initiative von „Get in Touch & Re:Start your Campuslife“


Neustart, Rückkehr, Anfang und Abschied – ein Blick auf Vertrautes und Unbekanntes

Wie finden wir zu einem neuen Alltag im Studium, im Unileben, auf dem Campus? Diese Frage stellt sich im Sommersemester 2022 an der Goethe-Universität in markanter Weise. Die letzten digitalen und partiell hybriden Semester haben das universitäre Leben in neue Strukturen überführt. Für viele ist dieses Semester daher nicht eine Rückkehr zu Gewohntem, sondern oftmals ein Neuanfang. Dieser Re:Start wirft also Fragen nach dem Zuvor auf. Was prägte eigentlich unsere Universitätsgemeinschaft und welche Anpassungen erfolgten daraus für die digitalen Formate?

Der Campus Bockenheim war für viele Jahrzehnte Kerngebiet der Frankfurter Universität. Nur noch für eine kurze Zeit erwacht hier studentisches Leben neu. Trotz der langen Historie ist er daher für manche ein gänzlich neuer Ort, der bespielt sein will! Andere wiederum erkennen die kurzfristigen Veränderungen an diesem sozialen Gefüge und beobachten Spuren aus der Zeitspanne der Lockdowns – Markierungen, Wegführungen hinterlassen auch nach Ihrer Entfernung optische Rückstände. Wie jeder städtische Raum ist auch der Campus Bockenheim durch wechselnde gesellschaftliche Verhältnisse permanent Transformationen ausgesetzt.

Diesem sich anhaltend umformenden und daher auch kontrastreichen Raum widmet sich die studentisch kuratierte Ausstellung RE:VUE. Präsentiert wird eine Posteranordnung, die den Bockenheimer Campus über sein architektonisches Gefüge, dessen Umwidmungen sowie materielle und ideelle Aneignungen sichtbar werden lässt. Die Bibliothek Kunstgeschichte/Städelbibliothek und Islamische Studien wird zum Konzentrationsort dieses gemeinsamen Agierens. Sie ist Ausstellungsfläche und zugleich Bezugspunkt der Bilderzählung.

Wir laden alle Studierenden, Kolleg*innen und Interessierte herzlich zur Ausstellung und Eröffnung am Donnerstag, den 14. Juli 2022 um 18.00 Uhr ein. 

Die Ausstellung war bis September 2022 zu sehen.  


Kontakt: 
Helen Barr, Bettina Güdelhöfer, Doris Reichert, Lil Helle Thomas
(Kunstgeschichtliches Institut, Goethe-Universität Frankfurt a.M.)

Tagungen

Organisation: Kristin Böse und Joanna Olchawa, mit weiteren Partnern in Frankfurt am Main sowie dem Deutschen Verein für Kunstwissenschaft e.V.

28.9. - 1.10.2022

Organisation: Kristin Böse und Joanna Olchawa

28.9. - 1.10.2022

Organisation: Philippe Cordez, Rebecca Müller, Joanna Olchawa

19.-20.5.2022

Organisation: Joanna Olchawa und Julia Saviello

9.-10.10.2020

Ringvorlesungen

Ringvorlesung Architectures of Order

Designed Orders

Der architektonische Entwurfsprozess zielt auf das Herstellen neuer Ordnungen und wird gleichzeitig selbst durch seine praktischen, technischen, sozialen und rechtlichen Rahmenbedingungen strukturiert. Dieser doppelten Relation spürt die Ringvorlesung des LOEWE-Schwerpunkts „Architekturen des Ordnens“ im Sommer- und Wintersemester 2022/2023 nach. Jeder Entwurf imaginiert Zukunft und stellt einen Versuch dar, eine neue räumliche – und damit stets auch soziale – Ordnung hervorzubringen. Dieser projektive Zugriff auf noch Unbekanntes und Ungedachtes setzt dabei planerische Konventionen, bauliche Standards, rechtliche Vorgaben und etablierte architektonische, urbanistische und gesellschaftliche Vorstellungen zueinander ins Verhältnis, überdenkt und dynamisiert sie. Die Ringvorlesung fragt, in welcher Weise das Entwerfen die Interaktion dieser verschiedenen und heterogenen Faktoren strukturiert und welche Rolle die Bedingungen, Normen und Werkzeuge des Entwerfens spielen.


03.11.22
CARSTEN RUHL, DENNIS POHL (Goethe-Universität Frankfurt a.M.)
Mediated Orders: Material, Media, and Discourse in Architecture
10.11.22
STEFAN KÖGL (Siemens-AG, Berlin)
Siemensstadt Square – Die zehn Dimensionen der hybriden Stadt
01.12.22
ALLA VRONSKAYA (Universität Kassel)
The Talent-Meter: Space, Labor, and Architecture in Soviet Russia
15.12.22
ALBENA YANEVA (University of Manchester)
Disruptions: Architecture at the Time of Pandemic Upheavals
19.01.23
HÉLÈNE JANNIÈRE (Université Rennes 2 – Haute Bretagne)
Criteria and Instruments of Criticism: The Quest for an Architectural Specificity
02.02.23
REGINE HESS (ETH Zürich)
Othering Displayed: Racialized Spacemaking of German Exhibitions


Veranstaltungsort: Goethe-Universität Frankfurt a.M., Campus Westend, HZ 8, 18 Uhr

 
Desmond Paul Henry: Drawing Machine, © Desmond Paul Henry's Estate

Ringvorlesung Architectures of Order

Entworfene Ordnungen / Designed Orders

21.04.22, 18:00 s.t.

CLAUDIA MAREIS (Humboldt-Universität Berlin)
»Kombinatorische Kreativität: Entwerfen und Erfinden zwischen Ordnung und Kontingenz«

05.05.22, 18:00 s.t.
LIONEL DEVLIEGER (Ghent University, RotorDC)
»Assembling Fragments: Designing with Salvaged Building Components«

02.06.22, 18:00 s.t.
NATHALIE BREDELLA (Karlsruher Institut für Technologie) mit NICK FÖRSTER (Technische Universität München) und BENJAMIN BEIL (Universität Köln)
»Tools of Play: Planungsstrategien der Metastadt«

07.07.22, 18:00 s.t.
HAUKE HORN (Universität Mainz)
»Eine Frage des Geldes? Immobilienwirtschaft und Kommunalpolitik als ordnende Kräfte bei Planung und Bau von Bankhochhäusern in Frankfurt a. M.«

(Un)Sichtbare Städte. Vergegenwärtigung der mittelalterlichen Stadt im 20. und 21. Jahrhundert

(Un)Sichtbare Städte. Vergegenwärtigung der mittelalterlichen Stadt im 20. und 21. Jahrhundert

Organisation: Kristin Böse und Joanna Olchawa
Die Ringvorlesung ist dem Umgang mit der materiellen Überlieferung mittelalterlicher Städte in Stadtbau, in Stadtplanung und in musealen Sammlungen im 20. und 21. Jahrhundert gewidmet. Sie wirft einen Blick auf das Wechselverhältnis, welches zwischen den sichtbaren Spuren mittelalterlicher Kunst und Architektur wie auch den imaginären Bildern sowie Vorstellungen besteht, die die jeweilige Gegenwart von der mittelalterlichen Stadt besitzt. Die Vorlesung möchte zugleich ein Forum bieten, sich kritisch mit dem Begriff des ‚kulturellen Erbes' zwischen Aneignung und Modifizierung von als wertvoll, selten weniger wertvoll, begriffenen Überlieferungen auseinanderzusetzen. Den daraus abgeleiteten Nutzen für die Gegenwart gilt es ebenso zu erörtern, wie die Frage nach den Akteuren sowie Gründen, wann und warum mittelalterliche Kunst und Architektur in ihren städtischen Zusammenhängen zum Bestandteil der Erinnerungskultur wird. Mit Blick auf die identitätsstiftende und gemeinschaftsbildende Rolle stellt sich für die heutige Vermittlungsarbeit die ganz grundsätzliche Frage und Herausforderung: Welche (Mittelalter)Bilder sind es, die durch analoge und digitale Techniken erzeugt und für die Zukunft bewahrt werden sollen? 


RE:VUE

Ausstellung und studentisches Projekt im Rahmen der uniweiten Initiative von „Get in Touch & Re:Start your Campuslife“


Neustart, Rückkehr, Anfang und Abschied – ein Blick auf Vertrautes und Unbekanntes

Wie finden wir zu einem neuen Alltag im Studium, im Unileben, auf dem Campus? Diese Frage stellt sich im Sommersemester 2022 an der Goethe-Universität in markanter Weise. Die letzten digitalen und partiell hybriden Semester haben das universitäre Leben in neue Strukturen überführt. Für viele ist dieses Semester daher nicht eine Rückkehr zu Gewohntem, sondern oftmals ein Neuanfang. Dieser Re:Start wirft also Fragen nach dem Zuvor auf. Was prägte eigentlich unsere Universitätsgemeinschaft und welche Anpassungen erfolgten daraus für die digitalen Formate?

Der Campus Bockenheim war für viele Jahrzehnte Kerngebiet der Frankfurter Universität. Nur noch für eine kurze Zeit erwacht hier studentisches Leben neu. Trotz der langen Historie ist er daher für manche ein gänzlich neuer Ort, der bespielt sein will! Andere wiederum erkennen die kurzfristigen Veränderungen an diesem sozialen Gefüge und beobachten Spuren aus der Zeitspanne der Lockdowns – Markierungen, Wegführungen hinterlassen auch nach Ihrer Entfernung optische Rückstände. Wie jeder städtische Raum ist auch der Campus Bockenheim durch wechselnde gesellschaftliche Verhältnisse permanent Transformationen ausgesetzt.

Diesem sich anhaltend umformenden und daher auch kontrastreichen Raum widmet sich die studentisch kuratierte Ausstellung RE:VUE. Präsentiert wird eine Posteranordnung, die den Bockenheimer Campus über sein architektonisches Gefüge, dessen Umwidmungen sowie materielle und ideelle Aneignungen sichtbar werden lässt. Die Bibliothek Kunstgeschichte/Städelbibliothek und Islamische Studien wird zum Konzentrationsort dieses gemeinsamen Agierens. Sie ist Ausstellungsfläche und zugleich Bezugspunkt der Bilderzählung.

Wir laden alle Studierenden, Kolleg*innen und Interessierte herzlich zur Ausstellung und Eröffnung am Donnerstag, den 14. Juli 2022 um 18.00 Uhr ein. 

Die Ausstellung war bis September 2022 zu sehen.  


Kontakt: 
Helen Barr, Bettina Güdelhöfer, Doris Reichert, Lil Helle Thomas
(Kunstgeschichtliches Institut, Goethe-Universität Frankfurt a.M.)

Kunstgeschichtliches Institut
Kunstgeschichte@kunst.uni-frankfurt.de
Hausanschrift: Rostocker Straße 2, 60323 Frankfurt // Briefsendungen:  60629 Frankfurt